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Thema

Bundestagswahl

Die schwarz-gelbe Bundesregierung startet nach Ende der Sommerpause mit äußerst schwachen Umfragewerten in die neue Arbeitsperiode. Die SPD liegt in einer Allensbach-Umfrage erstmals seit der Bundestagswahl eindeutig vor Union.

Die Meinungsforschungsinstitute treiben derzeit in ihren Wahlumfragen die Regierung vor sich her. Dabei lässt sich von den Zahlen nicht auf den Ausgang der nächsten Wahl schließen. Doch das ist für Union und FDP kein Grund, sich erleichtert zurückzulehnen.

Von Christoph Seils

Die Koalitionsparteien kommen nicht aus ihrem Stimmungstief heraus. Die Union rutscht in einer Forsa-Umfrage erneut unter die 30-Prozent-Marke.

Sigmar Gabriel.

Die SPD rückt ab von der Rente mit 67 – es sei denn, mehr Ältere als heute haben künftig einen Job. Für Parteichef Gabriel zählt das Thema zum "Schutt" vor der Haustür der SPD, den es rechtzeitig vor der nächsten Bundestagswahl zu entsorgen gilt.

Von
  • Cordula Eubel
  • Stephan Haselberger

Das Umfragetief alarmiert die Union. Saar-Ministerpräsident und CDU-Politiker Peter Müller fordert mehr soziale Ausgewogenheit. Die CDU sei in ihrer Existenz als Volkspartei bedroht.

Von Stephan Haselberger
Mit Hilfe des Internets will die Piratenpartei bei der innerparteilichen Willensbildung völlig neue Wege gehen.

Die Piratenpartei möchte die innerparteiliche Willensbildung mit Hilfe des Internets völlig neu erfinden. Die Idee heißt "Liquid Democracy". Sie soll eine Mischung aus direkter und repräsentativer Demokratie sein.

Von Christoph Seils
Wahlbeteiligung. 80 Prozent der 60- bis 69-Jährigen gingen zur letzten Bundestagswahl.

Während die Parteien insgesamt Mitglieder verlieren, wachsen die Gruppierungen für Ältere. Deshalb rücken Seniorenthemen in den Blickpunkt.

Von Katharina Kühn
Gute Miene. Die Kanzlerin sieht ihre Koalition auf gutem Kurs.

Ungeachtet eines Rekordtiefs bei den Umfragewerten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel eine positive Bilanz der Arbeit der schwarz-gelben Regierung gezogen. Die Koalition habe bis 2013 bestand, versicherte die Kanzlerin.

Von Hans Monath

Das Netz braucht andere Regeln meint die Piratenpartei und stellt eigene Thesen auf. Die 14 Thesen des Bundesinnenministers zur Netzpolitik würden eine politische Klasse vertreten, die sich in der Informationsgesellschaft nicht wohl fühle.

Guter Dinge: Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Renate Künast, und der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel.

Katastrophale Bilanz für die Regierung zu Beginn der parlamentarischen Sommerpause: Die schwarz-gelbe Koalition befindet sich in der Wählergunst in einem Rekordtief. Wenn am Sonntag Wahl wäre, könnte Rot-Grün mit der absoluten Mehrheit rechnen.

Hans Peter Goetz, Chef der FDP-Landtagsfraktion und Landeschef Heinz Lanfermann sollen abgelöst werden. Parteiintern wird den beiden das Abrutschen der FDP in die politische Bedeutungslosigkeit vorgeworfen.

Von
  • Peter Tiede
  • Alexander Fröhlich
Hannelore Kraft und Sigmar Gabriel

Die Bundestagswahl 2009 endete für die Sozialdemokraten mit einem Desaster. Dank Nordrhein-Westfalen wähnen sie sich wieder obenauf. Dabei sollten sie sich nicht zu früh freuen.

Von Christoph Seils
Zumindest zu Zweidritteln führen auch Merkel und Westerwelle nur noch eine Minderheitsregierung. Die Bundesratsmehrheit für Schwarz-Gelb ist futsch.

Nicht nur in Nordrhein-Westfahlen regiert ab Mittwoch eine Minderheitsregierung, auch die Bundesregierung ist zukünftig zumindest bei zwei von drei Gesetzen von der Opposition abhängig. Deutschland wird sich daran gewöhnen müssen.

Von Christoph Seils

Der Verteidigungsminister redet nicht um den Charakter des Einsatzes in Afghanistan herum. Der Gesundheitsminister nimmt eine überfällige Gesundheitsreform in Angriff. Die Regierung zeigt Klarheit, Festigkeit und Zukunftsorientierung.

Von Hans-Dietrich Genscher
Wird wieder ein Anhängsel des großen Koalitionspartners: Die FDP.

Die Zustimmung zur FDP ist auf das niedrigste Niveau seit acht Jahren gesunken. Auch wenn die Liberalen beginnen, Fehler zu korrigieren, werden sie so schnell nicht aus dem Umfragetief herauskommen. Die FDP wird zum Anhängsel der Union.

Von Christoph Seils
Erklärungsbedarf. Merkel stellte die CDU- Basis aber nicht ganz zufrieden. Foto: ddp

Die Kanzlerin wird beim Treffen mit CDU-Kreisvorsitzenden recht deutlich mit der Realität konfrontiert: Die Partei ist unzufrieden.

Von Robert Birnbaum
Der zurückgetretene Bundespräsident Horst Köhler und Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff, Kandidat der Regierungskoalition für Köhlers Nachfolge.

Wer die Direktwahl des Bundespräsidenten fordert, fordert eine andere Republik. Denn solange der Präsident keine Macht hat, wäre ein Wahlkampf um das höchste Staatsamt ein demokratisches Absurdistan.

Von Christoph Seils
FDP-Chef Guido Westerwelle und Kanzlerin Angela Merkel.

Der Absturz der FDP geht weiter. Sie schafft es nicht mehr, ihre Politik mit einer liberalen Zukunftsbotschaft zu verknüpfen. Dabei ist die Sehnsucht der Wähler nach Orientierung groß.

Von Christoph Seils

Sie also soll für die Linkspartei die „Frau der Zukunft“ werden: Luc Jochimsen, 74 Jahre alt, früher Chefredakteurin des Hessischen Rundfunks, heute Bundestagsabgeordnete der Linken, ist am Dienstag von ihrer Partei zur Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten nominiert worden.

Von Cordula Eubel

Berlin - Der Kurs der Regierung fällt in den Augen der Wähler weiter: Wäre bereits am Sonntag Bundestagswahl, hätten die Unionsparteien erneut Einbußen von zwei Prozentpunkten und kämen nur noch auf 34 Prozent, den schlechtesten Wert seit Oktober 2006. Nach dem aktuellen Politbarometer von ZDF und Tagesspiegel könnte die SPD um zwei Punkte auf 29 zulegen, die FDP bliebe bei sechs Prozent.

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