
Kopftuch und Konflikte: Ein neues Buch zeigt, wie schwer sich die Deutschen mit Migranten tun. Die Angst vor Überfremdung durchzieht die Debatte bis heute.

Kopftuch und Konflikte: Ein neues Buch zeigt, wie schwer sich die Deutschen mit Migranten tun. Die Angst vor Überfremdung durchzieht die Debatte bis heute.

Warum Angela Merkel pragmatischer auf die EU blickt als ihr Vorgänger Helmut Kohl. Der Unterschied hat viel mit Generationen zu tun und der Prägung durch Geschichte.

Kurz vor dem EU-Krisengipfel wächst die Kritik an der Europapolitik der Bundesregierung. In der Diskussion um einen möglichen Schuldenschnitt für Griechenland verhärten sich die Fronten.
„Die Quadriga“ ist eine Auszeichnung, die seit 2003 in erster Linie durch prominente Preisträger bekannt wurde. Im ersten Jahr waren unter anderen der Schauspieler Armin Müller-Stahl und der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker mit der Quadriga geehrt worden.

Alkohol und Politik – der Fall des CDU-Abgeordneten Andreas Schockenhoff ist nicht der erste. Das Problem ist verbreitet.
Ein Symbol soll er sein, Auszeichnung für jene, die ein „Vorbild für Deutschland“ sind: Der Quadriga-Preis, verliehen Jahr für Jahr. Für Aufsehen sorgte dies stets – für Aufregung aber nie. Bis jetzt. Denn nun soll ihn Wladimir Putin bekommen.
Bauflächen in den Havelauen fast komplett verkauft. Therme soll im Oktober 2012 stehen

Altkanzler Helmut Kohl kritisiert Veröffentlichungen über seine erste Frau und sein Privatleben. Auslöser sind eine neue Biografie über Hannelore Kohl und das bereits im Januar erschienene Buch seines Sohnes Walter.
Der ehemalige Regierende Bürgermeister Walter Momper war zu Gast beim Tagesspiegel. Das Publikum interessierte sich besonders für Geschichten aus der Wendezeit.
Adenauers Lieblingsbaum stirbt, die von Kohl hinterlassenen Bücher sehen ungelesen aus und in der Kiesingerallee wird gegen Antragsgebühr Cannabis legalisiert. Auf Kanzlerpfadfindung in der Bundesstadt.

Alle Augen richten sich auf Merkel und Sarkozy, die am Freitag in Berlin zusammentreffen. In der Bundesregierung verursachen aber gerade Sarkozys sprunghafter Politikstil und Überraschungen Verstimmung.
Peter Zudeick liest im Waschhaus

Wie der Altkanzler und seine Familie die Nation immer noch beschäftigen - mit peinigenden Auftritten und diversen Erinnerungsbüchern.

So nah wie Heribert Schwan ist wohl kein Journalist an die Kanzlergattin heran gekommen. In einer Biografie zeichnet er das Leiden der kranken Hannelore Kohl nach und veröffentlicht auch bisher unbekannte, tragische Details.
Den Griechen helfen? Wolfgang Schäuble sagt, warum: für Europa, für die Welt
Den Griechen helfen? Wolfgang Schäuble sagt, warum: für Europa, für die Welt. Da sprach der wahrscheinlich letzte große, überzeugte Europäer der CDU nach Helmut Kohl.
"Die Gesellschaft möchte den Konsens", sagt Norbert Röttgen. Es ist seine Art, der CDU zu verstehen zu geben: Ich hatte recht. Doch ein Sieg ist der Atomausstieg für den Umweltminister trotzdem nicht

Locationscouts suchen Drehorte für Film und Fernsehen. In Berlin ist das einfacher als in München.
In einer gemeinsamen Pressekonferenz im Weißen Haus bemühten sich Angela Merkel und Barack Obama darum, den Eindruck von Einigkeit zu vermitteln. Fragen mit Konfliktpotenzial beantwortete der US-Präsident diplomatisch.
Der amtierende Umweltminister, Norbert Röttgen (CDU), hat am Montag auf das Offensichtliche hingewiesen. Beim Festakt zum 25.

Walter Wallmann war der erste Chef: Seit 25 Jahren gibt es das Bundesumweltministerium. Eine Krise stand schon damals Pate
Es ist das erste Interview des US-Präsidenten Obama mit einem deutschen Medium: Barack Obama betont seine Freundschaft zu Kanzlerin Merkel, will sie diese Woche in Washington aber auch um ein stärkeres Libyen-Engagement bitten.
US-President Barack Obama stressed his friendship with Chancellor Angela Merkel: "She is a good friend and one of my closest global partners." But he will ask for more German engagement in order to overthrow the Gaddafi regime in Libya during her visit in Washington on Monday and Tuesday, he said in an interview for "Der Tagesspiegel". It is his first interview for a German outlet.

