"Stell Dir vor, es ist Wahlabend, und nichts ist entschieden." Die sarkastische Bemerkung eines ausländischen Journalisten nach Bekanntgabe des vorläufigen Endergebnisses der österreichischen Parlamentswahlen am Sonntag im Fernsehen hat einen wahren Kern.
FPÖ
Edmund Stoiber, Ezer Weizman - Antipoden in der Beurteilung der Situation, die nach dem Wahlsieg Jörg Haiders in Österreich entstanden ist. Weizman, Israels Präsident, findet, in Zeiten Haiders sollten die Juden auswandern, Stoiber meint, die ÖVP und die Haider-Partei sollten miteinander regieren.
Der Rechtspopulist Jörg Haider hat seit seiner Übernahme der Führung der Freiheitlichen Partei (FPÖ) im Jahr 1986 Ausländerfeindlichkeit in Österreich politisch salonfähig gemacht. Mit Plakaten gegen "Überfremdung" und "Asylmissbrauch" sowie Warnungen vor schwarzafrikanischen Drogendealern landete Haiders FPÖ am Sonntag mit 27,2 Prozent der Stimmen auf Platz zwei hinter den Sozialdemokraten.
Nach dem Wahlerfolg der rechtspopulistischen FPÖ in Österreich ist eine Regierungsbeteiligung zwar noch unwahrscheinlich. Aber der FPÖ-Führer Jörg Haider, Vorkämpfer auch gegen kulturelle "Nestbeschmutzer", klopft erstmals in Wien an die Pforten der Macht.
Die Freiheitlichen (FPÖ) des österreichischen Rechtspopulisten Jörg Haider sind bei ihrem Wahlsieg am Sonntag mehr denn je in traditionelle Kernwählerschichten der Sozialdemokraten (SPÖ) eingebrochen. "Die FPÖ löst die SPÖ als Arbeiterpartei ab", hieß am Montag die wichtigste Erkenntnis der Wahlforscher über die Wählerwanderung.
Für Einwanderer in Österreich hat sich nach Angaben von Menschenrechtsvertretern mit dem starken Auftreten der rechten Freiheitlichen Partei (FPÖ) das Klima verschlechtert. Ausländer würden zum Sündenbock für Probleme wie Arbeitslosigkeit oder Kriminalität gemacht, sagte Max Koch, der Sprecher der Wiener Organisation "SOS Mitmensch".
Knapp sechs Millionen Österreicher sind aufgerufen, am Sonntag einen neuen Nationalrat (Parlament) zu wählen. Die Meinungsforscher haben ein politisches Erdbeben vorausgesagt.
Es fing damit an, dass Patrick Ortlieb im Januar auf der Streif in Kitzbühel stürzte: Oberschenkelhalsbruch, Ende einer erfolgreichen Skirennfahrerkarriere. Es ging damit weiter, dass ein Landespolitiker der FPÖ Ortlieb freundschaftlich zuredete, sich in der Politik zu versuchen.
Nach den außerordentlich kräftigen Zugewinnen für die rechtspopulistische Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) bei der Landtagswahl in Vorarlberg ist bei den Nationalratswahlen in zwei Wochen der Fortbestand der Wiener Regierungskoalition aus Sozialdemokraten und Volkspartei gefährdet. Die FPÖ von Jörg Haider legte im westlichsten Bundesland am Sonntag um 9,1 Prozentpunkte auf 27,5 Prozent zu und wurde damit klar zweitstärkste Partei.
Zwei Wochen vor den Parlamentswahlen in Österreich haben die rechtspopulistischen "Freiheitlichen" (FPÖ) des Kärntner Regierungschefs Jörg Haider starken Rückenwind erhalten. Im Bundesland Vorarlberg, wo die konservative Volkspartei mit 45,7 Prozent der Stimmen erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg nicht die absolute Mehrheit einfahren konnte, feierte die FPÖ am Wochenende einen unerwartet hohen Sieg.
BERLIN / DÜSSELDORF (bag/wmu/HB).Auf seiner persönlichen Homepage ist es nachzulesen: 1998 hat der Arbeitsmarktökonom Klaus F.
Rund um den Darmstädter Luisenplatz erstreckt sich eine ausgedehnte Fußgängerzone mit vielen Einkaufsmeilen.Unvermutet findet sich in einer dieser Passagen, neben einem Informationszentrum, eine Bemerkung Karl Krolows, des Dichters von der Mathildenhöhe: "Die Stadt ist groß genug.