
Nach den dürftigen Wahlergebnissen bei den Landtagswahlen will auch die SPD wieder schärfere Konturen gewinnen. Alle ahnen: Die Atomkatastrophe von Fukushima und der Höhenflug der Grünen können die Wahlniederlage nur teilweise erklären.

Nach den dürftigen Wahlergebnissen bei den Landtagswahlen will auch die SPD wieder schärfere Konturen gewinnen. Alle ahnen: Die Atomkatastrophe von Fukushima und der Höhenflug der Grünen können die Wahlniederlage nur teilweise erklären.
Ein Gremium soll der Bundesregierung bis Ende Mai empfehlen, wie ein verantwortlicher Umgang mit den Risiken der Atomenergie nach der Katastrophe in Fukushima aussehen kann.
Im Angesicht der Atomruinen von Fukushima könnte es doch noch zur Energiewende in Deutschland kommen. Stellt sich die Bundesregierung diesen Aufgaben, könnte sie einen entscheidenden Schritt zur Modernisierung der Industriegesellschaft in eine klimafreundliche Zukunft machen.

"Man darf nicht so tun, als müsse man nur einen Schalter umlegen." Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energieagentur, spricht im Interview über die Zukunft von Atomstrom und Öko-Energie.
Der grüne Wahlsieg in Baden-Württemberg hat Bayerns Christsoziale offenbar nachhaltig beeindruckt: Umweltminister Söder will nun sogar schneller auf erneuerbare Energien umstellen als das Nachbar-Bundesland.
Teltow - Angesichts der Atom-Katastrophe in Japan hat der Chef der Teltower Fraktion Linke/Grüne, Steffen Heller, jetzt ein Energie-Moratorium für Teltow gefordert. Ziel sei es, die Verlängerung der Konzessionsverträge mit den Strom- und Gasnetzbesitzern für sechs Monate auf Eis zu legen.

Mannheim - Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger rechnet sich bei einer schnellen Energiewende in Deutschland gute Geschäftschancen aus. Der Rückbau von abgeschalteten Atomkraftwerken würde dem Unternehmen mehr Perspektiven eröffnen als das aktuelle Geschäft mit Wartung und Instandhaltung, sagte der scheidende Vorstandschef Herbert Bodner bei der Vorstellung der Bilanz 2010 am Mittwoch in Mannheim.

FDP-Generalsekretär Christian Lindner will acht ältere Meiler dauerhaft stilllegen. Vorbild ist der rot-grüne Atomkonsens aus dem Jahr 2000. Damit nimmt der neue atomkritische Kurs der Regierungsparteien neue Dimensionen an.
In Fukushima bleibt die Lage bedrohlich, die japanische Regierung denkt derweil über eine mögliche Energiewende nach. Weiterhin problematisch gestaltet sich die Versorgung der Erdbebenopfer mit Hilfsgütern.

Eins, zwei, viele Grüns: Jetzt müssen die Grünen Farbe bekennen und ein Bundesland führen. Die Atomkraft mag abgewählt sein, doch die neue Regierung muss erklären, wie sie die Energiewende rechtssicher organisieren will.
Selbst Konservative wollen Atomkraftwerke nun rasch abschalten. Das ist machbar, sagen Experten – wird aber nicht billig.
Elektrogeräte, Ökostrom, Solarzellen oder Minikraftwerke im Keller – es gibt viele Möglichkeiten, unabhängiger vom Atomstrom zu werden.

In Kleinmachnow wird die zweite lokale Klimakonferenz vorbereitet. Ideenwettbewerb gestartet
Anleger schichten von Atomstrom auf Erneuerbare um – eine riskante Wette, denn als kurzfristige Anlage bergen sie ein hohes Risiko.
Berlin bietet Tokio Hilfe an und will am Freitag im Bundesrat den Atomausstieg fordern. Die Grünen fordern, stärker als bisher auf erneuerbare Energien setzen und Strom zu sparen.
Angela Merkel verpasst die Chance, Befürworter und Gegner der Kernkraft zu versöhnen
Angela Merkel verpasst die Chance, Befürworter und Gegner der Kernkraft zu versöhnen
Zossen - Die brandenburgischen Grünen drängen auf einen zügigen Umstieg von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energien. Ziel sei, bis 2020 den gesamten Strombedarf im Bundesland aus erneuerbaren Energien zu decken, sagte die Landesvorsitzende Annalena Baerbock auf einem Parteitag am Samstag in Zossen.
„Akw-Betreiber handeln Regierung Schutzklauseln ab“ von Dagmar Dehmer vom 10. September Da legt der Sachverständigenrat für Umweltfragen Gutachten vor und bestätigt, dass die Atomkraft die Energiewende verzögert.
Vor dem Atomgipfel am Sonntag im Kanzleramt wird unter anderem über die Sicherheit der Anlagen vor Terrorangriffen gestritten.
Nach der Krise steigt der weltweite Öldurst wieder. Wir brauchen den Stoff zum Frühstück und im Bett. Wege aus der Abhängigkeit werden gesucht.
Siemens entwickelte in Moabit die leistungsstärkste Gasturbine der Welt – die erste wird bald in die USA geliefert.
Nach Barack Obamas Appell für eine neue Energiepolitik sind die Aktien von Solarfirmen nach oben geschossen. Was bedeuten seine Pläne für die deutsche Wirtschaft.

Es war US-Präsident Barack Obamas erste Live-TV-Übertragung aus dem Oval Office. Wie überzeugend war er – und wie will er die Ölpest im Golf von Mexiko in den Griff kriegen?
„Mehr Wind“ von Christoph von Marschall vom 16. Mai Soso, „in Deutschland wurde die Energiewende von oben durchgesetzt“.
Der Technologiekonzern Siemens will mit grüner Technologie überdurchschnittlich wachsen - Elektromotoren zählen dazu.
„Umweltweise: Atomkraft verzögert Energiewende“ von Dagmar Dehmer vom 6. Mai Gerne würde ich die Mär glauben, in wenigen Jahrzehnten Energie für wenige Cent pro Kilowattstunde und 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu bekommen.
Vom amerikanischen Kongress ist trotz der Ölpest nicht mehr Klimaschutz zu erwarten. Die Energiewende in den Vereinigten Staaten kommt dennoch – von unten.
Deutschlands Stromversorgung kann bis 2050 vollständig mit erneuerbaren Energien gesichert werden. Das ist das Ergebnis einer Studie, in der das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) acht entsprechende Szenarien berechnet hat.
Der Untergang der Bohrinsel "Deepwater Horizon" erschwert das Bemühen des US-Präsidenten, den USA eine neue Energiepolitik zu verordnen.
Umweltschutz wird zum gesamtdeutschen Anliegen
Der Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin über Schwarz-Gelb, Jamaika – und den Protest auf der Straße.
Der Preis fällt, die Opec drosselt die Produktion, doch Öl ist knapp, der Klimawandel bedroht die Zivilisation. Schaffen wir die Energiewende, bevor uns die Luft ausgeht?
Barack Obama ist am Montag ein halbes Jahr im Amt. Immer klarer lässt sich Pose von Substanz unterscheiden.
Energiesparkonzept lässt auf sich warten – Bürgersolaranlagen auch

Zur besten Sendezeit trat Präsident Obama am Dienstag vor die Kameras und stellte sich den Fragen ausgewählter Journalisten.
Klimaschutz lässt sich nicht beschließen ’ er muss praktiziert werden: In Kleinmachnow soll das zunehmend passieren
Klimaschutz lässt sich nicht beschließen – er muss praktiziert werden: In Kleinmachnow soll das zunehmend passieren

Schott-Chef Udo Ungeheuer über die Energiewende in den USA, den verpatzten Börsengang und Solarstrom aus der Wüste.

Thorsten Schäfer-Gümbel spricht über seinen schweren Kampf gegen Roland Koch in Hessen. Der SPD-Spitzenkandidat nimmt Abstand von seiner Forderung nach Zwangsanleihen für Vermögende zur Finanzierung von Konjunkturhilfen.
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