
Wirtschaftlicher Erfolg ist harte Arbeit, Deutschland darf sich auf seinem Erfolg nicht ausruhen. Fünf Ökonomen fordern Reformen.

Wirtschaftlicher Erfolg ist harte Arbeit, Deutschland darf sich auf seinem Erfolg nicht ausruhen. Fünf Ökonomen fordern Reformen.

Mit Power-to-Heat in ölbasierten Hybridheizungen kann überschüssiger, abgeregelter Strom sinnvoll für die private Wärmeversorgung genutzt werden. Dr. Steffen Dagger (MEW) fordert dazu die Einführung dynamischer Strompreise sowie die Senkung von Abgaben und Entgelten für ansonsten ungenutzten Strom. Ein Debattenbeitrag.

Die größte Hürde bei der Erschließung von Flexibilität bilden fehlende ökonomische Anreize und niedrige Preisspreads am Strommarkt. Darüber hinaus sieht Carsten Körnig (BSW-Solar) in der Belegung der Eigenstromerzeugung mit der EEG-Umlage eine Belastung, die dem Ziel der Flexibilisierung klar entgegen steht. Ein Debattenbeitrag.

Eine Landschaft im Wandel: Mehr als 100 Jahre hat Braunkohle die Lausitz geprägt. Das ist bald vorbei. Eine Reportage.

Der Wert von Energie hängt in Zukunft davon ab, zu welcher Zeit sie an welchem Ort und in welcher Form verfügbar ist. Eberhard Holstein (Grundgrün Energie) fordert deshalb noch mehr Instrumente, die zur Flexibilisierung beitragen. Ein Debattenbeitrag.

Nach der Flexibilisierung der Erzeugung muss der Verbrauch folgen. Hermann Albers (BWE) fordert die Einführung flexibler Stromtarife, um entsprechende Anreize zu setzen. Ein Debattenbeitrag.

Weniger Atom, mehr Erneuerbare: Das Parlament in Paris hat ein seit langem erwartetes Energie-Gesetz verabschiedet – laut Umweltministerin Ségolène Royal das "ehrgeizigste in Europa". Kritiker bezeichneten es als nicht realisierbar.

Drei Milliarden Euro Verlust wegen Abschreibungen auf deutsche Kohle und schwedisches AKW.

Die Folgen der Energiewende drücken Vattenfall tief in die roten Zahlen: Mehr als drei Milliarden Euro Verlust weist das Unternehmen für das zweite Quartal aus. Das Unternehmen will mit weiterem Personalabbau darauf reagieren.

Sein Lieblingsprojekt, das Betreuungsgeld, ist gekippt: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer steht im Fadenkreuz. Aber Gegenwind ist der CSU-Vorsitzende gewöhnt. Ein Kommentar.
Stephan Russ-Mohl wundert sich über die Distanz zwischen Ökonomen und Journalisten - und wünscht sich Besserung

Stephan Russ-Mohl wundert sich über die Distanz zwischen Ökonomen und Journalisten - und wünscht sich Besserung

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn auch ohne große Kraftwerke Strom stabil zur Verfügung gestellt werden kann. Clemens Triebel (Younicos AG) unterstreicht vor diesem Hintergrund die Bedeutung von Hochleistungsspeichern und fordert, Systemdienstleistungen auf der Grundlage von Schnelligkeit und Präzision zu bezahlen. Ein Debattenbeitrag.
Potsdam/Welzow - In der Lausitz kann der Strukturwandel laut Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) nur mit der Braunkohlewirtschaft gelingen. Nur mit der Braunkohle als Brückentechnologie könne die Energiewende gelingen, sagte der Minister am Montag bei einer Pressereise durch das Revier.

Viele Unternehmen beteiligen sich über die Verordnung zu abschaltbaren Lasten und den Regelenergiemarkt an der Bereitstellung von Flexibilität, schreibt Barbara Minderjahn (VIK). Um die vorhanden Potenziale beim Lastmanagement voll auszuschöpfen, gelte es jedoch die Netzentgeltsystematik zu überarbeiten. Ein Debattenbeitrag.

In Brandenburg werden fast 20 Prozent des Stroms bereits aus Erneuerbaren Energien erzeugt. Die Landesregierung will vor allem die Windkraft weiter ausbauen. Nun rudert die SPD rudert zurück - ein wenig.

Die Einführung eines dezentralen Kapazitätsmarktes ist nötig, um Investitionen in Flexibilitätsoptionen und Versorgungssicherheit anzureizen, sagt Hans-Joachim Reck (VKU). Denn alle Maßnahmen zur Flexibilisierung des Strommarktes haben ihren Preis. Ein Debattenbeitrag.

Die große Koalition findet mühsam Kompromisse zum Klima und zu Stromnetzen. Die meisten Entscheidungen gehen zu Lasten der Stromkunden und der Steuerzahler.

In der Entsorgungskommission verteidigt Vizekanzler Sigmar Gabriel den Plan der Umweltministerin zur Verteilung von 26 Castoren in ganz Deutschland. Aber er zeigt auch Verständnis für Bayern.

