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Thema

Jusos

Die SPD-Führung erklärt die Bahn-Debatte für beendet, zumindest die Teilprivatisierung wird kommen. Einen Sonderparteitag soll es nicht geben.

Von Stephan Haselberger

Die SPD sieht ihren Vorschlag zur Teilprivatisierung als Erfolg. Die Union und Vertreter aus der Wirtschaft stehen diesem aber skeptisch gegenüber. Sie finden das Modell zu unwirtschaftlich.

Kaum hat sich die SPD auf einen Kompromiss zur Bahnreform geeinigt, wackelt er schon wieder. Die SPD-Linke kündigte eine genaue Prüfung des Vorschlags an und erwägt sogar einen Sonderparteitag. Den hatte Kurt Beck eigentlich in Aussicht gestellt, falls ein Kompromiss vom Beschluss des Hamburger Parteitags abweiche.

Für Freunde der Demokratie böte ein Blick auf die NPD dieser Tage eigentlich Anlass zur Freude. Trotzdem wird sich Karlsruhe nicht mit einem Parteiverbot verfassen. Schuld sind die vielen V-Männer.

In Frankfurt arbeiten Andrea Ypsilanti und Hessens SPD das Scheitern des Traums von der Regierung auf

Von Christian Tretbar

Berlin – Die Deutsche Bahn kommt an zwei empfindlichen Stellen unter Druck: Während sich der Börsengang bis ins nächste Jahr zu verzögern droht, flammt der Tarifkonflikt mit den Lokführern auf. Der SPD-interne Streit über die Teilprivatisierung könne möglicherweise erst Ende Mai beigelegt werden, sagte der Vorsitzende des SPD-Parteirates, Claus Möller, am Montag nach der Sitzung des Gremiums.

Eine ansteckende Vitalität geht von diesem groß gewachsenen Mann aus. Schwarze Brille, runder Kopf, hohe Denkerstirn, hellgrüne Krawatte, kein Nadelstreifen.

Der Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen Brandenburg, Joschka Langenbrinck, hat Politik und Hochschulen dazu aufgefordert, sich an der Diskussion eines gemeinschaftlichen Engagements gegen Rechtsextremismus an Hochschulen zu beteiligen. Mit den Akteuren vor Ort solle eine gemeinsame kooperative Strategien gefunden werden.

Der Bahn-Konzern bereitet den Teilverkauf seiner Transportsparte vor – obwohl die Erlaubnis der Politik noch aussteht. Vorstandschef Hartmut Mehdorn betont dennoch, keine Entscheidungen im Alleingang treffen zu wollen.

Von Carsten Brönstrup

Verwunderung hat der Wahlabend in Hessen ausgelöst. Nicht nur wegen des knappen Wahlergebnisses, sondern auch, weil Andrea Ypsilanti, die gefühlte Wahlsiegerin, scheinbar einen Einflüsterer an ihrer Seite hatte.

Von Christian Tretbar

Polizei musste Laden von Thor Steinar bei Eröffnung schützen Bezirksbürgermeister Hanke fordert die Kündigung des Mietvertrages

Von Johannes Radke

Berlin - Die Union will die Debatte um die Beziehungen der Jungsozialisten zum Verein Rote Hilfe neu entfachen. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler kritisierte, dass Funktionäre der SPD-Jugendorganisation nach dem Austritt ihrer neuen Bundesvorsitzenden Franziska Drohsel aus dem als linksextremistisch eingestuften Verein eine Solidaritätskampagne „Jusos für die Rote Hilfe“ gestartet hätten.

Hamburg - Die Anfang des Jahres noch heftig zerstrittene Hamburger SPD hat knapp drei Monate vor der Bürgerschaftswahl wieder zur Geschlossenheit gefunden. Auf einem Sonderparteitag wurde am Donnerstag das knapp 40-seitige Wahlkampfprogramm beschlossen.

SPD und CDU streiten über die Außenpolitik. Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger ist nach der Einigung auf einen Post-Mindestlohn gegen weitere Zugeständnisse.

Von Hans Monath

Hans-Jürgen Wischnewski (1959-1961), später Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit.Heidemarie Wieczorek-Zeul (1974-77), jetzt Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

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