Das Bundesverfassungsgericht hat heute entschieden, dass die Veröffentlichung von Luftbildern der Häuser von Prominenten gegen das Persönlichkeitsrecht verstößt. Die Produzentin Regina Ziegler klagte erfolgreich auf Unterlassung.
Bundesverfassungsgericht
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) will für die rund 6.600 jugendlichen Straftäter in deutschen Gefängnissen mehr Schul- und Ausbildungsplätze schaffen.
Verfassungsgericht fordert eigenes Gesetz bis Ende 2007 / Bund und Länder streiten um Zuständigkeit
Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts müssen Bund und Länder bis Ende 2007 eigene Gesetze zum Jugendstrafvollzug erlassen. Bislang fehlten dafür die gesetzlichen Grundlagen, so die Richter.
Bundesverfassungsgericht weist Klage ab
Allianz-Leben-Chef Maximilian Zimmerer über Kundenfreundlichkeit der Versicherer und die Angst vor dem neuen Gesetz
„Jung: Bundeswehr soll auch Energieversorgung schützen“ vom 22. Mai 2006 Herr Jung bestätigt in Ihrem Artikel seine umstrittene Meinung, dass, wenn als letztes Mittel, um die Bevölkerung zu schützen, nur ein Abschuss möglich ist, der Waffeneinsatz erlaubt sein muss.
Karlsruhe/Berlin - Erschlichene Einbürgerungen können nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe grundsätzlich zurückgenommen werden. Auch wenn der Entzug zur Staatenlosigkeit führt, ist eine Aberkennung möglich.
Eingebürgerten Ausländern kann ihr deutscher Pass wieder entzogen werden, wenn sie ihn durch falsche Angaben erschlichen haben. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe heute entschieden.
Die Rasterfahndung war nicht effektiv. Sie enttarnte in Hamburg einen Zeugen Jehovas, in Berlin wurde ein Angestellter am Flughafen verdächtigt, entlassen und später wieder eingestellt – man hatte seinen Namen verwechselt.
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden: Die bundesweite Rasterfahndung nach so genannten Schläfern in der Zeit nach dem 11. September 2001 war verfassungswidrig.
Private Wettanbieter wollen klagen – Pro & Contra
Private Tipp-Veranstalter wollen gegen angedrohte Schließungen klagen und verweisen auf Europa-Recht
Senat lässt 330 illegale Läden schließen
Die Urteile wegen Verstößen gegen das Aktiengesetz gegen die ehemaligen Börsenstars und Vorstände von EM.TV, Thomas und Florian Haffa, sind rechtskräftig. Das BVG lehnte die Beschwerde der Brüder als "unbegründet" ab.
Bayern versucht erneut, in Karlsruhe die „Homoehe“ zu kippen
Berlin - Die Liste der Befürworter einer Neugliederung des Bundesgebiets – also der Fusion von Bundesländern – ist lang. Der Vorsitzende des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, gehört dazu.
Wiesbaden - Vom Wintersemester 2007/2008 an sollen Studenten in Hessen Studiengebühren von bis zu 1500 Euro im Semester zahlen. Diese bundesweit einmalige Gebührenhöhe – in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen liegt die Obergrenze bei 500 Euro – beschloss am Freitag die hessische Landesregierung.
Karlsruhe/Berlin - Das rot-grüne Lebenspartnerschaftsgesetz („Homo-Ehe“) bleibt bis auf weiteres unverändert gültig. Gegen einen Teil des Gesetzes hat Bayern beim Bundesverfassungsgericht geklagt.
Vorsitzender Mißfelder sieht für Steuerfinanzierung der Kinderversicherung in Karlsruhe keine Chance
Philipp Mißfelder, Chef der Jungen Union, über die Gesundheitsreform und den Zwang zur Vorsorge
Wegen der hohen Schuldenlast des Landes Berlin hat Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt die Einsetzung eines Staatskommissars vorgeschlagen. Berliner Politiker von SPD und CDU wiesen dies zurück.
Berlin - Nach der Verhandlung in Karlsruhe beurteilten SPD, PDS, Grüne und FDP die Erfolgsaussichten der Klage Berlins vorsichtig optimistisch. Nur der CDU-Spitzenkandidat Friedbert Pflüger äußerte sich gestern „eher skeptisch“.
