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Thema

Helmut Kohl

Für Angela Merkel und Nicolas Sarkozy (oben) ist der deutsch-französische Motor Europas kein Vergnügen.

Warum Angela Merkel pragmatischer auf die EU blickt als ihr Vorgänger Helmut Kohl. Der Unterschied hat viel mit Generationen zu tun und der Prägung durch Geschichte.

Von Robert Birnbaum
Helmut Kohl kritisiert die Europapolitik der Kanzlerin.

Kurz vor dem EU-Krisengipfel wächst die Kritik an der Europapolitik der Bundesregierung. In der Diskussion um einen möglichen Schuldenschnitt für Griechenland verhärten sich die Fronten.

Von Stephan Haselberger

„Die Quadriga“ ist eine Auszeichnung, die seit 2003 in erster Linie durch prominente Preisträger bekannt wurde. Im ersten Jahr waren unter anderen der Schauspieler Armin Müller-Stahl und der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker mit der Quadriga geehrt worden.

Ein Symbol soll er sein, Auszeichnung für jene, die ein „Vorbild für Deutschland“ sind: Der Quadriga-Preis, verliehen Jahr für Jahr. Für Aufsehen sorgte dies stets – für Aufregung aber nie. Bis jetzt. Denn nun soll ihn Wladimir Putin bekommen.

Von
  • Elisabeth Binder
  • Kai Müller
  • Sebastian Bickerich
  • Stephan Haselberger

Adenauers Lieblingsbaum stirbt, die von Kohl hinterlassenen Bücher sehen ungelesen aus und in der Kiesingerallee wird gegen Antragsgebühr Cannabis legalisiert. Auf Kanzlerpfadfindung in der Bundesstadt.

Von Harald Martenstein
Lächelnd zeigte sich Hannelore Kohl an der Seite ihres Ehemanns Helmut, wie hier am Wolfgangsee im Sommer 1986 – auch, wenn ihr gar nicht danach zumute war.

So nah wie Heribert Schwan ist wohl kein Journalist an die Kanzlergattin heran gekommen. In einer Biografie zeichnet er das Leiden der kranken Hannelore Kohl nach und veröffentlicht auch bisher unbekannte, tragische Details.

Von Sonja Álvarez

Den Griechen helfen? Wolfgang Schäuble sagt, warum: für Europa, für die Welt

Von Stephan-Andreas Casdorff

Den Griechen helfen? Wolfgang Schäuble sagt, warum: für Europa, für die Welt. Da sprach der wahrscheinlich letzte große, überzeugte Europäer der CDU nach Helmut Kohl.

Von Stephan-Andreas Casdorff

"Die Gesellschaft möchte den Konsens", sagt Norbert Röttgen. Es ist seine Art, der CDU zu verstehen zu geben: Ich hatte recht. Doch ein Sieg ist der Atomausstieg für den Umweltminister trotzdem nicht

Von Robert Birnbaum

US-President Barack Obama stressed his friendship with Chancellor Angela Merkel: "She is a good friend and one of my closest global partners." But he will ask for more German engagement in order to overthrow the Gaddafi regime in Libya during her visit in Washington on Monday and Tuesday, he said in an interview for "Der Tagesspiegel". It is his first interview for a German outlet.

Sehr selten hat er Interviews gegeben, und das hier ist sein letztes als Staatsdiener: Bernd Pfaffenbach (65), Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, ist ab Mittwoch in Ruhestand. Er hat Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel beraten, für Richard von Weizsäcker und mehrere Wirtschaftsminister gearbeitet.

Von Moritz Döbler

Denis Scheck, Literaturredakteur beim Deutschlandfunk, bespricht einmal monatlich die „Spiegel“-Bestsellerliste, abwechselnd Belletristik und Sachbuch – parallel zu seiner ARD-Sendung „Druckfrisch“ (heute 23.35 Uhr mit Hannelore Schlaffer, Peter Kurzeck, Indra Wussow).

Egon Bahr.

Egon Bahr wirft der Jahn-Behörde mangelnden Versöhnungswillen vor und sorgt damit für einen Eklat beim Festakt für Manfred Stolpe. Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Beitrag Bahrs zu einer Festschrift aus Anlass des 75. Geburtstags Stolpes.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betrachtet beim Überflug mit einem Hubschrauber den Offshore Windpark Baltic 1 vor der Ostseeküste.

Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt ihre ganz persönliche Energiewende, warum die Deutschen besonders fundamental über Kernenergie streiten und warum Deutschland auch mit mehr Windrädern ein schönes Land bleiben wird.

Von Giovanni di Lorenzo
Verbunden. Egon Bahr (l.), Mitkonstrukteur der Ost-Politik von Willy Brandt, und DDR-Kirchenmann Manfred Stolpe kennen sich aus Ost-West-Verhandlungen. Zwischen ihnen entwickelte sich eine Freundschaft.

Die westdeutsche Ostpolitik war erfolgreich, weil sie anerkannte, was sie ändern wollte. Manfred Stolpe, der DDR-Kirchenmann und erste Ministerpräsident Brandenburgs, spielte dabei eine wichtige Rolle. Am Montag wird er 75 Jahre alt

Seit Beginn ihrer politischen Tätigkeit habe ich Angela Merkel für regelrecht cool gehalten, wenn darunter verstanden sein soll: für sehr bewusst und kontrolliert, wenn auch für einigermaßen unterkühlt. Auch ihr Gespür für das Timing, für den richtigen Augenblick eines Vorstoßes, war einigermaßen perfekt – ob es nun um jenen offenen Brief ging, in dem sie ihre Partei darauf vorbereitete, ein Leben ohne Helmut Kohl zu führen, oder um den Griff nach dem Fraktionsvorsitz, zusätzlich zum Parteivorsitz.

Von Robert Leicht
Ein Mitarbeiter des Landesamtes für Statistik in Düsseldorf prüft die Fragebögen für die Volkszählung.

Früher galt der "gläserne Bürger" als die Hauptgefahr des amtlichen Datensammelns. Heute ist die größte Gefahr der Irrglaube, dass es diesen Gläsernen längst gibt. Digitale Resignation hat sich breitgemacht.

Von Robert Birnbaum
Zurückbleiben. Das Bundeskanzleramt hat sich nicht ins Stadtbild eingefügt. Foto: dapd

Vor zehn Jahren wurde das Bundeskanzleramt im Regierungsviertel eingeweiht. Die geplante Einbindung des Gebäudes in das Stadtbild wurde Sicherheitsbedenken geopfert. Daher wirkt das Gebäude auch heute noch seltsam isoliert.

Von Bernhard Schulz

Nach der Katastrophe von Tschernobyl wuchs die Anti-Akw-Bewegung in Deutschland. Im Land des GAU selbst glaubt bis heute noch kaum jemand an alternative Energien.

Von Dagmar Dehmer
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