
Bodi Bill stehen mit ihrem Folk-Elektro vor dem Durchbruch. Heute Abend spielen die Berliner in der Maria

Bodi Bill stehen mit ihrem Folk-Elektro vor dem Durchbruch. Heute Abend spielen die Berliner in der Maria

Blog Simple: Tagesspiegel-Redakteur Kai Müller legt eine neue Popkolumne auf. Es geht um unmusikalische Musiker, den Tag, als Conny Kramer starb und irische Ex-Pats.

Elektro-Punk-Hop-Protest aus dem Allgäu: Rainer von Vielen ist für die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth der heiße Musik-Tipp für die 2010er Jahre.

Er will’s noch mal wissen: 2003 trat Howard Carpendale von der Bühne ab, aber meldete sich längst zurück – und singt nun in Berlin.
Die Fehlfarben sehen schmuck aus in ihren handbemalten Hemden und beweisen, was sie auch nach 30 Jahren noch sind: eine der besten deutschen Bands.

Der große Rock’n’Roll-Schwindel: zum Tod von Malcolm McLaren, dem Manager der Punk-Band Sex Pistols.
Jeden Freitag zwischen 21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker auf Radioeins über ihre CDs der Woche. Diesmal: MGMT, Jeff Beck, Sharon Jones & Dap Kings und Emanuel And The Fear.
Normalerweise tritt Anne McCue mit Band auf, denn eigentlich ist sie eine echte Rockerin. Solide, wurzelig, elektrisch. Wie auch auf ihren vier Soloalben zu hören. Ins ausverkaufte "Berlin Guitars" kam die australische Singer/Songwriterin mit Wohnsitz in Nashville, USA, allerdings alleine, ohne Begleitmusiker.

In wenigen Wochen startet die Freiluftsaison. Los geht's mit Rammstein in der Wuhlheide. Später kommen unter anderem The Gossip, Patti Smith und AC/DC. Für einige Konzerte sollten jetzt schon Karten gekauft werden.

Wunder mit Methode: Warum Schweden unentwegt erfolgreiche Popmusiker hervorbringt. "Der schwedische Staat macht es einem unheimlich leicht, Künstler zu sein," sagt Nina Persson, Sängerin der Cardigans.
"Wir wollen die Herzen erreichen, nicht die Charts!" Das schwedische Schwestern-Duo "First Aid Kit" verzaubert mit wunderbarer Harmonie.

Die Fehlfarben spielen am Freitag im Festsaal Kreuzberg, sie haben ein neues Album – und auch ein neues Lied über Berlin: "Die Stadt der 1000 Tränen".
Kühn: Kyp Malone und seine fünfköpfige, bunt zusammengewürfelte Band strengen einen Hindernislauf durch die entlegensten Bereiche der Rockgeschichte an.

Die ehemalige Band von Pete Doherty, The Libertines, ist wiedervereint. Sie wollten eine Reihe von Comeback-Konzerten spielen, kündigten die britische Musiker um Doherty in London an.
Vorzügliche Platten, exzellentes Konzert. Laura Marling ist ein außerordentliches Talent mit einer hoffnungsvollen Zukunft: H. P. Daniels über ein besonderes Konzerterlebnis im Kreuzberger Privatklub.
Jeden Freitag zwischen 21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker auf Radioeins über ihre CDs der Woche. Diesmal: Black Francis, Jakob Dylan, She & Him und Jónsi.
Soul, Schlager, Gospel, Alpenfolklore, Jazz. Ein wüstes Durcheinander. Die "Global Kryner" aus Österreich betreiben einen flotten "Musikantenstadl für Akademiker".

Neo-Soulsängerin Erykah Badu veröffentlicht ein meisterliches Album. Im Diven-Alter von 39 Jahren findet eine große Stimme endlich ganz zu sich selbst.
Die Dramaturgie konzentriert sich ganz auf Dolores O'Riordan. Mit ihrer Stimme prägt sie den Sound der Cranberries, macht ihn unverwechselbar. Das Konzert in der Columbia-Halle ist sehr schön - und doch fehlt etwas.

Im Maria waren Blood Red Shoes zu Gast. Mit ihren zornigen Liedern über Teenage-Angst, Wirrnisse, Langeweile und den unbändigen Drang nach Freiheit entzücken sie die Fans.
Kevin Costner weiß natürlich, dass möglicherweise niemand in seinem Konzert wäre, hätte er nicht 1990 mit dem Wolf getanzt. Mit solidem, hymnischen Mainstream-Rock bringt er den Saal zum Tanzen, Singen und Rocken - und macht das erstaunlich gut.
Jeden Freitag zwischen 21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker auf Radioeins über ihre CDs der Woche. Diesmal: Mose Allison, Dalindèo, Archie Bronson und Festland
The Australian Pink Floyd Show versucht seit 1988, gealterten Pink-Floyd-Fans einen möglichst werktreu kopierten Konzert-Ersatz für das lange schon nicht mehr existente Original zu liefern - doch es ist keine "Auferstehung", sondern nur eine Entzauberung.
Rauschen, Quietschen, Pfeifen, Fiepen: Megafaun und eine wüst-schöne, kalkulierte Kakophonie.
Es gibt Konzerte, die man sich regelrecht erarbeiten muss. Doch, was tut man nicht, um die texanische Singer/Songwriterin Tish Hinojosa einmal live zu erleben. Und es lohnt sich.

