zum Hauptinhalt
Thema

Sexualisierte Gewalt

Berlin - Der ehemalige Erzieher Winfried M., der nach Auskunft des Bistums Fulda zugegeben hat, in den 70er Jahren in einem Schülerwohnheim in Amöneburg ihm anvertraute Jungen, darunter den Berliner Stephan H.

Von Patricia Wolf

Wer Kinderpornografie nur wegsperrt, wird nicht verhindern können, dass es das Material trotzdem gibt und dass immer neues in Umlauf kommt. Onlinesperren wirken nicht einmal als Placebo gegen Kinderpornografie. Die Risiken und Nebenwirkung aber sind unübersehbar.

Von Christian Tretbar

Das sehr zögerliche und in Teilen recht ungeschickte Management der Missbrauchsdebatte durch den Papst stellt auch seinen „Regierungsstil“ infrage. Wie regiert Papst Benedikt XVI.?

Von Paul Kreiner

Der ehemalige Erzieher Winfried M. soll während seiner Tätigkeit bei der Caritas in Berlin keinen unmittelbaren Kontakt zu Kindern und Jugendlichen gehabt haben. Zuvor wurde bekannt, dass er in den 70er Jahren in der Nähe von Fulda Jungen sexuell missbraucht haben soll.

Von Patricia Wolf

Wegen sexuellen Missbrauchs seiner Ziehtochter muss sich seit Dienstag ein 37-jähriger Mann vor dem Berliner Landgericht verantworten. Der Angeklagte hat sexuelle Handlungen mit dem Kind gestanden, es handele sich dabei aber nicht um Vergewaltigung, sondern um eine "Liebesbeziehung".

Im Blick der Kameras war Wetterexperte Jörg Kachelmann (mit Lederjacke) am Mittwoch beim angesetzten Haftprüfungstermin im Amtgsgericht Mannheim. Foto: dpa

Warum die ARD in „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ nicht über den Fall Kachelmann berichtet

Von Sonja Álvarez
Drei Chefinnen, viele Ziele. Die Ministerinnen Schröder (Familie), Leutheusser-Schnarrenberger (Justiz) und Schavan (Bildung, v. l.). Foto: dpa

Juristische Aufklärung und Prävention für die Zukunft: Bundesregierung legt Konzept gegen Kindesmissbrauch vor

Von Michael Schmidt

Neue Vorwürfe, neue Verdachtsfälle – jeden Tag melden sich weitere Opfer sexuellen Missbrauchs zu Wort. Im Kolleg Sankt Blasien haben inzwischen mehr als 15 Betroffene in den vergangenen Wochen von Missbrauch und Übergriffen durch zwei Jesuitenpatres in den Jahren 1965 bis 1967 sowie 1982 bis 1989 berichtet.

Schutz für die Schwachen. Nicht selten sind es nahe Angehörige oder Menschen aus dem Umfeld der Familie, die Kinder missbrauchen. Foto: Caro

Missbrauch: Wie Betroffenen geholfen werden kann – und wie Kinder sich schützen können

Von Adelheid Müller-Lissner

Der Verein „Weißer Ring“, der sich auch in Potsdam um die Opfer von Gewalt und Kriminalität kümmert, sucht ehrenamtliche Helfer. Zum heutigen Tag des Kriminalitätsopfers appelliert der Verein an alle Menschen mit „Einfühlungsvermögen, sozialer Kompetenz und menschlicher Wärme“, sich zu engagieren.

Die Abstimmung über die Gesundheitsreform von US-Präsident Barack Obama ist am Sonntagabend zur Zitterpartie geworden. In den USA gilt das Votum als Wendepunkt der Präsidentschaft Obamas.

Von Christoph von Marschall
328754_0_dc9c4c00.jpg

Warum bleiben Missbrauchsfälle an Schulen jahrelang unentdeckt? Weil die Täter geschickt und strategisch vorgehen. Kollegen, die helfen könnten, werden oft in ein Netz von Abhängigkeiten verstrickt – und trauen sich nicht einzuschreiten.

Von Patricia Wolf
Martenstein

Ein paar Tabus möchten die meisten von uns eben doch behalten, zum Beispiel das Tabu Kindesmissbrauch. Verbieten ist verboten, so hieß eine beliebte Parole, und genau das war der Irrtum der 68er.

Von Harald Martenstein
328750_0_db021e3a.jpg

Schule ist ein düsteres Thema derzeit, steht für Missbrauch, Prügel und Übergriffe von Erwachsenen. Darum ist es gut, mit denen zu sprechen, die sich auskennen mit Nähe und Distanz im Klassenzimmer.

Von Wolfgang Prosinger

Zwei Wochen nach schweren Missbrauchs-Vorwürfen hat der frühere Leiter der Odenwaldschule, Gerold Becker, sexuelle Verfehlungen zugegeben. „Schüler, die ich in den Jahren, in denen ich Mitarbeiter und Leiter der Odenwaldschule war (1969-1985), durch Annäherungsversuche oder Handlungen sexuell bedrängt oder verletzt habe, sollen wissen: Das bedauere ich zutiefst und bitte sie dafür um Entschuldigung“, schreibt der Reformpädagoge an die jetzige Schulleiterin Margarita Kaufmann.

Im Skandal um sexuellen Missbrauch im Münchner Erzbistum hat der Psychotherapeut Werner Huth schwere Vorwürfe gegen die katholische Kirche erhoben. Mehrmals habe er die Bistumsleitung davor gewarnt, den aus Essen nach München versetzten pädophilen Pater H. in der Jugendarbeit einzusetzen, sagte Huth dem Tagesspiegel.

Von Claudia Keller
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })