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Thema

Energiewende

Schafft sie es in eine dritte Amtszeit? Kanzlerin Angela Merkel

Die Kanzlerin kann die Bundestagswahl zu einem Plebiszit für oder gegen gemeinsame Schuldenhaftung in Europa ausrufen. Und deshalb - meint Alexander Gauland - stehen Angela Merkels Chancen für eine dritte Amtszeit ziemlich gut.

Von Alexander Gauland
Das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk Irsching 5 in der Nähe von München.

Es geht um ein Förderprogramm für den Neubau von Kohle- und Gaskraftwerken, mit dem die Bundesregierung die Energiewende abfedern wollte. Nun steht das Programm vor dem Aus. Ein Kurswechsel in der Energiepolitik solle das aber nicht sein, sagt ein Sprecher.

Stromfresser. Es dürfe durch die Energiewende keine „schwerwiegenden sozialen Verwerfungen“ geben, sagte Altmaier. Wo sich dies abzeichne, müsse man nachdenken, wie man „zu einem vernünftigen Ausgleich“ komme.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in seiner heutigen Form dürfte spätestens in der kommenden Legislaturperiode abgeschafft werden. Wegen des drohenden Preisanstiegs kündigt der Umweltminister für Ende September einen neuen Vorschlag an.

Von Dagmar Dehmer
Drei Gäule im Stall - aber kein richtig gutes Pferd? Die drei Mitglieder der SPD-Troika ringen um eine Kanzlerkandidatur.

Die Sommerpause nutzen die drei möglichen Kanzlerkandidaten der SPD, um sich jeder auf seine Art wieder ins Gespräch zu bringen. Keiner will offenbar zurückstecken. Doch der größte Fehler der Genossen wäre es, jetzt die Geduld zu verlieren und den Kandidaten zu früh zu küren.

Von Christoph Seils
Katja Kipping

Die Linken-Vorsitzende Katja Kipping will eine Abwrackprämie für Einkommensschwache durchsetzen. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler soll dafür Geld aus dem Energiesparfonds freigeben.

Von
  • Matthias Meisner
  • Dagmar Dehmer
Mammutprojekt. Die Kosten steigen, die Anlagen auch. Dieser Tage fuhr Siemens das längste Wind-Rotorblatt der Welt durch Dänemark zu einem Kunden.

Einer Studie zufolge sind weniger Deutsche bereit, die Erneuerbaren zu fördern. Erste Firmen reichen sogar Klage gegen die EEG-Umlage ein.

Von Kevin P. Hoffmann
Der BUND hat Sorge um die Erreichbarkeit der Ziele.

Die bundeseigene KfW will mehr grüne Energien finanzieren, in diesem Jahr sind dafür verbilligte Kredite über gut 24 Milliarden Euro vorgesehen. Derweil werfen Verbände wie der BUND der Regierung Versagen vor.

Von Kevin P. Hoffmann
Je größer, desto besser. Das glaubt die Bundesregierung (hier Angela Merkel bei einem Hubschrauberrundflug über die Ostsee) und fördert Riesenwindräder auf See besonders großzügig. Die Branche will aber auch Riesen an Land genehmigt bekommen. Hier gibt es Streit.

Die Windkraftbranche in Deutschland wächst kräftig. Jetzt fürchten ihre Vertreter, die Politik könnte die Förderung kürzen. So gehen sie in die Offensive und wehren sich auch gegen strenge Genehmigungsbehörden - mit teils abenteuerlichen Behauptungen.

Von Kevin P. Hoffmann
Die BVG erhöht nächste Woche ihre Ticket-Preise.

Andere Städte haben die Energiewende auch schon in den Verkehrsbetrieben vollzogen. In Berlin will die BVG aber weiter mit Atomstrom fahren. Wie denken Sie darüber, liebe Leserinnen und Leser? Würden Sie höhere Ticketpreise für ein ökologisch reines Gewissen in Kauf nehmen?

Von Klaus Kurpjuweit
Biogas aus Mist und Gülle zu produzieren, sei durchaus sinnvoll, meint die Leopoldina.

Deutsche Forscher fordern den weitgehenden Verzicht auf einen Ausbau der Energieerzeugung aus Biomasse. Es gebe zu viele Nachteile für Umwelt und Klima, betonen die etwa 20 Experten der Wissenschaftsakademie Leopoldina in einer Stellungnahme.

Wer bereit ist, ein höheres Risiko zu tragen und sein Geld ruhen zu lassen, findet gerade bei Windkraftprojekten ein großes Angebot seriöser geschlossener Fonds.

Geld in die Energiewende zu investieren, scheint für viele Anleger attraktiv. Doch das Geschäft birgt auch Risiken - die lassen sich mit gewissenhafter Information und professioneller Beratung minimieren.

Von Kevin P. Hoffmann
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler: Der FDP-Chef hat Zweifel am Gelingen der Energiewende.

Es ist eines der wichtigsten Reformvorhaben der Bundesregierung. In der schwarz-gelben Koalition mehren sich aber immer mehr Zweifel, ob die Ziele der Energiewende erreicht werden können. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) warnt nun vor einer Kostenexplosion.

Windpark „Alpha Ventus“ rund 45 Kilometer vor der ostfriesischen Insel Borkum.

Die Energiewende ist ein ambitioniertes Projekt. Ob alle Teilziele erreichbar sind, bezweifelt selbst der Umweltminister. Wie ist das zu bewerten?

Von Dagmar Dehmer
Ihm geht die Energiewende zu langsam: Umweltminister Peter Altmaier (CDU)

Umweltminister Altmaier greift indirekt zwei seiner Kabinettskollegen wegen ihrer mangelnden Erfolge bei der Energiewende an: Wirtschaftsminister Rösler (FDP) versagt bei der Energieeffizienz und Verkehrsminister Ramsauer (CSU) kommt bei der Elektromobilität nur im Schneckentempo voran.

Von Dagmar Dehmer
Auf Überzeugungstour. Peter Altmaier mit dem hessischen Ministerpräsidenten Bouffier und Landesumweltministerin Puttrich auf der Rhein-Main Deponie.

Sechs Wochen ist er erst im Amt, und schon kann er eine stolze Bilanz vorweisen. Umweltminister Altmaier ist ein Blitzstart geglückt. Seine Methode: zuhören, reden, zuhören. Und unermüdlich Beziehungen knüpfen.

Von Dagmar Dehmer
Aufbau einer Hochspannungsleitung.

Die Energiewende ist zum Prestigeprojekt der Regierung geworden. Aber beim Ausbau des Stromnetzes kämpfen Experten gleich doppelt gegen Widerstände:  im Kabel und in der Bevölkerung.

Von Ralf Nestler
Bundespräsident Joachim Gauck

Er will das ESM-Gesetz nicht unterschreiben, hat die Deutschen „glückssüchtig“ genannt und die Energiewende kritisiert: Joachim Gauck hat in seinen ersten 100 Tagen als Bundespräsident gemacht, was erwartet wurde - er hat überrascht. Das Volk liebt die Tränen in den Augen seines Präsidenten.

Von Antje Sirleschtov
„Hinterm Horizont geht’s weiter“, heißt es in dem Song von Udo Lindenberg. Auch Desertec hofft auf ein Happy End.

Das Desertec-Konsortium wirbt mit einer neuen Studie. Demnach könnte Nordafrika nahezu seinen gesamten Stromverbrauch mit Strom aus der Wüste decken. Doch die Investitionsbedingungen sind schlecht.

Von Patrick Guyton
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