Mindestens zehn Patres, runde 100 Opfer: Sonderermittler Pfister berichtete am Freitag von den Vorfällen im bayerischen Kloster Ettal. Zwei frühere leitende Geistliche des Knabenchors Regensburg sollen bereits vor Jahrzehnten verurteilt worden sein.
Sexualisierte Gewalt
Nach Hinweisen auf sexuellen Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen richtet sich der Verdacht gegen einen ehemaligen Internatsleiter, der inzwischen verstorben ist.
Sexualtäter gesteht dutzendfache Übergriffe
Er schlich sich als väterlicher Freund ein und nutzte das Vertrauen von mehreren Mädchen aus. Sexualtäter Klaus R. gestand dutzendfache Übergriffe. Sein jüngstes Opfer war erst knapp vier Jahre alt.
Im Skandal um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche demonstrieren die Klöster ihren Willen zur Aufklärung.
Die Staatsanwalt ermittelt im bayerischen Kloster Ettal, Beamte durchsuchten die Gebäude. In Sachsen wurden drei frühere Ettal-Mönche von ihren Aufgaben suspendiert.

Pädagogen: Steigender Betreuungsbedarf / Stadt will zu Kindeswohlgefährdungen informieren
Potsdam - Gegen Brandenburger Polizisten sind von 2007 bis 2009 insgesamt 188 Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Dem lagen in 104 Fällen Strafverfahren zugrunde, wie Innenminister Rainer Speer (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage mitteilte.
Jost Müller-Neuhof über Kirche, Staat und Kindesmissbrauch.
Nach dem Skandal um Missbrauchsfälle verlieren viele Deutsche das Vertrauen in die katholische Kirche. Weniger als ein Drittel der Befragten halten die Kirche glaubwürdig.
Trunkenheit am Steuer, sexueller Missbrauch, Körperverletzung: Gegen Brandenburger Polizisten sind von 2007 bis 2009 insgesamt 188 Disziplinarverfahren eingeleitet worden.
Die FDP fordert die katholische Kirche auf, mehr für die Aufklärung der Missbrauchsfälle zu tun. Sie soll auch ein Entschädigungsfonds für Missbrauchopfer auflegen.
In seltener Einmütigkeit hat die französische Nationalversammlung in erster Lesung eine von der Regierungspartie UMP und den oppositionellen Sozialisten gemeinsam eingebrachte Gesetzesnovelle verabschiedet, die Frauen besseren Schutz vor Gewalt in der Ehe bieten soll.
Telefon-Hotline, Verschärfung der Leitlinien, Sonderbeauftragter: Die deutschen Bischöfe haben erste Konsequenzen aus den Missbrauchsfällen an katholischen Schulen gezogen.
Worte, salbungsvolle, was bleibt den Bischöfen auch sonst? Sonst müssten sie ja mehr tun, sich infrage stellen, bis hin zum Zölibat.
Der Trierer Bischof Stephan Ackermann ist zum zentralen Beauftragten für das Thema sexueller Missbrauch Minderjähriger im kirchlichen Bereich ernannt worden. Die katholischen Bischöfe betonen, dass der Zölibat nicht der Grund für das Problem sei.
Die tägliche Olympia-TV-Kolumne: Thomas Eckert ist egal, wie die deutscher Curler abgeschnitten haben. Weil Curling viel mehr sein kann als einfach nur irgendein Sport.
Bis zum Sommer, so hofft Erzbischof Zollitsch, wird wohl vergessen sein, was Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger der katholischen Kirche unverändert, unvermindert vorwirft: nicht richtig aktiv zu sein bei der Aufklärung.
Nach Bekanntwerden von Missbrauchsfällen an katholischen Einrichtungen will die katholische Kirche ihre Präventionsarbeit verstärken. Der Bischof von Trier wurde zum besonderen Beauftragten für alle Fragen im Zusammenhang mit dem sexuellen Missbrauch Minderjähriger im kirchlichen Bereich ernannt.
Ein ehemaliges Heimkind der „Salesianer Don Bosco“ in Berlin-Wannsee erinnert sich an Missbrauch und merkwürdige Sitten
So etwas hat es bestimmt Jahrzehnte nicht gegeben. Die Bundesministerin der Justiz, Verfassungsministerin, wirft der katholischen Kirche vor, sie erwecke bisher nicht den Eindruck, dass sie auch nur bei Verdachtsfällen sexuellen Missbrauchs von Kindern mit den Strafverfolgungsbehörden konstruktiv zusammenarbeiten wollte.