Nach der Verhandlung in Karlsruhe beurteilten SPD, PDS, Grüne und FDP die Erfolgsaussichten der Klage Berlins vorsichtig optimistisch. Nur der CDU-Spitzenkandidat Friedbert Pflüger äußerte sich gestern „eher skeptisch“.
Berlin - Der baden-württembergische Finanzminister Gerhard Stratthaus (CDU) will die jetzt auch vom Bundesverfassungsgericht konstatierte schlechte Finanzlage der Länder durch Selbstbeschränkung verbessern. Er schlug im Gespräch mit dem Tagesspiegel vor, zur Vermeidung von Haushaltsnotlagen klarere und strengere Verschuldungsgrenzen in die Landesverfassungen aufzunehmen – bis hin zu einem Verschuldungsverbot.
Das Bundesverfassungsgericht hält angesichts der Klage des Landes Berlin auf finanzielle Unterstützung durch den Bund eine gänzliche Neuordnung der Finanzverteilung für möglich. Es gehe nicht um die Nöte der Hauptstadt, sondern um ein generelles Verteilungsproblem.
Im Streit um Milliarden-Zuschüsse des Bundes für Berlin hält das Bundesverfassungsgericht eine Neuordnung der gesamten Finanzverteilung für möglich. Es gehe nicht nur um Berlin, sondern um ein Verteilungsproblem.
Vor dem Bundesverfassungsgericht hat die Anhöhrung zur Klage Berlins auf Anerkennung einer Haushaltsnotlage begonnen. Der Regierende Bürgermeister Wowereit verteidigte die Forderung nach zusätzlichen Geldern.
Staatliches Monopol bestätigt: Verfügungen gegen Einrichtungen in Lindenstraße und Bahnhofspassagen
Von Gerd Appenzeller
Morgen treffen sich der Bund und Berlin vor dem Bundesverfassungsgericht. Wir stellen die Akteure vor
Fast 600 Seiten stark soll der Urteilsentwurf zur Berliner Klage sein, der unter Federführung Lerke Osterlohs zustande kam. Die 61-jährige Berichterstatterin des Zweiten Senats beim Bundesverfassungsgericht ist eine Fachfrau in Sachen Steuerrecht und Staatsverschuldung.
DIE KLAGE Am 2. September 2003 beschloss der Senat, seinen Anspruch auf Sanierungshilfen vor dem Bundesverfassungsgericht geltend zu machen.
Berlin sei doch gar nicht so schlecht dran, hatte der frühere Bundesfinanzminister Hans Eichel 2001 gesagt. Obwohl sich der Schuldenberg der Hauptstadt seitdem um weitere 19 Milliarden Euro erhöht hat, hält der Bund an dieser Einschätzung fest.
Berlin kann in Karlsruhe selbstbewusst auftreten, sagt Finanzsenator Sarrazin. „Wir müssen uns mit unseren Sanierungsanstrengungen nicht verstecken“
Zwei Schülerinnen ziehen vors Verfassungsgericht
Abschuss von Passagierflugzeugen: Der Terrorismus sprengt auch juristische Kategorien
Das Phänomen, das einen ihrer Vorgänger das Leben gekostet hat, für einen weiteren zum Thema seines Lebens wurde und über das ein dritter sein Amt verlor, wird ihre Zeit als Generalbundesanwältin wohl kaum noch prägen: der Terror der Rote Armee Fraktion ist – anders als zu Zeiten der Vorgänger Buback, Rebmann und von Stahl – schon lange nicht mehr wichtigstes Beschäftigungsgebiet der Generalbundesanwaltschaft. Der Terror, mit dem sich Monika Harms, die im Mai neue oberste Anklägerin der Republik werden soll, auseinander setzen muss, ist inzwischen islamistisch.
Joschka Fischer über den Koch Gerhard Schröder und das Menü der Medien
Gegen die künftige Rundfunkgebührenpflicht für Internet-PC klagt eine neu gegründete "Vereinigung der Rundfunkgebührenzahler" vor dem Bundesverfassungsgericht.