Die SPD will bis 2020 aus der Kernkraft aussteigen. In der CSU wird noch gestritten, welchen Weg man in der Energiepolitik einschlagen will.
Energiewende

Eine Replik auf „Eine Frage der Maßstäbe“ von CDU-Chefin Saskia Ludwig. Von Annalena Baerbock

Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt werben für Braunkohle als Alternative zum Atomstrom
Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil erneuerbarer Energien 40 Prozent betragen. In der Gesetzesnovelle steht davon allerdings wenig. Umstritten ist auch die Einführung einer Marktprämie.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt ihre ganz persönliche Energiewende, warum die Deutschen besonders fundamental über Kernenergie streiten und warum Deutschland auch mit mehr Windrädern ein schönes Land bleiben wird.

"Die Stabilität der Währung ist wichtiger als eine kleine Steuersenkung", sagt Volker Kauder. Der Unions-Fraktionschef spricht im Interview über die Energiewende, den Euro und die umgebaute FDP.

Der neue Verteidigungsminister Thomas de Maizière muss bei der Bundeswehr nun Guttenbergs Politik bereinigen – der Finanzminister hilft dabei.

Der Online-Mensch als Klimaschuft: Das Netz ist ein gigantischer Stromfresser – und ein blinder Fleck. Nur wenige Außenseiter in der Branche setzen sich für eine ökologische Informationstechnologie ein.

Der Ausstieg nimmt Gestalt an. Aus der Ethikkommission sickern Details durch. Das Gremium trifft sich am kommenden Wochenende in Genshagen zur Abschlussklausur.
Landeschefin Ludwig stößt mit Kritik an Ausbauplänen auf Unverständnis
CSU gegen definitives Datum für Akw-Abschaltung / SPD kritisiert Merkel

Je effizienter die Wirtschaft, desto geringer der Bedarf. Der Weltklimarat sieht die Chance, bis 2050 knapp 80 Prozent der Welt mit Wind und Co. zu versorgen.
Die CDU will sich noch nicht auf ein konkretes Datum für den Atomausstieg festlegen. Der Vorstand verabschiedete am Montag ein Konzept, in dem ein „sofortiger Ausstieg“ aus der Atomenergie abgelehnt wird.
Die Finanzierung der sogenannten Energiewende droht zum Streit in der schwarz-gelben Koalition zu führen. Der Finanzminister will den Haushalt nicht belasten, die FDP will die Steuerzahler verschonen. Eine Zwickmühle.

Die Bundesregierung plant, Elektroautos steuerlich zu subventionieren. Aber sowohl in der CDU als auch in der FDP gibt es Widerstände.

Erfolge in der Welt, Enttäuschung in Berlin: Der Siemens-Konzern kann Auftragseingang und Umsatz kräftig steigern und hebt die Gewinnprognose an.

Windparks vor der Ost- und Nordseeküste sollen künftig einen großen Beitrag zur deutschen Stromproduktion leisten. Bundeskanzlerin Merkel nimmt den ersten deutschen Ostsee-Windpark in Betrieb und wirbt für die Energiewende.
Potsdam-Mittelmark - Die Fraktion der Bündnisgrünen lädt alle Interessierten ein, am Montag, dem 2. Mai, in Bad Belzig über Fragen und Probleme der ortsnahen Energieversorgung zu diskutieren.
Deutschland streitet über den Atomausstieg, die Ethikkommission berät nun öffentlich über einen Konsens. Was bringt das?
„Streit über Kosten der Energiewende“ vom 17. April Wo bin ich hier nur hingeraten?

Gut Liebenberg - Zum Abschluss der Klausurtagung der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung hat der frühere Umweltminister Klaus Töpfer die besondere Bedeutung der Energiewende für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands betont. „Wir gehen davon aus, dass das, was vor uns steht, so eine Art neue industrielle Revolution ist“, sagte Töpfer, der auch Vorsitzender der Kommission ist, am Mittwoch auf Gut Liebenberg bei Berlin.

