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Thema

Bundesverfassungsgericht

Diskriminierend oder nicht? Ein Kind aus Stuttgart mit einer „Familiencard“. Das bargeldlose System, mit dem etwa der Eintritt in ein Schwimmbad bezahlt werden kann, könnte auch auf Hartz-IV-Familien ausgeweitet werden.

Kinder bekommen Geld für Bildung und Sport auf Chips – viele überzeugt Leyens Hartz-IV-Idee nicht. Bereits in der CSU hört die Unterstützung auf.

Von Antje Sirleschtov
Was soll mit Schwerverbrechern geschehen, wenn sie ihre Strafe abgesessen haben?

Der Rechtsstaat ist nur dann stark, wenn er vom Vertrauen seiner Bürger getragen wird. Wie die Probleme bei der Sicherungsverwahrung gelöst werden können. Ein Kommentar.

Von Hans-Dietrich Genscher

16 Monate auf Bewährung, so lautete seine Strafe. Jetzt hebt das Verfassungsgericht das Urteil auf – und für Berlin fängt alles wieder von vorne an. Klaus-Rüdiger Landowsky hat in seinem Kampf um Rehabilitation einen ersten Sieg errungen.

Von
  • Sabine Beikler
  • Ralf Schönball

Nach dem Triumph in Karlsruhe steht der Ex-Banker am 19. August wieder vor Gericht. Die Justiz schweigt zum Urteil des Verfassungsgerichts, wonach der Prozess um die Berliner Bankenaffäre neu aufgerollt werden muss.

Von
  • Kerstin Gehrke
  • Ulrich Zawatka-Gerlach

Für die rund 1,7 Millionen Kinder aus Hartz-IV-Familien will Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ab dem nächsten Jahr einen „Bildungspass“ einführen. Damit sollen bedürftige Kinder ]Förderkurse bezahlen können, aber auch den Beitrag für den Sportverein oder die / ]Musikschule.

Mehr Einwohner, höhere Steuereinnahmen, steigende Sozialausgaben – Berlins Finanzlage bleibt prekär. Unsere Zukunftsserie beschäftigt sich mit Berlin im Jahr 2030. Heute: Die Wirtschaftslage.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach
Chris Gebert streitet ums Sorgerecht für seine Tochter.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Rechte von unverheirateten Vätern gestärkt. Chris Gebert wartet darauf, dass er seine Tochter häufig sehen kann.

Von Patricia Hecht

Bis Ende des Jahres muss die Bundesregierung die Hartz-IV-Regelsätze neu berechnen. Hoffnungen auf höhere Bezüge sind noch reine Spekulation, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

Von Cordula Eubel
Arbeitsministerin von der Leyen

Bundessozialministerin von der Leyen plant offenbar weitreichende Reformen bei den Fürsorgeleistungen für Langzeitarbeitslose und Sozialfälle. Haushalte mit Kindern könnten demnach Sachleistungen und Gutscheine für Schule und Freizeit erhalten.

Lehrer und andere Arbeitnehmer, die nur einen kleinen Teil ihrer Arbeit zuhause erledigen, können ihre Arbeitszimmer ab sofort steuerlich geltend machen. Die seit 2007 geltende Neuregelung zum Abzug von Werbungskosten für ein häusliches Arbeitszimmer ist verfassungswidrig.

Fotos: ddp/Kai-Uwe Heinrich, Montage: Joana Schilling

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will Richtern Beine machen. Doch ihre Reform stößt auf Bedenken

Von Heike Jahberg

Welches Medium darf was im Internet? Worum ARD und Verlegerverbände kämpfen

Von Joachim Huber

Düsseldorf - Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe muss nun den Euro-Rettungsschirm auf seine Verfassungsmäßigkeit überprüfen. Ein Gruppe von Professoren, die bereits gegen das Griechenland- Hilfspaket Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe eingelegt hatte, hat die Klage auf das 750 Milliarden schwere Euro-Rettungspaket ausgedehnt.

Aus Sicherheitsgründen soll ihr Sohn Linus auf Fotos künftig unkenntlich gemacht werden, wünschen sich Bundespräsident Christian Wulff und seine Frau Bettina. Foto: dpa

Bundespräsident Christian Wulff inszeniert sich mit seinen Kindern in der Öffentlichkeit, Fotos will er aber nicht. Ein Wunsch, der unter dem Aspekt der Pressefreiheit umstritten ist.

Von Sonja Álvarez

Um den Paragrafen 218 des Strafgesetzbuchs ist es in den vergangenen zwei Jahrzehnten ruhig geworden. Der Abbruch einer Schwangerschaft, in der DDR seit 1972 erlaubt, im Westen Deutschlands seit 1976 unter Bedingungen straffrei, hatte vor rund zwanzig Jahren noch zweimal große Schlagzeilen produziert: Ende der 80er, als der Allgäuer Frauenarzt Horst Theissen und seine Patientinnen wegen – in Bayern – illegaler ambulanter Abtreibungen vor Gericht standen.

Von Andrea Dernbach
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