Leutheusser-Schnarrenberger greift die kathlische Kirche an, Zollitsch greift Leutheusser-Schnarrenberger. Und jetzt ist alles wieder gut
Der Missbrauchsskandal bei den Katholiken zeigt, wie naiv das Reden über Kinder und Sexualität ist.
Die Kanzlerin stützt die Kritik von Sabine Leutheuser-Schnarrenberger an den katholischen Bischöfen – inhaltlich. Die Justizministerin warf der Kirche vor, kein aktives Interesse an einer lückenlosen Aufklärung von Missbrauchsfällen zu haben.
Im Missbrauchsskandal an Jesuitenschulen in Deutschland hat die Bonner Staatsanwaltschaft erstmals Ermittlungen aufgenommen. Sie betreffen den Verdacht des sexuellen Missbrauchs am Bonner Aloisiuskolleg.

Ein ehemaliges Heimkind der „Salesianer Don Bosco“ in Wannsee erinnert sich an Missbrauch und merkwürdige Sitten. Prügelstrafen waren nicht ungewöhnlich.
Mit ihren Äußerungen zum Missbrauchsskandal hat Ministerin Leutheuser-Schnarrenberger die katholische Kirche sehr verärgert. Klein beigeben will sie nicht.
Massenvergewaltigung gab es laut Polizei nicht / Aussage bleibt unter Verschluss
Die angebliche Massenvergewaltigung im Kleistpark hat es nicht gegeben, heißt es inzwischen bei der Polizei. Doch was sich am vergangenen Samstag wirklich dort zugetragen hat, ist weiter unklar.
Einem Kinderarzt im US-Bundesstaat Delaware wird Missbrauch und Vergewaltigung in über 100 Fällen vorgeworfen. Der Arzt soll einen Teil der schockierenden Taten auf einem 13-stündigen Videofilm dokumentiert haben. Sein jüngstes Opfer war drei Monate, sein ältestes 13 Jahre alt.
Brandenburg: Rätselraten um angebliche Vergewaltigung Spuren passen nicht zu Angaben der 15-Jährigen
Berlin - Offenbar hat die 15-Jährige, die angegeben hatte, am Samstagabend in einem Park in Berlin-Schöneberg von mehreren Männern vergewaltigt worden zu sein, nicht die Wahrheit gesagt. „Die gefundenen Spuren stimmen nicht mit ihrer Schilderung überein“, hieß es am Montag bei der Polizei.
Weil er zwei minderjährige Jungen jahrelang missbraucht haben soll, steht ein 65-jähriger Ingenieur vor Gericht. Die Vorwürfe gibt er nur zum Teil zu.
In Freiburg konferieren die deutschen Bischöfe. Es geht um die Missbrauchsfälle, aber nicht um den Zölibat. Dabei halten Kirchenkritiker das Verbot der Ehe für einen Teil des Problems. Von dem Drama eines Priesters, der sich verliebt hat.
Wie Berlins Katholiken die Affäre beschäftigt
Im neuen Missbrauchsskandal um den Orden „Salesianer Don Boscos“ haben sich erstmals mutmaßliche Opfer an den katholischen Männerbund gewandt. Mindestens eines der Opfer soll aus Berlin stammen.
Offenbar hat die Jugendliche, die am Samstagabend in einem Schöneberger Park von mehreren Männern vergewaltigt worden sein soll, nicht die Wahrheit gesagt. Die gefundenen Spuren passen nicht zu ihren Angaben.
Zum Beginn der Deutschen Bischofskonferenz in Freiburg haben die Bischöfe die Opfer um Vergebung gebeten. Sie kündigten zudem Konsequenzen an.
Berlin - Eine 15-Jährige ist am Samstagabend in Berlin-Schöneberg offenbar von mehreren Männern vergewaltigt worden. Gegen 22.
Der Skandal um den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der katholischen Kirche weitet sich aus. Mindestens sieben weitere katholische Einrichtungen sind Medienberichten zufolge mit neuen Vorwürfen konfrontiert.
Wer zu zählen anfängt, wird nicht aufhören können. Erst vereinzelt, dann dutzendweise, jetzt hundertfach kommen die Fälle sexuellen Missbrauchs an Ordensschulen ans Tageslicht. Es gehört wenig Fantasie dazu, sich auszumalen, welche Geschichten noch zu hören sein werden, wenn um eine Entschädigung für die in deutschen Kinderheimen misshandelten Zöglinge gerungen wird.