Ab Mittwoch steht Ratko Mladic vor Gericht. Für das Haager Jugoslawien-Tribunal wird es sein letzter großer Prozess. Und für den Berliner Juristen Christoph Flügge sein größter Auftritt als UN-Richter.
Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
Die Bundesregierung will demnächst vielleicht unbewaffnete Militärbeobachter nach Syrien schicken. Wie gefährlich dieser Einsatz ist, zeigt jetzt ein Anschlag in unmittelbarer Nähe eines UN-Konvois.
Seouls Vize-Vereinigungsminister Kim über Aggression des Nordens und Desinteresse im Süden.

Zerstörte Raffinerien, Bomben, Tote – ein Jahr nach der Unabhängigkeitserklärung eskaliert die Krise zwischen Südsudan und Sudan.

Syrien-Vermittler Annan drängt auf raschere Entsendung der 300 UN-Beobachter / Angriffe der Armee gehen weiter.
Wer in Cherbourg in der Normandie das Meeres-Museum „Cité de la Mer“ besucht, kann nicht nur Rochen streicheln und Tropenfische bestaunen, sondern sich auch das Innenleben des Atom-U-Boots „Le Redoutable“ erklären lassen. Rund 200 000 Menschen steigen Jahr für Jahr in den 128 Meter langen Stahlkoloss.

Am Sonntag fällt im Nachbarland eine Vorentscheidung bei der Präsidentschaftswahl. Der Sieger steht an der Spitze eines Staates, der vieles ist: Atommacht, Kulturnation, Deutschlands wichtigster Partner in Europa – und zutiefst verunsichert.

Es sind Soldaten, aber sie reisen unbewaffnet. Am Samstag haben die Vereinten Nationen beschlossen, eine 300 Mann starke Beobachtermission nach Syrien zu schicken. Sie sollen den Waffenstillstand überwachen.

Nach dem Entwurf der neuen Syrien-Resolution soll die Zahl der internationalen Beobachter deutlich aufgestockt werden, um die Waffenruhe in dem Land zu überwachen. Die endgültige Verabschiedung der Resolution ist aber noch nicht sicher.

Auch eine Woche nach dem vereinbarten Termin herrscht in Syrien keine Waffenruhe. US-Außenministerin Clinton fordert schärfere Sanktionen gegen das Regime. Israels Verteidigungsminister Barak spricht sich für Assads Sturz aus.

Erstmals hat Indien am Donnerstag eine atomwaffenfähige Langstreckenrakete getestet. Dieses nukleare Muskelspiel gilt vor allem dem übermächtigen Nachbarn China.
Der Friedensplan für Syrien nimmt Formen an: Die Veto-Mächte im Sicherheitsrat haben jetzt der Entsendung einer Beobachtermission zugestimmt.
Der Hinweis von Alain Juppé klang zwar etwas nebulös, aber er kam zur rechten Zeit. Frankreichs Chefdiplomat hat die Öffentlichkeit zum Abschluss eines Außenministertreffens der G-8-Staaten in Washington wissen lassen, dass die Regierung in Paris Beweise für Verbrechen gegen die Menschlichkeit habe, die vom Regime des syrischen Diktators Baschar al Assad begangen wurden.

Der Hinweis von Alain Juppé klang zwar etwas nebulös, aber er kam zur rechten Zeit. Frankreichs Chefdiplomat hat die Öffentlichkeit zum Abschluss eines Außenministertreffens der G-8-Staaten in Washington wissen lassen, dass die Regierung in Paris Beweise für Verbrechen gegen die Menschlichkeit habe, die vom Regime des syrischen Diktators Baschar al Assad begangen wurden.
Der Südsudan will ein besetztes Fördergebiet nicht aufgeben, der Sudan macht dagegen mobil. Der UN-Sicherheitsrat warnt vor einer „ernsten Bedrohung für den Frieden“.

Auch wenn Präsident Mahmud Ahmadinedschad oft als Illustration für westliche Ängste im Zusammenhang mit Irans Atomprogramm herhhält – er entscheidet nicht darüber, ob und wie es damit weitergeht.
Der "Glänzende Stern" ist verglüht: Kurz nach dem Start zerbrach die Rakete, mit der Nordkorea nach eigenen Angaben einen Satelliten ins All schießen wollte. Die USA vermuten einen Test für Nordkoreas Atomprogramm. Noch am Freitag wird der UN-Sicherheitsrat darüber beraten.
In Syrien wird nicht mehr gekämpft, aber kaum jemand traut dem Frieden. Ob die Waffenruhe halten wird, muss sich erst noch zeigen. Zu oft schon hat Baschar al Assad sein Wort nicht gehalten.
Wer mit Kofi Annan spricht, ihm gegenübersitzt, möchte nicht länger zum anderen Lager gehören. Das macht ihn zu einem erfolgreichen Vermittler. Vielleicht jetzt auch in Syrien.
Nach Druck von allen Seiten lenkt das Regime in Syrien ein. Ab dem 10. April sollen die Waffen schweigen. Das Vertrauen in die Zusicherungen des Assad-Regimes ist jedoch gering. Streit gibt es auch um die Unterstützung der Opposition in Syrien.