Der frühere Hamburger Bürgermeister Ole von Beust hat die mangelnden Aufstiegschancen von Homosexuellen in der CDU kritisiert. Zum Posten des Bundespräsidenten hätte er nicht Nein gesagt.
Sehr selten hat er Interviews gegeben, und das hier ist sein letztes als Staatsdiener: Bernd Pfaffenbach (65), Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, ist ab Mittwoch in Ruhestand. Er hat Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel beraten, für Richard von Weizsäcker und mehrere Wirtschaftsminister gearbeitet.
Denis Scheck, Literaturredakteur beim Deutschlandfunk, bespricht einmal monatlich die „Spiegel“-Bestsellerliste, abwechselnd Belletristik und Sachbuch – parallel zu seiner ARD-Sendung „Druckfrisch“ (heute 23.35 Uhr mit Hannelore Schlaffer, Peter Kurzeck, Indra Wussow).
Ex-Kanzlerberater geht nach 37 Jahren in Pension

Wenn Griechenland Geld von der EU, bekommt es Ermahnungen mit auf den Weg. Das ist Folge der europäischen Idee. Merkels Forderung, das Rentenalter anzugleichen, ist deshalb kaum als anti-europäisch zu bezeichnen.
Landtag stimmt mehrheitlich gegen Grünen-Antrag. Platzeck spricht von „skandalisierter Aufarbeitung“

Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl wird für seine Verdienste um die Demokratie und die Einbindung des vereinten Deutschland in die transatlantische Gemeinschaft mit dem Henry-Kissinger-Preis geehrt.

Egon Bahr wirft der Jahn-Behörde mangelnden Versöhnungswillen vor und sorgt damit für einen Eklat beim Festakt für Manfred Stolpe. Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Beitrag Bahrs zu einer Festschrift aus Anlass des 75. Geburtstags Stolpes.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt ihre ganz persönliche Energiewende, warum die Deutschen besonders fundamental über Kernenergie streiten und warum Deutschland auch mit mehr Windrädern ein schönes Land bleiben wird.

Die westdeutsche Ostpolitik war erfolgreich, weil sie anerkannte, was sie ändern wollte. Manfred Stolpe, der DDR-Kirchenmann und erste Ministerpräsident Brandenburgs, spielte dabei eine wichtige Rolle. Am Montag wird er 75 Jahre alt

Ist es mangelnde Konzentration oder gar Verschleiß durch das politische Geschäft? Die Souveränität der Bundeskanzlerin ist dahin - ihre Reaktion auf bin Ladens Tod ist nur das jüngste Beispiel dafür. Ein Kommentar.
Seit Beginn ihrer politischen Tätigkeit habe ich Angela Merkel für regelrecht cool gehalten, wenn darunter verstanden sein soll: für sehr bewusst und kontrolliert, wenn auch für einigermaßen unterkühlt. Auch ihr Gespür für das Timing, für den richtigen Augenblick eines Vorstoßes, war einigermaßen perfekt – ob es nun um jenen offenen Brief ging, in dem sie ihre Partei darauf vorbereitete, ein Leben ohne Helmut Kohl zu führen, oder um den Griff nach dem Fraktionsvorsitz, zusätzlich zum Parteivorsitz.

Früher galt der "gläserne Bürger" als die Hauptgefahr des amtlichen Datensammelns. Heute ist die größte Gefahr der Irrglaube, dass es diesen Gläsernen längst gibt. Digitale Resignation hat sich breitgemacht.

Den Liberalen in Deutschland fehlen Haltung, Biss und Mut. Kann eine etablierte Partei nicht auch mal untergehen?

Vor zehn Jahren wurde das Bundeskanzleramt im Regierungsviertel eingeweiht. Die geplante Einbindung des Gebäudes in das Stadtbild wurde Sicherheitsbedenken geopfert. Daher wirkt das Gebäude auch heute noch seltsam isoliert.

Zehn Jahre Bundeskanzleramt in Berlin – eine Geschichte der Abschottung
Nach der Katastrophe von Tschernobyl wuchs die Anti-Akw-Bewegung in Deutschland. Im Land des GAU selbst glaubt bis heute noch kaum jemand an alternative Energien.
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