Berlin - „Mit der Energiewende ist es wie mit dem Berliner Großflughafen“, meint Gerd Billen. „Die Kosten steigen jeden Tag weiter an, ohne dass jemand mal sagt, wer das alles bezahlen soll.
Energiewende
Das Abkommen von Rio ist bereits 20 Jahre alt. Aber der Treibhausgas-Ausstoß ist nicht gebremst, im Gegenteil. Wir haben zwei Wissenschaftler gefragt, wie das Problem zu lösen ist.
„Viele Worte, wenig Taten“ vom 5. Juni Das Projekt „Energiewende“ könnte als gelungen bezeichnet werden, wenn bei hoher Versorgungsicherheit saubere elektrische Energie zu bezahlbaren Kosten erzeugt wird.
Günther Oettinger glaubt, dass bald mehr und mehr Deutsche ihre Stromrechnung nicht mehr zahlen können. Er warnt eindringlich vor der Energiewende und wirft der Bundesregierung Überheblichkeit vor. Und die Deutschen? Die seien viel zu idealistisch, was erneuerbare Energien angehe.
Berlin - Die in Berlin ansässige Vattenfall Europe AG will spätestens bis August beim Bundesverfassungsgericht eine Klage auf Schadenersatz einreichen. Damit schließt sich der Energieversorger, der dem schwedischen Staatskonzern Vattenfall AB gehört, Eon und RWE an.

Petra Enders hat sich mit dem Kampf gegen eine Starkstromtrasse einen Namen gemacht. Nun wird sie Landrätin in Thüringen - als eine von drei Politikerinnen der Linkspartei

Nach dem Atomausstieg berät auch Vattenfall über mögliche finanzielle Forderungen an den deutschen Staat. Juristen halten den Zug der Energiekonzerne vor das Verfassungsgericht für erfolgversprechend.

Potsdamer Klimaforscher fordern vor dem Rio-Gipfel globale Übereinkunft mit Entwicklungsländern
Der Atomausstieg war der Triumph der politischen Umweltbewegung. Die Energiewende auszuhalten, wird ihre größte Herausforderung.
Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt über den Politikstil und die Sprache ihrer Partei, die Herausforderung durch die Piraten und eine mögliche Spitzenkandidatur bei der Bundestagswahl 2013.
... kann das Richtige das Falsche sein: Warum Angela Merkel bei der Euro-Rettung zögert
Die Energiewende wird nach Einschätzung von Experten aus Staat und Wirtschaft tausende neue Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien schaffen. Die Zahl der Stellen in der Branche werde von 381 600 (2011) auf eine halbe Million im Jahr 2020 ansteigen, sagt eine am Mittwoch vorgestellte Studie der halbstaatlichen Agentur für erneuerbare Energien voraus.

Zur falschen Zeit kann das Richtige das Falsche sein. Angela Merkel wird stets Zögerlichkeit vorgeworfen. Doch das Tempo der Kanzlerin ergibt Sinn.

Streit über Kosten der Energiewende – Minister Rösler will Ökostrom-Förderung beenden.
IG Metall fordert neue Politik für die Solarbranche.

Die FDP will Quoten statt Einspeisevorrang. Das würde den Ausbau erneuerbarer Energien vor allem bremsen. Das Modell ist schon in Großbritannien und Italien gescheitert.

Gutachten der Regierungsberater plädiert für Wachstum mit geringem Ressourcenverbrauch.

Ein Jahr nach den Beschlüssen zur Energiewende herrscht Planungschaos. Die Wirtschaft wünscht sich zunächst ein Lagebild - und mehr Führung von der Politik.

