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Thema

Sexualisierte Gewalt

Nach Bekanntwerden des sexuellen Missbrauchs von Schülern durch zwei Geistliche am Berliner Canisius-Kolleg hat ein weiterer Jesuit sexuelle Übergriffe eingeräumt. Der betreffende Jesuit, der noch heute im Orden ist, war ebenfalls in Berlin tätig.

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Lehrer Wolfgang S. wechselte nach den Missbrauchsfällen am Berliner Canisius-Kolleg an andere Jesuitenschulen. In Hamburg meldeten sich ebenfalls Schüler, die er missbraucht haben soll. Jetzt prüft die Staatsanwaltschaft, ob die Oberen des Ordens die Taten geduldet haben.

Von
  • Hannes Heine
  • Claudia Keller

In den USA und Australien, in England, Frankreich, Österreich und in Irland – und jetzt auch in Berlin: Berichte über Übergriffe Geistlicher auf Schutzbefohlene häufen sich. Vor allem Katholiken sind betroffen. Die Bischofskonferenz reagiert dabei oft unangemessen.

Von Claudia Keller

Obwohl sie selbst am Berliner Canisius-Kolleg missbraucht wurden, haben einige der Opfer Jahre später ihre eigenen Kinder auf die katholische Privatschule geschickt. Nach dem Bekanntwerden der ersten sieben Fälle, meldeten sich nun weitere Betroffene.

Nach den Missbrauchsfällen im Berliner Canisius-Kolleg gibt es nun Vorwürfe gegen den früheren Pfarrer der Heilig-Kreuz-Gemeinde in Hohenschönhausen. Der Geistliche musste im Sommer 2009 gehen - die Gläubigen blieben ahnungslos.

Von
  • Claudia Keller
  • Claus-Dieter Steyer
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Jahrelang wurden Schüler des renommierten katholischen Canisius-Kollegs in Berlin missbraucht. Das war in den 70ern und 80ern, die Straftaten sind verjährt. Doch nun will der Rektor alles wissen.

Von
  • Patricia Hecht
  • Christoph Stollowsky

„In den vergangenen Jahren haben sich mehrere (ehemalige Schüler und Schülerinnen) bei mir gemeldet, um sich mir gegenüber als Opfer von sexuellem Missbrauch durch einzelne Jesuiten am Canisius-Kolleg zu erkennen zu geben. (.

Berlin - Das Erzbischöfliche Ordinariat hat schnell auf das Bekanntwerden der Missbrauchsfälle an der Jesuiten-Schule reagiert und am Donnerstagnachmittag zur Pressekonferenz geladen. Auch die katholische Kirche empfinde „Scham und Entsetzen“, erklärte dort Domprobst Stefan Dybowski, der inzwischen Beauftragter des Erzbistums Berlin für Fälle sexuellen Missbrauchs ist.

60 Jahre Berlinale: Er ist einer der folgenreichsten Filme in der Geschichte der Berlinale: Michael Verhoevens Vietnamkriegsparabel „o. k.“, über den sich die Jury 1970 so heillos zerstritt, dass sie sich auflöste – und das Festival schließlich abgebrochen werden musste. Der Film wird nicht gezeigt.

Von Jan Schulz-Ojala

„Liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler,in den vergangenen Jahren haben sich mehrere von Ihnen bei mir gemeldet, um sich mir gegenüber als Opfer von sexuellem Missbrauch durch einzelne Jesuiten am Canisius-Kolleg zu erkennen zu geben. Die Spur der Missbräuche zieht sich durch die 70er Jahre hindurch bis in die 80er Jahre hinein.

Canisius

UPDATE An dem von Jesuiten betriebenen Canisius-Kolleg in Tiergarten sind jahrzehntelang Schüler von Lehrern sexuell missbraucht worden. Das private Gymnasium gilt als Elite-Schule, die viele führende Politiker und Manager durchlaufen haben.

Von Susanne Vieth-Entus

Nach China ist Iran weiltweit das Land mit den meisten Hinrichtungen. Dass Todesurteile in aller Öffentlichkeit vollstreckt werden, ist allerdings die Ausnahme. In Isfahan wurde nun ein verurteilter Mörder öffentlich gehängt.

Innensenator Körting, Polizeipräsident Glietsch und das Spandauer Jugendamt weisen im Fall Uwe K. eine Mitverantwortung zurück. Eine pausenlose Überwachung gab die Gesetzeslage nicht her. Der Sexualstraftäter war nach seiner Haftentlassung rückfällig geworden.

Von Jörn Hasselmann

Die Staatsanwaltschaft hat im Fall des offenbar rückfällig gewordenen Sexualstraftäters Uwe K. den Verdacht, dass im Spandauer Jugendamt nicht alles getan wurde, um ein junges Mädchen vor dem Kinderschänder zu schützen. Innensenator Körting kündigt Erklärung im Parlament an.

Von
  • Johannes Radke
  • Lars von Törne
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