Umweltministerin Hendricks ist unzufrieden mit der Koalitionseinigung, trägt sie aber mit. Thüringens Ministerpräsident ärgert sich vor allem über bayerische Privilegien beim Ausbau des Stromnetzes.

Eine einheitliche gesetzliche Definition für Energiespeicher und eine Anpassung der Präqualifizierungsanforderungen am Regelenergiemarkt fordert Urban Windelen (BVES). Die Systemleistung von Speichern soll einen Wert erhalten. Ein Debattenbeitrag.

Die Koalition hat sich in der Nacht bei zentralen Fragen der Energiepolitik verständigt. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sagt, dass das geschnürte Paket "zu einem erheblichen Teil mit Steuergeld" bezahlt wird.

Bei einem Gipfel im Kanzleramt wollen die Parteichefs die Blockaden der Energiewende auflösen. Da geht es um die Braunkohle und um die Stromnetze.

In Hoppegarten ist eine S5 entgleist, der Verkehr wird tagelang beeinträchtigt sein. Senat geht in Sommerpause. 10.000 Unterschriften für Unterrichtsgarantie bis zu den Ferien angestrebt. Lesen Sie die Berlin-Nachrichten des Morgens im Liveticker nach.

Der Streit zwischen den Eigentümern der Gasag verschärft sich. Vattenfall schloss am Donnerstag einen Bündnisvertrag mit der französischen GDF, um sich selbst und die Gasag als industrieller Partner des Landes Berlin für die Energiewende anzubieten. Das strebt auch der dritte Gasag-Aktionär, die Düsseldorfer Eon, an.

Die Aufgabe der Politik ist es, angesichts einer Vielzahl von Flexibilisierungsmöglichkeiten ein „level playing field“ zu schaffen, sagt Dirk Becker (SPD). Statt der einseitigen Strommarktorientierung setzt er bei der zukünftigen Ausgestaltung auf eine Verzahnung mit dem Wärme- und Verkehrssektor. Ein Debattenbeitrag.

Der Wirtschaftsminister zieht die geplante Kohleabgabe aus Sorge um Arbeitsplätze in der Lausitz und im Rheinland zurück.

Die Deutsche Energieagentur Dena soll den Bund bei der Energiewende unterstützen – aber wie? Der Bundesrechnungshof hat die Dena im vergangenen Herbst für überflüssig erklärt.

Hildegard Müller, Chefin des Lobbyverbandes BDEW, sieht die Energiewende in Gefahr, weil die Politik nichts tut.

Deutsche Parlamentarische Gesellschaft diskutiert über die energetische Gebäudesanierung.

Der Region Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf fehlt es an ausreichend Biomasse für einen Biomassehof. Doch nun gibt es die Idee, Laub für die Energieproduktion zu nutzen. Und dabei sollen auch die Bewohner der Region in das Vorhaben einbezogen werden.

Endlager-Kommission und Anti-Atombewegung streiten darüber, wie Bürgerbeteiligung aussehen könnte. Vorläufig können sie sich auf nichts einigen.
Für Sigmar Gabriel geht es heute um alles: Auf dem kleinen Parteitag der SPD muss er die Vorratsdatenspeicherung durchboxen – es ist nicht sein einziges Problem. Wie steht der SPD-Chef zur Halbzeit der Wahlperiode da?

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks will 26 Atommüllbehälter ab 2017 auf vier Zwischenlager verteilen. Doch Bayern protestiert und droht, die Energiewende zum Scheitern zu bringen.

Auch energiepolitisch wären die Bayern gern allein auf der Welt. Geht aber nicht. Das macht sie rotztrotzig. Ein Kommentar.

Nach einer Übergangsphase werden immer mehr nicht-fossile Flexibilitätsoptionen eine Rolle spielen. Biomassestrom wird darin genauso seinen festen Platz haben, wie Langzeitspeicher in Form von Power to Gas, ist Eva Bulling-Schröter (Die Linke) überzeugt. Ein Debattenbeitrag.
Kleinmachnow - Die Energiegewinnung aus Sonne und Holz ist an diesem Donnerstag Thema im Kleinmachnower Rathaus. Die Lokale Agenda 21 lädt in den Adolf-Grimme-Ring 10 zu einem „Tag der Sonne“.

Staatssekretär Rainer Baake bringt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit dem Plan einer Klimaabgabe für Kohlekraftwerke in die Bredouille. Ein Großteil der Genossen ist fassungslos.

Die Energiewende bietet guten Stoff für die Unterhaltungsindustrie - nicht nur für den jüngsten "Tatort" im Ersten. Das sagt viel über unser Verhältnis zu dem Mega-Projekt aus. Ein Kommentar

Um die Ziele der Energiewende zu erreichen, müssen Erzeugung und Verbrauch so effizient wie möglich aufeinander abgestimmt werden, fordert Alexandra Langenheld (Agora Energiewende) und plädiert für ein Stromsystem in dem Energieeffizenz und Flexibilität als so genannte "Flex-Efficiency" zusammen gedacht werden. Ein Debattenbeitrag.
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