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Thema

Energiewende

Und jetzt? Olaf Scholz hat in Hamburg Anfang des Jahres einen Wahlerfolg gefeiert, von dem Klaus Wowereit für Berlin im September und Sigmar Gabriel für die Bundestagswahl 2013 momentan träumen.

Nach den dürftigen Wahlergebnissen bei den Landtagswahlen will auch die SPD wieder schärfere Konturen gewinnen. Alle ahnen: Die Atomkatastrophe von Fukushima und der Höhenflug der Grünen können die Wahlniederlage nur teilweise erklären.

Von Stephan Haselberger

Ein Gremium soll der Bundesregierung bis Ende Mai empfehlen, wie ein verantwortlicher Umgang mit den Risiken der Atomenergie nach der Katastrophe in Fukushima aussehen kann.

Von
  • Dagmar Dehmer
  • Cordula Eubel

Im Angesicht der Atomruinen von Fukushima könnte es doch noch zur Energiewende in Deutschland kommen. Stellt sich die Bundesregierung diesen Aufgaben, könnte sie einen entscheidenden Schritt zur Modernisierung der Industriegesellschaft in eine klimafreundliche Zukunft machen.

Von Dagmar Dehmer
Foto: dpa

Mannheim - Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger rechnet sich bei einer schnellen Energiewende in Deutschland gute Geschäftschancen aus. Der Rückbau von abgeschalteten Atomkraftwerken würde dem Unternehmen mehr Perspektiven eröffnen als das aktuelle Geschäft mit Wartung und Instandhaltung, sagte der scheidende Vorstandschef Herbert Bodner bei der Vorstellung der Bilanz 2010 am Mittwoch in Mannheim.

Hopp, hopp, hopp, Atomkraftwerke stopp: Die FDP rückt von der Kernenergie ab - alte Meiler wie der in Biblis haben kaum noch eine Zukunft.

FDP-Generalsekretär Christian Lindner will acht ältere Meiler dauerhaft stilllegen. Vorbild ist der rot-grüne Atomkonsens aus dem Jahr 2000. Damit nimmt der neue atomkritische Kurs der Regierungsparteien neue Dimensionen an.

Von Robert Birnbaum
Viele Grüns: Zum ersten Mal führen die Grünen ein Bundesland.

Eins, zwei, viele Grüns: Jetzt müssen die Grünen Farbe bekennen und ein Bundesland führen. Die Atomkraft mag abgewählt sein, doch die neue Regierung muss erklären, wie sie die Energiewende rechtssicher organisieren will.

Von Gerd Nowakowski

„Akw-Betreiber handeln Regierung Schutzklauseln ab“ von Dagmar Dehmer vom 10. September Da legt der Sachverständigenrat für Umweltfragen Gutachten vor und bestätigt, dass die Atomkraft die Energiewende verzögert.

Nach der Krise steigt der weltweite Öldurst wieder. Wir brauchen den Stoff zum Frühstück und im Bett. Wege aus der Abhängigkeit werden gesucht.

Von
  • Kevin P. Hoffmann
  • Henrik Mortsiefer

Siemens entwickelte in Moabit die leistungsstärkste Gasturbine der Welt – die erste wird bald in die USA geliefert.

Von Corinna Visser

Nach Barack Obamas Appell für eine neue Energiepolitik sind die Aktien von Solarfirmen nach oben geschossen. Was bedeuten seine Pläne für die deutsche Wirtschaft.

Von Kevin P. Hoffmann
In einer Rede an die Nation gibt sich Präsident Obama im Kampf gegen die mächtige Öllobby entschlossen.

Es war US-Präsident Barack Obamas erste Live-TV-Übertragung aus dem Oval Office. Wie überzeugend war er – und wie will er die Ölpest im Golf von Mexiko in den Griff kriegen?

Von Christoph von Marschall

„Umweltweise: Atomkraft verzögert Energiewende“ von Dagmar Dehmer vom 6. Mai Gerne würde ich die Mär glauben, in wenigen Jahrzehnten Energie für wenige Cent pro Kilowattstunde und 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu bekommen.

Vom amerikanischen Kongress ist trotz der Ölpest nicht mehr Klimaschutz zu erwarten. Die Energiewende in den Vereinigten Staaten kommt dennoch – von unten.

Von Christoph von Marschall

Deutschlands Stromversorgung kann bis 2050 vollständig mit erneuerbaren Energien gesichert werden. Das ist das Ergebnis einer Studie, in der das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) acht entsprechende Szenarien berechnet hat.

Von Dagmar Dehmer

Der Untergang der Bohrinsel "Deepwater Horizon" erschwert das Bemühen des US-Präsidenten, den USA eine neue Energiepolitik zu verordnen.

Von Christoph von Marschall
Schäfer-Gümbel

Thorsten Schäfer-Gümbel spricht über seinen schweren Kampf gegen Roland Koch in Hessen. Der SPD-Spitzenkandidat nimmt Abstand von seiner Forderung nach Zwangsanleihen für Vermögende zur Finanzierung von Konjunkturhilfen.

Von Stephan Haselberger
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