Knapp drei Stunden haben Angela Merkel, Horst Seehofer und Philipp Rösler im Bundeskanzleramt zusammen gesessen. Die Wegmarken bis zur Bundestagswahl 2013 sollten abgesteckt werden. Viele Ergebnisse gibt es nicht.
Für die Bundesregierung beginnen die entscheiden Wochen des Jahres. Gleichzeitig werden wichtige Weichen für den Wahlkampf 2013 gestellt. Eigentlich müssten die Koalitionspartner jetzt vor allem die Kanzlerin stärken, doch FDP und CSU spielen auf eigene Rechnung.
Berlin - Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) geht bei der Energiewende auf die Wirtschaft zu und stellt die Zielvorgaben des Umweltressorts unter anderem zum Ausbau der erneuerbaren Energien auf den Prüfstand. „Die Wirtschaft wird nur in den Umbau investieren, wenn sie unsere Ziele und Prognosen für realistisch hält“, sagte Altmaier dem „Spiegel“.
CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt über die politische Konkurrenz, die Probleme mit der FDP – und die Koalitionsvorhaben, die in den nächsten Monaten „aufs Gleis“ müssen.
ENERGIEWENDENach der Fukushima-Katastrophe im vergangenen Jahr proklamierte die Bundesregierung den schnellen Ausstieg aus der Atomkraft. Zur Energiewende zählen in Städten wie Berlin die energetische Gebäudesanierung, dezentrale Energieerzeugung, der verstärkte Einsatz von erneuerbaren Energien sowie eine Modernisierung der Versorgungsnetze.

Der neue Umweltminister Peter Altmaier will Skeptiker überzeugen. Dafür hat er vor, mit allen zu reden. Und zwar ständig.

Der neue Umweltminister Peter Altmaier geht beim Thema Energiewende auf die Opposition zu. Am Donnerstag erklärte er, wie er den Atomausstieg umsetzen möchte. Den Konflikt mit Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) versuchte er zu entschärfen.

Der Ausbau der Stromnetze ist eine Herkulesaufgabe. Damit die Energiewende gelingt, müssen sich nun alle flexibel zeigen: Behörden, Unternehmer, Banken - und Naturschützer.

Der Ausbau des Stromnetzes gilt als zentraler Bestandteil der Energiewende. Doch bisher wird nur über Höchst- und Hochspannungsnetze diskutiert.

„Seit einem Jahr herrscht auf dieser Baustelle Stillstand": Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin wirft der schwarz-gelben Bundesregierung vor, sie komme bei Netzausbau für die Energiewende zu langsam voran.
die Energiewende voranzubringen.
„Röttgen will CDU-Vize bleiben“ vom 21. Mai Frau Merkel begründete den Rauswurf von Umweltminister Röttgen mit der Energiewende, die derzeit offenkundig stockt.
Energetische Gebäudesanierungen sind weniger effektiv als möglich, weil die Eigenheimbesitzer überfordert sind. Das jedenfalls ist das Fazit einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) unter 1000 Eigentümern, die ihre Häuser kürzlich saniert haben.

Umweltminister Peter Altmaier trifft sich mit Jugendlichen bei Siemens.

Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten wollen sich in Zukunft jedes halbe Jahr treffen, um die Energiewende voranzutreiben. Mehr kam beim Gipfel aber nicht heraus.
Energiewende, ein großes Thema unbestritten. Aber für Klaus Wowereit?

Die Energiewende ist ein großes Thema, unbestritten. Aber für Klaus Wowereit? In dieser Woche? Er hat wichtigere Fragen zu beantworten - und versetzt dennoch den Bundestag.

Heute geht es bei einem Gipfel im Kanzleramt darum, wie die Energiewende gelingen kann. Die Herausforderungen an die Politik sind gewaltig - und der neue Umweltminister Peter Altmaier hat seine erste Bewährungsprobe zu bestehen.
Bundespräsident Gauck hat am Dienstag den von der Kanzlerin geschassten Umweltminister Norbert Röttgen abberufen und Peter Altmaier zum Nachfolger ernannt. Wie war das Klima beim Wechsel?

Der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages hat Klaus Wowereit eingeladen. Er soll Rede und Antwort zum BER-Desaster stehen. Aber Wowereit hat offenbar wichtigere Termine.

Dass er irgend etwas mit der Energiewende zu tun hat, ist ein Umstand, den Philipp Rösler bisher recht gut für sich behalten hat. Am Montag dreht der FDP-Vorsitzende auf einmal auf.

Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat der Bundestagswahlkampf begonnen. Merkel demonstriert nach dem Wahldesaster eiskalt ihre Macht. Die SPD-Troika hingegen wirkt trotz Wahlsiegs in Düsseldorf ratlos. Vielleicht wünschen sich die Sozialdemokraten irgendwann, sie hätten in NRW nicht gewonnen.