Nach Fukushima geht die Politik tatkräftig einer neuen Ära der Energieversorgung entgegen. Aber sind nur die Parteien und die Stromkonzerne in der Verantwortung? Müssen nicht auch wir – die Bürger – etwas tun? Diskutieren Sie mit!
Greenpeace kritisiert die großen Energieversorger. Im Vergleich zu 2007 seien die vier großen Energieversorger in Sachen Strom aus regenerativen Quellen kaum vorangekommen.

Einen raschen Atomausstieg könne sich kein Bürger leisten, sagen diejenigen, die am bisherigen Mix gut verdienen. Solche Worte können lähmend wirken. Doch mit Courage lässt sich vieles wenden, zum Guten.
Energie, die man nicht braucht, muss man gar nicht erst erzeugen, sagt Michael Geissler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur. Sechs Vorschläge für die Energiewende in Berlin. Ein Gastbeitrag.

Die Energiewende ist machbar und bezahlbar. Jedenfalls nach Einschätzung von Greenpeace. Die Umweltorganisation hat die "wahren Kosten" des Stroms ermitteln lassen und kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis

Einen Tag nach dem Energiegipfel der Bundesregierung mit den Ländern ist die Debatte über die Kosten des Atomausstiegs voll entbrannt. Das Finanzministerium prüft indessen eine höhere Atomsteuer, um die Lücken im Haushalt auszugleichen.
In der Debatte um die Kosten des Atomausstiegs hat Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin vor überzogenen Befürchtungen gewarnt. Selbst nach den Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums werde jeder deutsche Haushalt nur mit 1,50 Euro pro Monat zusätzlich belastet.
Neue Trassen sollen Windstrom quer durch Deutschland transportieren. Und auch quer durch die Uckermark. Dort gibt es Widerstand – und grundsätzliche Zweifel.
In Deutschland wollen nun alle raus aus der Atomkraft. Die Strategie ist umstritten. Welche Wege zeichnen sich ab?

Die Energiewende soll kommen. Darüber sind sich Bund und Länder nach einem Spitzentreffen im Kanzleramt einig. Bis Mitte Juni soll das Gesetz verabschiedet sein.

Im Grunde läuft die ganze Kostendiskussion falsch herum. Was die Energiewende kostet und wer sie bezahlt, ist gewiss wichtig. Die bedeutsamere Frage ist aber eine ganz andere. Ein Kommentar.

Wirtschaftsminister Rainer Brüderle jubelt über die robuste Konjunktur und erwartet Wachstum bis 2015

Die Regierung jubelt: Der Aufschwung zahle sich für die Bürger aus. Neue Jobs entstehen, die Löhne steigen. Doch die Aussichten werden getrübt durch weltweite Krisen und Inflationssorgen.

Die Bundesregierung hat im Zuge der geplanten Energiewende das umstrittene Gesetz zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid beschlossen. Was bringt die Technologie und was bedeutet sie für Brandenburg?
Ein beschleunigter Ausstieg aus der Atomkraftnutzung kostet viel Geld. Die Unternehmen werden sich die Investitionen finanzieren lassen - von ihren Kunden. Ungerecht? Mag sein. Doch auch, wenn der Staat einspringt, macht es das nicht besser.
Mit einem Sechs-Punkte-Plan will die Bundesregierung die Energiewende bewerkstelligen. Zum Nulltarif ist diese aber nicht zu haben.
Soll keiner sagen, das habe er nicht gewusst: Wer sauberen Ökostrom zapfen will, wird bezahlen müssen. Und je früher der Wunsch der Deutschen, aus der Atomkraft aus- und in die Windkraft einzusteigen, in Erfüllung gehen soll, desto teurer wird es.
Mit der FDP soll es keine Anhebung der Steuern zur Finanzierung der Energiewende geben. "Wir sprechen über Sparen und nicht über Steuererhöhungen", sagt Generalsekretär Lindner.

In der CDU-Führung gibt es Kritik an Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Brüderle. Die Hauptkontrahenten im Dissens zur Atompolitik heißen Röttgen und Kauder.