
2:1 - diese Zahlen sind noch erstaunlicher als der Zuschauerrekord: 77.803 Eishockey-Fans sehen zur WM-Eröffnung auf Schalke einen Sieg über die USA. Bundestrainer Uwe Krupp dankt "fantastischen Fans".

2:1 - diese Zahlen sind noch erstaunlicher als der Zuschauerrekord: 77.803 Eishockey-Fans sehen zur WM-Eröffnung auf Schalke einen Sieg über die USA. Bundestrainer Uwe Krupp dankt "fantastischen Fans".

Gegen das Rettungspaket für Griechenland haben fünf Kläger Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt. Sie bezeichneten den zuvor vom Bundestag beschlossenen Notkredit als "offene Inflationspolitik".
Peinlich! Kleinkariert! Das Verhalten von CDU, FDP und SPD zum Griechenland-Kredit im Bundestag ist ein katastrophaler Beweis, dass der Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen wichtiger ist als die Rettung des Euro.

Das Dokumentationszentrum der Topographie des Terrors in Berlin-Mitte ist eröffnet – nach jahrelangen Querelen.
Am Freitag sollte im Bundestag eine breite Mehrheit der Griechenland-Hilfe zustimmen. Doch Koalition und Opposition können sich nicht einigen.
Die Rede hat die geistigen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Wiedervereinigung für unsere Nachbarn überhaupt akzeptabel wurde. Zur Bedeutung von Weizsäckers Worten zum 8. Mai.
Ein Vierteljahrhundert ist nun vergangen, seit Richard von Weizsäcker als Bundespräsident jene eminente Rede gehalten hat, die als 8.-Mai-Rede in den politisch-historischen Diskurs eingegangen ist.
SPD-Fraktionschef Steinmeier lässt die Haltung seiner Partei zu Merkels Rettungsplan offen und fordert stärkere Regulierung der Finanzmärkte. Die Linke kritisiert das Gesetz als Hilfe für Spekulanten.

Griechenland ist nur der Anfang. In der Bankenkrise haben Staaten so hohe Schulden angehäuft, dass sie ihrerseits zum Krisenherd werden. Spekulanten setzen auf die nächsten Freikaufprogramme. Das kann nicht gut gehen.

Vor der NRW-Wahl pokert die SPD hoch um ihr Ja zu den Finanzhilfen. Derweil wird bekannt, dass der Bedarf der Griechen offenbar noch höher ist.

FDP-Politiker Markus Löning spricht mit dem Tagesspiegel über seine Vorhaben als Menschenrechtsbeauftragter.
Bundespräsident Horst Köhler hat zur Hilfe Griechenlands aufgerufen. Deutschland sollte auch in eigenem Interesse einen Beitrag zur Stabilisierung Griechenlands leisten, sagte Köhler am Donnerstag beim Münchner Wirtschaftsgipfel des Ifo-Instituts.
Wenn die SPD der Bundesregierung Vorhaltungen macht, in Sachen Griechenlandhilfe taktiert zu haben, dann muss sie sich womöglich bald selbst diesen Vorwurf gefallen lassen. Jedenfalls scheinen auch die Sozialdemokraten nicht verstanden zu haben, dass mit jedem Tag, an dem in Deutschland über Hilfskredite diskutiert wird, die Kreditwürdigkeit Griechenlands an den Finanzmärkten weiter abnimmt.
Mit jedem Tag, an dem in Deutschland über Hilfskredite diskutiert wird, sinkt die Kreditwürdigkeit Griechenlands an den Finanzmärkten. Das müsste auch der SPD klar sein.
Am Montagabend wurde Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl von Bundespräsident Horst Köhler mit dem Roland-Berger-Preis für Menschenwürde ausgezeichnet. Allerdings konnte Kohl an der Gala aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Gefeiert wurde er dennoch.
Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer bleibt weitere sechs Jahre im Amt. Der von den Sozialdemokraten unterstützte 71-Jährige kam bei der Wahl am Sonntag nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis auf 78,9 Prozent der Stimmen.
Verteidigungsminister Guttenberg bittet bei der Trauerfeier für vier in Afghanistan getötete Soldaten im Ingolstädter Münster um Verzeihung.

Mit einer bewegenden Trauerfeier in Ingolstadt hat Deutschland Abschied von den vier am 15. April in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten genommen. Verteidigungsminister Guttenberg würdigte die Verdienste der Soldaten - und bat um Verzeihung.
Nach der Einstellung des Verfahrens gegen Oberst Georg Klein ist zwischen Union und Opposition ein Streit über die weitere Arbeit des Kundus-Untersuchungsausschusses des Bundestages ausgebrochen. Die Opposition besteht weiter auf einer politischen Aufarbeitung des Luftangriffs.

