Energieberater können Stromverschwendung drastisch reduzieren helfen – doch von denen gibt es neuerdings immer weniger.
Energiewende

Neues Leitbild: Landkreis will bis 2022 als Energieproduzent, Wohnort und Wirtschaftsstandort punkten

Unfälle wie das Leck der Elgin-Gasplattform in der Nordsee machen den Umstieg auf umweltfreundliche Energien dringlicher. Die Offshore-Windparks wachsen – und suchen Mitarbeiter.

Kassel hatte lange einen schlechten Ruf: viel Kriminalität, wenig Arbeit, kein Flair. Das ändert sich jetzt. Dank des Bürgermeisters und der Energiewende ist es jetzt die dynamischste Stadt Deutschlands. Wie es dazu kam?

Über den richtigen Weg in die nach der Atomkatastrophe von Fukushima beschlossene Energiewende wird immer offener gestritten. Ministerpräsident Kretschmann wirft der Regierung vor, "kostbare Zeit zu verplempern".

Ministerpräsident Kretschmann kritisiert das Zeitmanagement der Bundesregierung bei der Energiewende, fordert das Ende der Personaldebatte bei den Grünen und hält den derzeitigen Länderfinanzausgleich für Unsinn.
Warum die Energiewende ein lohnendes Abenteuer ist.

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir uns eingestehen, dass die dafür erforderlichen Technologien noch gar nicht existieren, meint unser Wissenschaftskolumnist.

Politik, Verbände und Unternehmen suchen Modelle, wie man den Verbraucher bei der Energiewende einbinden kann. Der soll das Projekt schließlich bezahlen.
Grüner Leitantrag „Energiewende jetzt!“

Die Grünen unterstützen ein Volksbegehren zum Aufbau einer Netzgesellschaft. Damit verfolgen sie ein ehrgeiziges Ziel: Schon 2030 soll Berlin sich vollständig mit Strom aus regenerativer Energie versorgen. Und sie wollen Vattenfall an den Kragen.
ERNEUERBARE ENERGIEDie Grünen wollen auf ihrer Delegiertenkonferenz einen Leitantrag zur Energiewende verabschieden. Bis zum Jahr 2050 soll Berlin vollständig mit erneuerbaren Energien aus der Region versorgt werden.

Bei der Wahl im Saarland am kommenden Sonntag soll eine schon abgesprochene große Koalition sanktioniert werden. Aber Oskar Lafontaine hofft noch auf Widerstand in der SPD.

Die Energiewende fordert alle Bereiche der Gesellschaft. Das Potsdamer IASS will diese Wende steuern

Für das Gelingen der Energiewende sind Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe nötig. Doch ein Plan, der Sicherheit für diese schafft, ist nicht in Sicht. Gebraucht wird eine entschiedene Führung, die nur die Kanzlerin und ihr Amt leisten können.

Die Grünen wollen mit einer quotierten Doppelspitze in den Bundestagswahlkampf 2013 ziehen. Die Basis soll in einer Urwahl die Kandidaten dafür bestimmen. Wer dazu antritt, ist noch nicht ganz geklärt.
„Trittin: Merkel blockiert Energiewende“ vom 11. März Eine Anmerkung zu folgendem Zitat: „Auch die katholische Kirche forderte Konsequenzen aus dem Reaktorunfall.
Die deutsche Wirtschafthat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der schwarz- gelben Bundesregierung mangelnden Reformeifer bei der Energiewende vorgehalten. „Strukturelle Defizite“ am Standort Deutschland müssten entschlossen angegangen werden, heißt es in einem gemeinsamen Positionspapier, das die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft anlässlich eines Treffens mit Merkel am Freitag in München vorlegten.

Intelligente Stromnetze gelten als unerlässlich, wenn die Energiewende gelingen soll. In alter Industrielandschaft in Schöneberg wird derzeit die Zukunft erprobt - im Miniformat.
Beim Öko-Filmgespräch wurde über den „Strom von morgen“ diskutiert

Hannelore Kraft kann nach jüngsten Umfragen damit rechnen, als Ministerpräsidentin weiterregieren zu können. Das erhöht auch ihren Einfluss in der SPD. Kanzlerkandidatin will sie zwar nicht werden, aber sie wird entscheidend mitreden können.

Abschreibungen auf Kernkraftwerke führen zum bislang schlechtesten Ergebnis, aber es soll besser werden.
Im bevölkerungsreichsten Land wird ein neuer Landtag bestimmt. Wie stark wirkt das bis nach Berlin?

Es verbindet sich viel, wenn nicht alles mit einem Sieg von Hannelore Kraft auch für die bundespolitische Entwicklung. Krafts Niederlage wäre für Angela Merkels CDU ein Sieg gegen den Trend.
Ökofilmtour 2012 macht Station im Teltower Rathaus

Vor einem Jahr havarierte in Japan das Atomkraftwerk Fukushima und hierzulande vollzogen CDU und CSU eine beispiellose politische Kehrtwende. Wirklich erklären können Merkel und ihre Kollegen das riskante Manöver bis heute nicht.
Ein Jahr nach dem Atomunglück in Fukushima steht die Energiepolitik der Bundesregierung heftig in der Kritik. Umweltschützer kritisieren ebenso wie SPD und Grüne, die Energiewende laufe zu langsam.

Jürgen Trittin sprach mit dem Tagesspiegel über den Streit um die grünen Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl 2013, das Singen der Nationalhymne und die Lehren aus der Katastrophe von Fukushima.
Wir brauchen mehr erneuerbare Energie. Das zu leugnen, gilt heute als politisch höchst unkorrekt. Kritiker der Energiewende gehen daher subtiler vor: Sie warnen vor Stromausfällen und Schäden für die Tourismusbranche.
Angesichts der enormen Herausforderungen der Energiewende brauchen wir eine größere Verbindlichkeit bei der Umsetzung, sagt Forscher Matthias Kleiner.
Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt zu, dass der Ausbau der Netze stagniert. Was treibt sie dazu? Denn die Energiewende ist vor allem eines: Eine Wende zum Besseren.

Deutschland soll bis 2020 rund 20 Prozent weniger Energie verbrauchen als 2010. Auf dieses ambitionierte Ziel hat sich die schwarz-gelbe Koalition im Herbst 2010 geeinigt.

Die wegfallenden Kapazitäten der Kernkraftwerke müssen ersetzt werden. Doch die Kraftwerksbauer klagen über die Rahmenbedingungen.
Der Schock der Katastrophe sitzt tief. Von 54 Atomkraftwerken laufen in Japan derzeit gerade noch zwei. Zum ersten Mal wird über Energiepolitik diskutiert. Ausgang offen.

Bisher sind Stromnetze Einbahnstraßen. Künftig müssen die Netze aber auch Strom aus erneuerbaren Energien aufnehmen und verteilen. Dafür sind riesige Investitionen nötig.
Studie hält Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2030 für möglich – mit Verzicht auf Stromexport
80 Prozent Ökostrom für Berlin und Brandenburg.

Auch ein Jahr nach Fukushima stemmt sich Japans starke Atomenergielobby noch gegen die Abkehr von der Kernenergie. Zugleich beobachtet unsere Gastautorin Alexandra Sakaki, dass der Gegenwind einer kritischen Öffentlichkeit zunimmt.

Es ist das erste Mal überhaupt, dass Siemens-Chef Löscher persönlich auf einer Anzeige des Unternehmens zu sehen ist. Bei allem Kalkül illustriert die Kampagne einen Wandel.
Energiewende lässt Versorger EnBW tief in die roten Zahlen rutschen. Der Ausblick ist pessimistisch.