Ein 37 Jahre alter Potsdamer Entwicklungshelfer wurde bei Kundus verschleppt. Ein Krisenstab der Bundesregierung im Auswärtigen Amt ist mit dem Fall befasst.
Taliban

Der 37-Jährige ist als Entwicklungshelfer der GIZ in dem Land am Hindukusch. Er wurde vor mehr als einer Woche auf dem Weg nach Masar-i-Scharif verschleppt. Heute wurde bestätigt, dass der Mann aus Potsdam stammt.

Die Taliban rücken in Afghanistan immer weiter vor – auch im ehemals deutschen Kommandogebiet. Aber die Regierung behauptet sich mit ihren Sicherheitskräften, die unter anderem von der Bundeswehr ausgebildet wurden.

Mit der Ansage, das Gewehr G36 habe keine Zukunft mehr in der Bundeswehr, kann sich Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nicht aus der Affäre ziehen. Allein das, was sie und ihr Vorgänger wussten oder nicht, was sie taten oder unterließen, ist einen Untersuchungsausschuss wert. Ein Kommentar.

Der frühere Bundeswehr-Standort Kundus droht nach den Worten der Provinzregierung an die Taliban zu fallen. Die Aufständischen kündigen den Beginn ihrer ersten Frühjahrsoffensive seit dem Ende des Nato-Kampfeinsatzes an.

Ein Selbstmordattentäter hat im Osten Afghanistans mindestens 35 Menschen getötet. Zu dem Anschlag hat sich die Terrormiliz IS bekannt - die in dem Land bislang kaum in Erscheinung getreten ist.

Junge Menschen in den Fängen islamistischer Gruppen: Das war das Thema einer Veranstaltung des Tagesspiegels und der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ). "Tat verdammen, den Täter nicht", war ein Ergebnis der Diskussionsrunde.

Fünf Jahre lang war der US-Soldat Bowe Bergdahl in der Hand der afghanischen Taliban. Nach einem umstrittenen Gefangenenaustausch kam er frei. Nun wirft ihm die US-Armee Desertion und Feigheit vor dem Feinde vor.

In Afghanistan wurden deutlich mehr Unterstützer der Bundeswehr angegriffen als bislang bekannt. In ihrer Antwort auf eine Große Anfrage der Linksfraktion listet die Bundesregierung 22 Vorfälle auf.

Am vergangenen Sonntag sind erneut Christen ermordet worden. Ganz gezielt, diesmal in der pakistanischen Stadt Lahore. Derweil streitet man in Deutschland ums Kirchenasyl. Aber wenn schon Kirchenasyl, warum dann nicht mehr Christen aufnehmen? Ein Kommentar.

Während der gut besuchten Sonntagsmesse haben Attentäter in zwei christlichen Kirchen in der pakistanischen Stadt Lahore Bomben gezündet. Etliche Menschen starben, Dutzende wurden verletzt. Eine Splittergruppe der Taliban übernahm die Verantwortung für die Taten.

Die Bonner Brüder Yassin und Mounir Chouka haben lange von Wasiristan aus den Dschihad propagiert. Dann wollten sie nach Syrien zur Terrormiliz „Islamischer Staat“. Doch nun verliert sich ihre Spur.

Massive Lawinen treffen das Panjshirtal mitten im politischen Neuanfang in Afghanistan heftig.

Weil die Taliban in Pakistan immer mehr Impfhelfer töten, steigen die Poliofälle rapide an. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt schon vor einem weltweiten Comeback der Kinderlähmung. Nun lässt die pakistanische Regierung rigoros Impfverweigerer festnehmen

In Pakistan greift die Regierung gegen Impfverweigerer an der Grenze zu Afghanistan hart durch, es kam zu mehr als 500 Festnahmen. Was haben die Taliban damit zu tun?

Gotteskrieger des „Islamischen Staates“ zertrümmern das Museum von Mossul - und rufen damit weltweit Entsetzen hervor. Wie weit geht der IS noch?

In der Nähe der türkischen Botschaft in Kabul ist bei einem Selbstmordattentat auf den höchsten zivilen Nato-Vertreter in Afghanistan ein Soldat getötet worden. Die Taliban haben sich zu dem Anschlag bekannt.
Selfies und Politiker, Charlie Hebdo und Social Jecks: 15 Stunden Karneval im Fernsehen. Ein Selbstversuch.

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Das Deutsche Institut für Menschenrechte wird von der Politik geschwächt. Das ist ein Skandal - der Folgen für die Arbeit des Instituts hat. Ein Gastbeitrag

Pakistans Verteidigungsminister Khawaja Muhammad Asif hat am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz Deutschland aufgefordert, die neue Rolle als Vermittler anzunehmen. Zudem beteuerte er, Pakistan sei bereit, den Terror in die Knie zu zwingen.

