
Hildegard Müller, Chefin des Energieverbandes BDEW, findet die Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes gut, aber die Energiepolitik der Regierung insgesamt eher schlecht.

Hildegard Müller, Chefin des Energieverbandes BDEW, findet die Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes gut, aber die Energiepolitik der Regierung insgesamt eher schlecht.

Vattenfall baut ein Kraftwerk zur Kraft-Wärme-Kopplung in Berlin-Marzahn - mit einer Gasturbine aus Moabit.

Am 17. Dezember 2013 wurde das Kabinett Merkel III vereidigt. Seither haben sich einige Minister im Windschatten der Kanzlerin nach vorne gedrängt - andere kommen mit ihren Ideen nicht durch. Wer hat sich wie geschlagen? Ein Überblick.

Experten diskutierten beim Tagesspiegel, wie Berlin klimaneutral werden kann. Die Zeit bis 2050 ist knapp. Größter Posten ist der Gebäudebestand.

RWE wird aufgespalten – aber das neue Geschäftsmodell und die strategischen Partner sind nicht erkennbar.

Die Energiewende könnte noch teurer werden: Der Bundestag beschloss, dass große Stromtrassen vor allem unter der Erde verlaufen sollen. Zu viele Bürger hatten gegen Oberleitungen protestiert.

Alle reden über „Dekarbonisierung“, den Kohle-Ausstieg. Eine deutsche Studie zeigt, wie es gehen soll. Aber weltweit wird immer noch viel zu viel in neue Kraftwerke investiert.

16 Forscherteams erkunden Wege, wie Ökonomien sich klimaverträglich verändern können. Ihr wichtigstes Ergebnis: Das kostet weniger als sie erwartet hätten.

Die Energieeffizienz bleibt ein Stiefkind der Energiewende. Das hat viele Gründe. Einer davon ist, dass Sparen einfach nicht sexy ist. So klagen Interessenvertreter immer wieder.
Der Potsdamer Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) reist Ende November als Regierungsberater zum Weltklimagipfel nach Paris. Einen Erfolg des Gipfels hält er für möglich – zumindest ein Minimalergebnis. Das Jahr 2015 sieht er bereits jetzt als Wendepunkt in der weltweiten Klimadebatte.

Zu wenig Speicher, Stromleitungen und eine ungerechte Finanzierung - die Energiewende wird zum Risiko. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz muss dringend reformiert werden, fordert unser Gastautor.
Als „unermüdlicher und überzeugten Kämpfer“ für den Umweltschutz ist am Mittwoch der Gründungsdirektor des Potsdamer Nachhaltigkeits-Instituts IASS, Klaus Töpfer, gewürdigt worden. Der frühere Bundesumweltminister habe sich immer wieder Zukunftsfragen wie etwa der Energiewende oder einer nachhaltigen globalen Entwicklung gewidmet, sagte der Staatssekretär im Brandenburger Wissenschaftsministerium, Martin Gorholt, auf einem Symposium in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin.

In Berlin beträgt der Solarstromanteil nur 0,6 Prozent. Die Enquetekommission "Neue Energie für Berlin" schlägt vor, einen "Masterplan Solarhauptstadt" umzusetzen.

Mit "industriellen Partnern" will der Berliner Senat zusammenarbeiten - und verabschiedet sich von der Idee, die Strom- und Gasnetze zurückzuholen. Bürger Energie spricht von einem "unglaublichen Vorgang" und "Mauscheleien".

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sich mit Kraftwerksbetreibern über Stilllegungen geeinigt - und erntet Kritik, weil die Kosten die Stromkunden tragen sollen.

Der Schweden-Ableger von Greenpeace möchte Braunkohletagebaue und Kraftwerke in Brandenburg und Sachsen in eine Stiftung überführen - und sukzessive aus dem Kohlegeschäft aussteigen.

Ökostromumlage und Netzgebühren steigen auch in Berlin. Vattenfall hat zuletzt im April 2014 die Preise erhöht, im zweiten Quartal 2016 könnte der nächste Schritt kommen.
Die Universität muss Wissen nachhaltig vermitteln, denn Wissen ist der Rohstoff für Bildung. Eine Kolumne von HU-Präsident Jan-Hendrik Olbertz.

Der Senat will die Energiewende voraussichtlich mit Vattenfall und Eon bewerkstelligen. Ein neues Gesetz soll dem Land Berlin mehr Einfluss auf das Strom- und Gasnetz bringen.

Die Enquetekommission "Neue Energie für Berlin" ist sich in fast allem einig, nur nicht bei den Netzen und dem Stadtwerk.
Weitere 200-Meter-Giganten vor Sputendorf geplant. Berliner Professor rät Gemeinde zu Bebauungsplan

Beim Gipfel der Vereinten Nationen werden 17 Ziele beschlossen. Berlin gilt dort als vorbildlich. Kann Deutschland Nachhaltigkeit?

Der schwedische Energiekonzern hat bereits potenzielle Käufer: Die tschechischen Versorger CEZ und EPH. Auch Bund und Länder könnten zu möglichen Interessenten werden.

Das künftige Strommarktdesign muss ein technologieneutrales Level-Playing-Field für Kraftwerke, Speicher und Demand-Side-Managment zulassen, fordert Dr. Joachim Pfeiffer MdB (CDU/CSU). Beim Lastmanagement muss das Prinzip der Freiwilligkeit oberstes Gebot sein.. Ein Debattenbeitrag.