In der Syrien-Kontaktgruppe werden militärische Lösungen diskutiert – Bundesaußenminister Guido Westerwelle ist dagegen. Er setzt auf den Friedensplan von UN-Vermittler Kofi Annan.

Nach langem Ringen hat sich der Weltsicherheitsrat eine gemeinsame Erklärung zur Krise in Syrien geeinigt. Auch Russland stimmte dem Dokument zu, dass allerdings nicht die Bedeutung einer Resolution hat.

Außenminister Sergej Lawrow wies Informationen zurück, wonach Russland seine Position in der Syrien-Frage geändert habe. Die jüngsten Anschläge in Syrien seien eine „Provokation“, um die Anstrengungen von Kofi Annan platzen zu lassen.

UN-Gesandter Annan wartet auf Antwort aus Syrien Amnesty spricht von systematischer Folter.

Seit einem Jahr geht das Assad-Regime mit unnachgiebiger Härte und brutaler Gewalt gegen das eigene Volk vor. Nun kündigt der Präsident Parlamentswahlen im Mai an. Beobachter glauben jedoch nicht an faire Wahlen.
Syrisches Regime und Opposition beschuldigen sich gegenseitig / Grenze zur Türkei wird vermint / UN-Sicherheitsrat berät.

Das syrisches Regime und die Opposition beschuldigen sich gegenseitig. Die Grenze zur Türkei wird unterdessen vermint. Der UN-Sicherheitsrat berät erneut über die Lage im Land.

Kofi Annan hat bereits zwei Mal mit dem syrischen Präsidenten Assad gesprochen und zeigte sich danach vorsichtig "optimistisch". Währenddessen traf sich Außenminister Westerwelle mit seinem saudischen Kollegen. Auch bei ihnen ging es um Syrien.

Der Vize-Ölminister Hussameddin kündigte seinen Rücktritt an. Seinen Kollegen empfiehlt er, ebenfalls "das sinkende Schiff" zu verlassen. Obama lässt indes militärische Optionen für Syrien prüfen.
Tod und Zerstörung zerfetzen Syrien. Die Gegensätze im UN-Weltsicherheitsrat sind unüberbrückbar.
Tod und Zerstörung zerfetzen Syrien. Die Gegensätze im UN-Weltsicherheitsrat sind unüberbrückbar.
Angesichts neuer, erschreckender Opferzahlen steht das syrische Assad-Regime im UN-Menschenrechtsrat am Pranger. In einer scharfen Resolution soll das blutige Vorgehen gegen Zivilisten verurteilt werden.

Immer mehr Nationen wollen dem Morden des Regimes von Präsident Baschar al Assad Einhalt gebieten. Über 60 Staaten, arabische und europäische, die Vereinigten Staaten und die Türkei, trafen sich am Freitag in Tunis zur ersten Konferenz der „Freunde Syriens“.
Am 17. Februar 2011 begann der Aufstand gegen den libyschen Machthaber Gaddafi.

Eine überwältigende Mehrheit der UN-Mitgliedsländer hat sich für eine Syrien-Resolution ausgesprochen. Das Assad-Regime beeindruckt das nicht.
Der oppositionelle Syrische Nationalrat (SNC) ist nach Angaben eines führenden Mitglieds bereit zu einem Dialog mit Vertretern der regierenden Baath-Partei.
Die arabische Liga wirkt in Bezug auf den Konflikt in Syrien geeint. Doch die Anrainerstaaten sind in ihrem Verhältnis zu Assad gespalten. Ein Blick auf die jeweilige Lage vom Libanon bis zum Irak.
Die Arabische Liga macht Front gegen Syriens Machthaber Assad. Um das Blutvergießen zu beenden, will die Liga eine Friedenstruppe mit UN-Blauhelmen. Doch das geht nur im Einklang mit Russland und China.

Trotz Sanktionen: Moskau könnte Militärkooperation mit dem Iran wieder aufnehmen – will Russland damit von Protesten im eigenen Land ablenken?

Neue Initiativen nach dem Veto Russlands und Chinas im UN-Sicherheitsrat: Die Türkei organisiert ein internationales Treffen – und schließt auch eine Militärintervention nicht mehr explizit aus.