Schon die Frage schränkt ein, denn sie setzt Grenzen. Ein Plädoyer für mehr Gelassenheit, nicht nur bei Karikaturen.

Im März wird der Berliner Schriftsteller Sherko Fatah mit dem Chamisso-Preis ausgezeichnet. Mit dem Tagesspiegel spricht er über den Sinn von Literatur angesichts der globalen Explosion von Gewalt und die Verwahrlosung demokratischer Gesellschaften.

Veteranen des „Islamischen Staats“ gelten als potenzielle Attentäter. Für manchen Staat könnten sie sogar zu einem existenziellen Problem werden.

Mohamedou Ould Slahi sitzt seit zwölf Jahren in Guantanamo. Beobachter versichern, dass er eigentlich unschuldig ist. Der Mauretanier hat seine Geschichte hinter Stacheldraht aufgeschrieben.

Ihr gemeinsames Ziel ist der tausendfache Tod unschuldiger Zivilisten. Aber so sehr sie sich in ihrer Absicht ähneln, so unterschiedlich werden die Islamisten radikalisiert. Eine Typologie der Terroristen.

Kurzfristig hatte in Frankreich eine Geiselnahme Angst vor neuem Terror geweckt. In Niger werden bei Protesten gegen die Mohammed-Karikaturen mehrere Menschen getötet. Und in Deutschland haben die Sicherheitsbehörden Hinweise auf Anschläge erhalten.

31 Prominente, darunter allein fünf Friedensnobelpreisträger, fordern von den Staats- und Regierungschefs der Welt ehrgeizige Entwicklungsziele und einen erfolgreichen Klimagipfel.

Im Norden von Nigeria könnte ein islamistischer Splitterstaat entstehen. Die Regierung aber verspielt die Hoffnung auf Hilfe aus Europa und den USA. Ein Kommentar.

Die Terrormiliz Boko Haram hat die Zahl ihrer Kämpfer offenbar auf 10.000 verdoppelt und kontrolliert ganze Landstriche. Nigerias Regierung ist überfordert – und überwirft sich nun auch noch mit dem Waffenlieferanten USA.

Zwei junge Männer suchen Halt – und kommen so zum radikalen Islam. Einer von ihnen steht nun in Berlin vor Gericht. Der andere kämpft im Nahen Osten. Beide verschrieben ihr Leben dem Dschihad. Wie mehrere hundert allein in Deutschland.
Weltweit wächst die Angst vor dem Terror. Dagegen hilft nur eine internationale Strategie - mit mehr Überwachung von Verdächtigen, mehr Personal, Ausrüstung und Geld für Nachrichtendienste und Spezialeinheiten bei Polizei und Militär. Ein Kommentar.

Ein Angriff der Taliban? Ein Beschuss durch die afghanische Armee? Bei einem Anschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft in der Provinz Helmand starben mehr als 20 Menschen. Der Hintergrund ist noch unklar.

Mit einer feierlichen Übergabezeremonie in Kabul hat die Nato nach 13 Jahren ihren Kampfeinsatz in Afghanistan beendet. Welche Zukunft hat das Staatswesen am Hindukusch?

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs über Wohnungspolitik und das Kulturerbe, den Umgang mit Flüchtlingen und das schwierige Verhältnis der Stadt zu Mäzenen
... und stimmt mit ein: Das gemeinschaftliche Singen ist aus dem Alltag fast verdrängt. Nur zu Weihnachten lebt es auf. Eine Ermunterung.

Nach dem brutalen Taliban-Angriff auf eine Schule in Peschawar will die pakistanische Regierung mit drakonischen Maßnahmen reagieren. 500 verurteilte Extremisten sollen in den kommenden Wochen hingerichtet werden.

Allerorten wird nach den Schuldigen für die wirtschaftliche Misere von Zeitschriften und Zeitungen gesucht. Wie wäre es statt dessen, die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Redaktionsmanagement anzuwenden?

Allerorten wird nach den Schuldigen für die wirtschaftliche Misere von Zeitschriften und Zeitungen gesucht. Wie wäre es statt dessen, die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Redaktionsmanagement anzuwenden?

Erstmals seit 2008 wurden in Pakistan wieder Todesurteile vollstreckt. Nach dem Massaker an einer Schule am Dienstag, bei dem mehr als 150 Menschen getötet worden waren, hatte die Regierung die Todesstrafe wieder eingeführt.