Als „Empfang mit Ministerpräsident Er win Teufel “ war der Abend in der badenwürttembergischen Landesvertretung schlicht angekündigt, tatsächlich aber hatte Hausherr Rudolf Köberle den Berliner Abschied des aus dem Amt scheidenden Regierungschefs in Szene gesetzt. Unter den Gästen Bundestagspräsident Wolfgang Thierse , die CDU-Vorsitzende Angela Merkel , die ehemalige Verfassungsgerichtspräsidentin Jutta Lim bach , der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt , Nuntius Erwin Josef Ender und Unternehmer Peter Dussmann .
Helmut Kohl
Helmut Kohl ist plötzlich wieder so oft im Fernsehen zu sehen. Der will doch nicht wieder Bundeskanzler werden, oder?
Wer den Drachen reiten will, hat einmal einer über die Chinapolitik des Westens gesagt, muss verdammt sattelfest sein. Deutsche Politik ist das oft nicht gewesen.
Auch im Jahr 2004 hat es nach einem Zeitungsbericht an deutschen Botschaften in Osteuropa massenhaften Missbrauch bei der Visa-Vergabe gegeben. Außenamtssprecher Walter Lindner wies die Darstellung als "schlichtweg falsch" zurück.
Von Hermann Rudolph
Beim Wahlkampfauftakt der Grünen in Nordrhein-Westfalen gibt der Außenminister den Sozialpolitiker
Im Grunde ist der biografische Zweiteiler, den die ARD am späten Sonntagabend zum 75. Geburtstag von Helmut Kohl zeigt, eine Resteverwertung.
WELCHE VON HELMUT KOHLS EIGENSCHAFTEN HABEN DEUTSCHLAND ZU SEINER AKTIVEN ZEIT GEPRÄGT? Vielleicht zeigt es eine Geschichte von 1989 am besten.
war einer der wichtigsten Unterstützer des Oppositionsführers Helmut Kohl im Jahr 1976. 1982, nach dem konstruktiven Misstrauensvotum gegen den amtierenden Bundeskanzler Helmut Schmidt und der Wahl Kohls zum sechsten Kanzler der Bundesrepublik wird Schäuble Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion.
Von Matthias Schlegel
Brisantes ist aus den Stasi-Akten über Kohl nicht zu erfahren – das meiste bleibt unter Verschluss
Puppentheater extrem
Berlin Nach jahrelangem Streit hat Altkanzler Helmut Kohl der Herausgabe der ihn betreffenden Akten der DDR-Staatssicherheit zugestimmt. Das hätten Kohls Anwälte der Stasi-Unterlagenbehörde (BStU) am Mittwoch mitgeteilt, erklärte Behördensprecher Christian Booß am Abend.
Berlin - Seit dem Jahr 2000 schwelt der Rechtsstreit um die Herausgabe der vom DDR-Ministerium für Staatssicherheit (MfS) über Altkanzler Helmut Kohl angelegten Akten. Nach mehreren Verfahren hatte schließlich das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig im Juni 2004 entschieden, dass der Schutz der Persönlichkeitsrechte Vorrang habe und die Unterlagen von der Stasi-Unterlagenbehörde (BStU) nur mit Einwilligung des Betroffenen an Medien und Wissenschaftler herausgegeben werden dürfen.
Im Abgeordnetenhaus wird munter spekuliert: Warum fehlt das Bild vom Ehrenbürger noch immer?
Von Stephan-Andreas Casdorff
Dramatik am Sonntagabend: Das Ergebnis fegte alle Erwartungen hinweg – und stellte das Signal auf rasche Einheit Deutschlands
Von Lorenz Maroldt
Der Vorsitzende der SPD, Franz Müntefering, äußert sich im tacheles.02-Chat zu den hohen Arbeitslosenzahlen, zum Armutsbericht, zur Abschaffung der Eigenheimzulage und verteidigt den Namen der SPD. Laut Müntefering bleibe der Abbau der Arbeitslosigkeit die wichtigste Aufgabe der Regierung. (14.03.2005)
So feiert man angemessen Geburtstage. Parteichefin Angela Merkel lädt aus Anlass des 75.
Liberale wollen neues Leitbild für Brandenburg / Gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen
Vor 60 Jahren begann die Geschichte der CDU – Helmut Kohl erinnert in Köln daran und vergisst nicht, auf Rot-Grün zu schimpfen
Aus aktuellem Anlass einige Anmerkungen zur Dynamik eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses
Berlin Vor kurzem bekam Heiner Geißler Lob aus der Parteispitze. Der neue CDU-General Volker Kauder nannte ihn eines seiner Vorbilder.
Außenminister Joschka Fischer hat in der Visa-Affäre erstmals öffentlich eigene Fehler eingeräumt. "Ich - und das hat nichts mit der Partei zu tun - habe Fehler gemacht", sagte der Grünen-Politiker am Samstag in Köln auf dem Landesparteitag der NRW-Grünen.
Lange haben die Gewerkschaften nur gemauert – nun wollen sie wieder in die Offensive
Bush kommt an den Ort, wo sein Vater sich für die deutsche Einheit aussprach
Von Helmut Kohl wissen wir, dass er gelegentlich beliebte, den „Mantel der Geschichte“ zu ergreifen. Was ihm, bei allem Respekt, politisch weit besser gelang als sprachlich.
Süße Droge, Selbstentblößung – wie Politiker mit der Macht und dem Scheinwerferlicht umgehen
Hoyzer wollte Kronzeuge sein – nun ist das Vertrauen in ihn erschüttert
Von Stephan-Andreas Casdorff
Künftig sollen auch die Stasi-Akten Verstorbener herausgegeben werden – vor allem die von Prominenten
Das Berliner Parlament ist ein offenes Haus und wer über die langen Flure der ersten Etage flaniert, kann sich 46 Ehrenbürger der Stadt anschauen. Gut gerahmt und meistens in Öl.
Wenn es nach ihm ginge, er wäre vielleicht noch Ministerpräsident in Sachsen. Denn von Altersgrenzen hält Kurt Biedenkopf wenig.
Die Debatte um die Nebentätigkeiten von Abgeordneten wird so lebhaft geführt wie seit langem nicht. Herr Bundestagspräsident, wie fühlen Sie sich?
Ein Wagen, der den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl als nackten Indianerhäuptling zeigte, erregte im Vorfeld des Düsseldorfer Rosenmontagsumzuges 1994 Aufsehen. Nach heftigen Protesten machten die Karnevalisten einen Rückzieher und verdeckten die umstrittene Stelle mit Grasbüscheln.
Berlin - Die Zeit drängt. Angela Merkel, die Vorsitzende von CDU und Unionsfraktion im Bundestag, benötigt Helfer für die tägliche Arbeit.
Bischof Huber und Kardinal Lehmann greifen in ihren Neujahrspredigten nach einem Wort, das im Grunde nicht von unserer Welt ist, allenfalls aus ihrer fernen, sagenhaften Vorzeit: Sintflut. Helmut Kohl, Augenzeuge auf Sri Lanka, hatte zuvor seine traumatischen Kindheitsbilder aus dem Krieg bemüht, um Worte für etwas zu finden, das sich nicht in Worte fassen lässt.
16 Jahre lang, von 1982 bis 1998, war der CDUPolitiker Norbert Blüm Minister für Arbeit und Sozialordnung in der schwarz-gelben Bundesregierung. Er war damit der einzige Bundesminister, der über die gesamte Kanzlerschaft von Helmut Kohl dem Kabinett angehört hat.
In einem Lager des Kanzleramts werden Staatsgeschenke gesammelt – Umtausch ausgeschlossen