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Thema

Energiewende

Mit einem Rauswurf hatte er nicht gerechnet. Am Mittwoch ging dann alles sehr schnell.

Mit allem hatte der Umweltminister gerechnet, als ihn Angela Merkel zum Gespräch bat, aber nicht mit seiner Entlassung. Doch die Kanzlerin spürte, dass er ihr gefährlich wurde. Gefährlich schwach.

Von Robert Birnbaum

In einem überraschenden Schritt hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch mitgeteilt, dass Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) aus dem Amt des Bundesumweltministers entlassen wurde. Ihre kurze Erklärung im Wortlaut:

Diese Frau lässt sich nicht so schnell beeindrucken, aus dem Konzept bringen schon gar nicht. Da setzt es für die CDU, ihre Partei, eine Tracht Prügel in Nordrhein-Westfalen, im bevölkerungsreichsten und industriestärksten Bundesland, und sie tut so, als bedeute das für ihre Arbeit nichts.

Von Stephan-Andreas Casdorff

Diese Frau lässt sich nicht so schnell beeindrucken, aus dem Konzept bringen schon gar nicht. Da setzt es für die CDU, ihre Partei, eine Tracht Prügel in Nordrhein-Westfalen, im bevölkerungsreichsten und industriestärksten Bundesland, und sie tut so, als bedeute das für ihre Arbeit nichts.

Von Stephan-Andreas Casdorff

Vielleicht wird es im nächsten Winter richtig dunkel. Wenn es so kalt wird wie im vergangenen Februar, wenn es windstill ist und das eine oder andere Kraftwerk im Süden gerade gewartet wird – dann ist es so weit.

Die brasilianische Regierung hat wenig Verständnis dafür, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Mitte Juni nicht zum Weltgipfel „Rio plus 20“ nach Rio de Janeiro reisen will. Der Leiter der brasilianischen Umweltbehörde Institut Chico Mendes, das für die Naturschutzgebiete unter Bundesverwaltung und den Schutz der biologischen Vielfalt zuständig ist, Roberto Vizentin, sagte vor einer Gruppe deutscher Journalisten in Brasilia: „Die Wirtschaftskrise in Europa ist keine Entschuldigung dafür, dem Rio-Gipfel fernzubleiben.

Von Dagmar Dehmer
Mit vereinten Kräften. Im vergangenen Winter mussten die Netzbetreiber 197 Mal eingreifen, um die Versorgung zu sichern.

Eine Studie von McKinsey besagt, dass es ohne Einsparungen keine erfolgreiche Energiewende geben wird. Und: dass die Strompreise steigen werden.

Von Corinna Visser

Vielleicht wird es im nächsten Winter richtig dunkel. Wenn es so kalt wird wie im vergangenen Februar, wenn es windstill ist und das eine oder andere Kraftwerk im Süden gerade gewartet wird – dann ist es so weit.

Stephan Weil (54) ist seit 2006 Oberbürgermeister von Hannover. Weil ist Landeschef der SPD und will Anfang kommenden Jahres den CDU-Ministerpräsidenten David McAllister ablösen.

Stephan Weil, Oberbürgermeister von Hannover, über das Schaufenster Elektromobilität, schlechte Bildungspolitik und das Scheitern der Energiewende.

Von Alfons Frese

Die Chefs der Energiekonzerne beraten mit der Kanzlerin die Energiewende.

Von Kevin P. Hoffmann

Nivea-Hersteller Beiersdorf hängt Dax-Werte abNur einer von 30 Dax-Werten notiert in der Bilanz der vergangenen Handelswoche mit einem Kursplus: Beiersdorf. Analysten, wie zum Beispiel die Experten von Exane BNP Paribas, sehen den Nivea-Hersteller angesichts seines Umbau- und Einsparprogramms auf einem guten Weg.

Es ist natürlich mehr als ein Streit zwischen zwei Unternehmen über angeblich unbezahlte Rechnungen. Die Lieferungen ägyptischen Erdgases nach Israel waren am Nil schon unter Hosni Mubarak heftig umstritten.

Solarzellen sind ein wichtiger Bestandteil der grünen Industrierevolution.

Ein Solarmodul, das man in Griechenland aufstellt, schützt das Klima doppelt so gut wie eines in Brandenburg. Daher wird es Zeit für die nächste Stufe der grünen Industrierevolution: die internationale.

Von Kevin P. Hoffmann

Fast 4000 Kilometer neue Hochspannungstrassen werden für den Ökostrom gebraucht – und treffen auf Widerstand. Eine Lösung bietet die Beteiligung der Bürger am Gewinn.

Von Harald Schumann
In der Leitwarte des Netzbetreibers 50Hertz in Neuenhagen bei Berlin überwachen die Ingenieure die Stabilität der Stromversorgung. Rund um die Uhr müssen sie die Zu- und Abflüsse ins Netz exakt in der Balance halten.

Im kalten Februar geriet das Stromnetz in eine gefährliche Notlage, weil die Versorger den Bedarf unterschätzten. Kraftwerke gibt es noch genug. Aber es drohen Engpässe für die atomkraftfreie Zeit ab 2020.

Von Harald Schumann
Alexander S. Kekulé ist Mikrobiologe und Direktor des Instituts für Biologische Sicherheitsforschung in Halle.

Seltene Erden sind für die Energiewende so wichtig wie das Öl für das Zeitalter des Verbrennungsmotors. Deshalb müssen wird von China unabhängig werden.

Von Alexander S. Kekulé

Nach Umbaupause und teils heftigem Streit um die Sicherheit: Die Neutronenquelle in Berlin-Wannsee läuft wieder. Hier werden unter anderem Materialien für die Energiewende erforscht.

Von Ralf Nestler
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