Lena Meyer-Landrut wird Deutschland beim Eurovision Song Contest vertreten. Mit der Wahl hat das Publikum ihr keinen Gefallen getan.

Frickeln und fiepsen: Das Festival "Wie es ihr gefällt" würdigt den Beitrag von Frauen zur elektronischen Musik.
Jubel zum Empfang von "Show Of Hands". In England ist das mehrfach mit Preisen ausgezeichnete Folk-Duo aus Exeter populär genug, regelmäßig größere Säle zu füllen, sogar die Londoner Royal Albert Hall. In Deutschland sind sie eher noch unbekannt, auch in Berlin. Das dürfte sich ändern.
Sie stehen für das Album als Kunstform wie kaum eine andere Band. Das Internet aber hat dieses Genre aufgebrochen. Jetzt wehren sich Pink Floyd vor Gericht gegen den Online-Verkauf einzelner Titel aus ihren erfolgreichen Alben.
Indierockstar trifft Großproduzent: das überraschende Album des Duos Broken Bells. Die zerbrechlichen, im Surf- und Psychedelia- Sound der späten Sechziger verwurzelten Klanglandschaften lassen an Brian Burtons Produktion von Becks letztem Album „Modern Guilt“ denken.

Auf seinem Musiklabel Grönland veröffentlicht Herbert Grönemeyer eine Box mit dem Gesamtwerk der legendären Krautrockband Neu!.

Sarah Brightman und Xavier Naidoo haben schon für ihn gesungen. Stiller Superstar, sechstes Studioalbum: ein Hausbesuch bei dem Elektromusiker Schiller.
Die britische Band räumt mit einem Mythos auf und spielt am Sonnabend erstmals nach 20 Jahren in Berlin.
Jeden Freitag zwischen 21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker auf Radioeins über ihre CDs der Woche. Diesmal: Broken Bells, Gorillaz, The Knife und Frightened Rabbit
Ohrwürmer und Sirenengeheul: "Plastic Beach", das neue Album der Gorillaz, rückt alle Stärken der Comic-Popband ins Scheinwerferlicht.

Die deutsche Musikbranche hat sich in Berlin selbst gefeiert. Udo Lindenberg hatte seinen eigenen Sohn dabei, Peter Maffay weinte mit Nena und Robbie Williams durfte seine neue Single bewerben. Es hätte also ein Liederabend der besonderen Art werden können, wurde aber nur eine Echoverleihung. Der Tagesspiegel hatte das Ohr dennoch an der Stimmgabel! Hier unser Live-Ticker zum Nachlesen.

Aus dem Leben der Elektromagneten: Pat Metheny und sein Orchestrion in der Philharmonie.
Melancholischer Kammer-Pop an der Grenze zur Weinerlichkeit: Die Tindersticks wurden in den Neunzigern schwer gefeiert. Bei ihrem Konzert im Postbahnhof wurden sie nur gelegentlich energisch.

Eine der aufregendsten Singer/Songwriterinnen unserer Zeit: Rickie Lee Jones ist auch erschöpft immer noch grandios, lässig, cool.

Meisterwerk mit Überlänge: Die Songwriterin und Harfenistin Joanna Newsom und ihr Tripel-Album „Have One On Me“.
The Phantom Band aus Glasgow, die Sieger des Soundcheck Award von Tagesspiegel und Radioeins, spielen im Lido.
Drei Typen mit Akustikgitarren: Gibson, Guild, Martin. Hinten bearbeitet einer eine Art Kinderschlagzeug. Und dazwischen unterstreicht eine hübsche junge Cellistin den basslosen Gruppenklang mit langen, tiefen Melodielinien.

Der 2003 verstorbene Johnny Cash hat Menschen zur Countrymusik gebracht, die dort nie hin wollten. Seine „American Recordings“-Serie hat sich millionenfach verkauft. Jetzt ist die letzte Folge erschienen. Ein würdiger Abschluss?
Es rattert und knattert, schnell und laut: Was manche der jungen Bands heute machen, haben sie vor fünfzehn Jahren besser gekonnt, sagen die Woodentops - und sind wieder da.
Eine der besten Platten des Frühjahrs: Mit „24/7“ gelingt den Sternen die Fusion von Disco und Dada.
Jeden Freitag zwischen 21 und 23 Uhr reden vier Popkritiker auf Radioeins über ihre CDs der Woche. Diesmal live aus dem Lido.
Imogen Heap spielt abwechslungsreiche Musik. Wenn sie immer wieder mal eine Piano-Ballade singt, ohne jegliche Effekte, nur Klavier und Gesang, erinnert sie mehr an Joni Mitchell als an die gelegentlich so nervensägigen Manierismen von Kate Bush oder Björk, mit denen sie so oft verglichen wird.
Sie haben den Post-Rock mitgeprägt. Sie waren die Lieblinge von Kurt Cobain. Nach fast sieben Jahren Funkstille treten Chokebore wieder gemeinsam auf - diesen Mittwoch im Festsaal Kreuzberg
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