Es braucht bezahlbare Langzeitspeicher, um die Versorgungssicherheit in Deutschland zu garantieren. „Windgas“ das aus erneuerbaren Stromüberschüssen erzeugt werden kann, ist die Lösung des Problems, so Sönke Tangermann (Greenpeace Energy). Für den Erfolg der Energiewende ist es aber fundamental, dass die Bundesregierung die Windgas-Technologie in ihren Energieszenarien und dem Strommarktgesetz angemessen berücksichtigt. Ein Debattenbeitrag.
Der Umweltwissenschaftler Sebastian Helgenberger aus Potsdam sieht die Energiewende in Deutschland bereits jetzt als einen Erfolg. Bei den erneurbaren Energien sei ein beachtlicher Fortschritt zu verzeichnen, sagte er im PNN-Interview.

Im Lichte der Energiewende hat sich der Strommarkt für den Kurzfristhandel in Deutschland und Europa schnell gewandelt. Anstelle von stündlichen Verträgen rücken 15-Minuten-Kontrakte nach und nach in den Fokus, schreibt Wolfram Vogel (EPEX SPOT). Doch die Entwicklung steht erst am Anfang – und die europäische Dimension wird zu oft vergessen. Dabei ist sie entscheidend für die Versorgungssicherheit. Ein Debattenbeitrag.

Innovationen entstehen in Firmen, Universitäten und Start-ups. Sie sollen künftig stärker kooperieren, fordern Hamburger Experten.

Nirgendwo sonst leben so viele umweltbewusste Bürger, die sich ihre Haltung auch etwas kosten lassen. Deshalb könnte Pankow Vorreiter für eine lokale Energiewende werden.

Der Senat muss sich festlegen: Wer soll in Berlin künftig das Sagen haben bei der Gasag, der Fernwärme und vor allem beim Strom.
Ob ein Käufer Vattenfalls Lausitz-Sparte langfristig rettet, ist ungewiss. Die Pläne für den Tagebau Jänschwalde-Nord könnten schon 2016 begraben werden

Derzeit wird Strom, der von Pumpspeicherwerken ein und wieder ausgespeichert wird, zweimal mit Netzentgelten belastet, was die Wirtschaftlichkeit dieser zentralen Flexibilitätsoption konterkariert. Pumpspeicher sind aber keine Letztverbraucher und sollten daher von Netzentgelten und weiteren Abgaben befreit werden, fordert Annegret-Cl. Agricola (dena). Ein Debattenbeitrag.

Die Gasag hat im Streit um die Vergabe des Berliner Gasnetzes einen erneuten Sieg errungen. Doch der Zwist geht weiter

Um die Systemkosten insgesamt zu verringern, muss jeder Flexibilitätsanbieter den gleichen Preissignalen ausgesetzt sein, schreibt Barbara Lempp (EFET). Darüber hinaus fordert sie eine Aufhebung des Mark-up-Verbots, welches Unternehmen mit einer marktbeherrschenden Stellung untersagt, Strom zu einem Preis oberhalb ihrer Grenzkosten anzubieten. Ein Debattenbeitrag.

Die Industrie kann durch Lastmanagement einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende erbringen, schreibt Hans Jürgen Kerkhoff (WV Stahl). Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass die Hauptaufgabe der Unternehmen ist, ihre Kunden und nicht die Energiemärkte zu bedienen. Ein Debattenbeitrag.

Der Protest gegen neue Stromleitungen für die Energiewende in Bayern geht weiter. Dabei wollte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer das Thema schon längst abgeräumt haben

Der Netzausbau zwischen Nord- und Süddeutschland sowie die Weiterentwicklung der Regelenergiemärkte sind dringend geboten. Kurzfristig kann eine Kapazitätsreserve helfen, Erzeugung und Verbrauch auszugleichen und die Versorgung zu sichern, schreibt Dr. Urban Keussen (TenneT). Ein Debattenbeitrag.

Ein Marktmodell für die Erschließung von Flexibilitätsoptionen muss regionale Wetter- und damit Erzeugungsbedingungen im Blick haben und für einen freien Wettbewerb sorgen – reine Preisanreize reichen nicht aus. Robert Busch (bne) plädiert daher für die Einführung des Flexmarkt-Modells. Ein Debattenbeitrag.

Stromspeicher sind mit Blick auf die Netzstabilität und den Strommarkt die in ihrer Nutzung variabelste Flexibilitätsoption, schreiben Dr. Torsten Hammerschmidt und Torsten Knop (RWE Deutschland AG). Aufgrund der zusätzlich anfallenden Investitionskosten für Speicher ist es ökonomisch jedoch sinnvoller, zunächst Flexibilitätspotenziale auf der Nachfrageseite und durch die Umrüstung bestehender Anlagen zu erschließen. Ein Debattenbeitrag.

Die Energiewende findet in den Verteilungsnetzen statt. Über sie werden erneuerbare Energien zu fast 97 Prozent eingespeist, schreibt Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer (VDE). Damit deren Integration gelingt, sind sowohl technische Lösungen wie Smart-Grid-Technologien als auch die marktbasierte Nutzung regionaler Flexibilitätsoptionen erforderlich. Ein Debattenbeitrag.
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