Mit einer Schweigeminute begann die Trauermesse, rund 50.000 Menschen drängten sich, um der Zeremonie in Krakau zu folgen. Bei der Beisetzung von Lech und Maria Kaczynski in Krakau hält die polnische Nation noch einmal inne.
Berlin - Wer Frank-Walter Steinmeier am Tag nach dem folgenschweren Anschlag auf die Bundeswehr in Baghlan im „Morgenmagazin“ zuschaut, der lernt vor allem, was der SPD-Fraktionschef jetzt nicht will – nämlich Mandatsdebatten führen. Er sei doch sehr dafür, sagt Steinmeier, dass alle kurz innehielten „und nicht so tun, als wüssten wir, was im Detail verändert werden muss“.

Nach dem Tod von vier Bundeswehrsoldaten beginnt in der Bundespolitik eine neue Debatte darüber, ob das bisherige Mandat der Bundeswehr der neuen Lage und Strategie in Afghanistan noch gerecht wird.

Ein schweres Erdbeben in Nordwestchina hat viele Häuser zum Einsturz gebracht und etwa 400 Menschen getötet. Inzwischen sind die Hilfsmaßnahmen angelaufen.
Die FDP hat ihre Steuer-Pläne korrigiert: Angesichts der angespannten Haushaltslage sollen die Erleichterungen deutlich geringer ausfallen. Die SPD hält selbst dies für unrealistisch.
In Polen haben die Menschen ab heute Gelegenheit, sich am aufgebahrten Sarg von ihrem bei einem Flugzeugabsturz getöteten Staatspräsidenten Lech Kaczynski zu verabschieden.
Auf ihrer „Himmelsreise“ wettert die islamkritische Soziologin Necla Kelek gegen Religiosität jeglicher Couleur.

Wenn die Deutschen ein ideales Staatsoberhaupt hätten erfinden dürfen, wäre Richard von Weizsäcker herausgekommen. Wie kaum ein anderer hat er das Land als Bundespräsident geistig geprägt. Am Donnerstag wird er 90.
Hermann Rudolph über Richard von Weizsäcker.

Jubelschreie, Kuhglockengebimmel, Kanada-Flaggen werden heftig geschwenkt: Acht deutsche Schüler berichteten von den Paralympics in Kanada – ein begeisterter Blick zurück.
Der Wahlkampf in Nordrhein-Westfalen geht in seine heiße Phase. Welche Bedeutung hat die Abstimmung am 9. Mai für die Bundespolitik?

Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete Kohl anlässlich seines 80. Geburtstags am Samstag als "großen Staatsmann, der in die Geschichte eingehen wird." Glückwünsche gab es auch von anderen Politikern. Ein Überblick.

16 Jahre Kanzler, 25 Jahre Parteivorsitzender und nun 80 Lebensjahre. Über Helmut Kohl, den Kanzler der Einheit, den großen Europäer aus der Pfalz, den Spendensünder, ist viel gesagt, gerichtet und gespottet worden. In unzähligen Büchern kommt er vor, manche hat er selbst geschrieben. Heute lobt ihn der Bundespräsident hoch. Und dennoch: Es bleiben Fragen.

Die Zeit von Pleiten, Pech und Pannen bei Flügen deutscher Regierungsmitglieder soll bald der Vergangenheit angehören. Regierungsflugzeuge mit Abwehrraketen sollen die Sicherheit erhöhen.
Wer Kinderpornografie nur wegsperrt, wird nicht verhindern können, dass es das Material trotzdem gibt und dass immer neues in Umlauf kommt. Onlinesperren wirken nicht einmal als Placebo gegen Kinderpornografie. Die Risiken und Nebenwirkung aber sind unübersehbar.

Höhere Benzinpreise können den Verbrauch senken, sagt das Umweltbundesamt – und gibt Bundespräsident Köhler Recht.
Berlin - Die erste Wortmeldung von Bundespräsident Horst Köhler nach mehreren Wochen ist am Montag auf ein geteiltes Echo gestoßen. Während SPD und Grüne die Kritik Köhlers an der schwarz- gelben Bundesregierung begrüßten, äußerte sich die Linkspartei enttäuscht darüber, dass der Präsident zu den Thesen von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) zum Sozialstaat keine Stellung genommen habe.
Horst Köhler hat sich jüngst für höhere Benzinpreise ausgesprochen. Damit will er die Autofahrer dazu bringen, öfter ihr Fahrzeug stehen zu lassen und so die Umwelt zu schonen.
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) widerspricht der Forderung von Bundespräsident Horst Köhler nach einer Erhöhung der Benzinpreise.
Der schwarz-gelbe Papst: Horst Köhler sollte sich nicht in die Tagesspolitik einmischen
Mit der Regierungsarbeit ist der Bundespräsident unzufrieden – er hatte sich mehr Tatkraft erhofft. Köhler warnte vor Steuersenkungen, wie auch viele Ländervertreter.
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