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Thema

Alexander Dobrindt

Kanzlerin Merkel und Unionsfraktionschef Kauder wollen den Eindruck der Basis entkräften, die Union verkaufe sich in den Koalitionsgesprächen unter Wert.

Die Union empört sich über den forschen Kurs von SPD-Chef Gabriel und will den Eindruck der Basis entkräften, sie verkaufe sich in den Koalitionsgesprächen unter Wert– und muss doch flexibel bleiben.

Von Robert Birnbaum

Am Wochenende ist Berlusconis Partei auseinander gefallen, sein einstiger Kronprinz Alfano hob ein neues Rechtsbündnis aus der Taufe. Damit will er verhindern, dass Berlusconi das Land in Geiselhaft nimmt, wenn er aus der Senatskammer ausgeschlossen wird. Und Alfano könnte damit Erfolg haben.

Von Paul Kreiner
Ein echter Regionalist. Zu Alexander Dobrindt passen am besten Trachtenjanker und Bergstiefel. Sein Berliner Look wirkt eher wie eine Verkleidung. Foto: Maurizio Gambarini/dpa

CSU-General Dobrindt ist absolut loyal zu Parteichef Seehofer – das könnte ihn zum Minister machen.

Von Robert Birnbaum
Die Chefs müssen mit ran. Sigmar Gabriel und Angela Merkel sind in der großen Runde mit dabei.

Bei den Koalitionsverhandlungen streiten SPD und Union, der CSU-General mahnt die Sozialdemokraten - und auch CDU und CSU zanken sich. Dabei will die große Runde heute einige wichtige Themen abschließen.

Von
  • Ruth Ciesinger
  • Christian Tretbar
Die Mehrheit wählt. Volksentscheide werden immer populärer.

Können Bürger künftig direkt über Gesetze abstimmen? Wenn es nach CSU und SPD geht, ja. CSU-Innenminister Friedrich und SPD-Fraktionsgeschäftsführer Oppermann wollen am Mittwoch der großen Koalitionsrunde den „Textvorschlag Direkte Demokratie“ vorlegen. Die CDU hält hingegen nicht viel davon, das Volk stärker zu beteiligen.

Von
  • Elisa Simantke
  • Robert Birnbaum
Das Volk entscheidet.

CDU-Mitglieder der Arbeitsgruppe Innen und Justiz sind gegen Plebiszite auf Bundesebene. Genau das aber sieht ein Papier der beiden Vorsitzenden, Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) und Thomas Oppermann (SPD), vor.

Von
  • Christian Tretbar
  • Robert Birnbaum
  • Ruth Ciesinger
  • Albrecht Meier

Nach Gedenken zum Ende des Ersten Weltkriegs erntet Frankreichs Präsident Rücktrittsforderungen.

Von Hans-Hagen Bremer
Barack Obama und Angela Merkel im Sommer 2013 in Berlin.

Deutschland ist zu groß, seine Verantwortung in Europa und der Welt zu schwerwiegend, um seine außenpolitischen Koordinaten wegen der NSA ändern zu dürfen

Von Gerd Appenzeller
Radfahrer vor der Khadija-Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Berlin

Extremisten in den muslimischen Gemeinden verorten, das ist, als mache man die CSU für das Erstarken der NPD verantwortlich, sagt Aiman Mazyek. Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime fordert einen Perspektivenwechsel der Innenpolitiker. Mit der Deutschen Islam-Konferenz könne er beginnen.

Von Andrea Dernbach

„Wer die Beziehungen zwischen Polizei und Bürgern versteht, versteht ein Land“, sagt der junge türkische Autor Emrah Serbes. Seine Krimis sind Gesellschaftskritik – und Kult. Nun drohen ihm bis zu zwölf Jahre Haft. Er machte einen Witz über Premierminister Erdogan.

Von Veronica Frenzel
Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU) informierte am Mittwoch das Parlamentarische Kontrollgremium über die Reise einer Delegation des Kanzleramtes nach Washington in der vergangenen Woche.

Fast vier Stunden tagte das Parlamentarische Kontrollgremium am Mittwoch. Anschließend hieß es, die Bundesregierung werde prüfen, ob man Edward Snowden in Russland vernehmen könne. Aber auch andere Aufklärungsvorschläge wurden gemacht.

Von Christian Tretbar
Hier wird Straßenmaut verlangt.

Innenminister Hans-Peter Friedrich wollte die Mautdaten zur Verbrechensbekämpfung nutzen, die SPD und auch eigene Parteileute liefen Sturm dagegen. Damit war der Vorstoß erledigt. Doch es wäre falsch, wenn die Snowden-Debatte auch die Koalitionsgespräche zur inneren Sicherheit beherrschte.

Von Jost Müller-Neuhof

Narendra Modi versteht es, den politischen Gegner zu reizen. Begleitet von einer marktschreierischen Kampagne legte Indiens Oppositionsführer am Donnerstag den Grundstein für ein gigantisches Monument, das er auf einer Insel vor der Küste des Bundesstaats Gujarats errichten lassen will: 182 Meter und damit „doppelt so hoch wie die Freiheitsstatue“ solle die weltgrößte Figur in die Höhe ragen, prahlte Modi.

Zwar kommt die Arbeitsgruppe „Innen und Justiz“ flott durch ihre mehr als 100 Punkte, nur wirkliche Annäherungen bei Streitfragen gibt es noch nicht. „Wir kommen gut voran, aber es gibt an einigen Punkten doch sehr unterschiedliche Auffassungen“, sagte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) vor Beginn der Sitzung der Arbeitsgruppe am Freitag.

Foto: Reuters

Narendra Modi versteht es, den politischen Gegner zu reizen. Begleitet von einer marktschreierischen Kampagne legte Indiens Oppositionsführer am Donnerstag den Grundstein für ein gigantisches Monument, das er auf einer Insel vor der Küste des Bundesstaats Gujarats errichten lassen will: 182 Meter und damit „doppelt so hoch wie die Freiheitsstatue“ solle die weltgrößte Figur in die Höhe ragen, prahlte Modi.

Von Christine Möllhoff
Probleme in der Arbeitsgruppe. Thomas Oppemann (l.) und Hans-Peter-Friedrich (Mitte).

Innenpolitisch trennt Union und SPD nicht viel. Dennoch tun sich einige starke Streitpunkte auf. Die doppelte Staatsbürgerschaft zum Beispiel. Darüber wird aber erst kommende Woche verhandelt - am Donnerstag gab es bei einem Thema überraschend ein Zerwürfnis.

Von Christian Tretbar
Die deutsche Delegation der Geheimdienste will in Washington ein Abkommen gegen Spionage erzielen.

Breite Schultern, harte Worte: Obamas Männer für die Geheimdienste wehren sich gegen Vorwürfe aus Europa. Sie könnten niemanden betrügen, der selbst betrügt, lautet ihre Botschaft. Die Bundesregierung schickt Abgesandte nach Washington – um ein Abkommen gegen Spionage zu schließen.

Von
  • Christian Tretbar
  • Christoph von Marschall
Die Bundestag wird wegen der Bespitzelung des Kanzlerin-Handys zusammen kommen.

Dass ein Untersuchungsausschuss zur NSA-Affäre eingerichtet wird, ist immer wahrscheinlicher. Edward Snowden will dort aber offenbar niemand hören. Der Bundestag wird sich nun schon bald mit der Affäre beschäftigen.

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