zum Hauptinhalt
Thema

Nina Warken

Rund jedes dritte Krankenhaus in Deutschland schreibt einer Umfrage zufolge rote Zahlen. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt fordert die Kliniken auf bezahlbar zu versorgen statt zu jammern.

Statt zu jammern sollten die Krankenkassen lieber für die Zukunft planen: Gesundheitsministerin Ulla Schmidt ist es leid, ihren im Januar kommenden Gesundheitsfonds zu verteidigen. Kommen wird er sowieso - im Bundestag wurden am Freitag die letzten Hindernisse beseitigt.

Berlin - Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hat die Allgemeinen Ortskrankenkassen aufgefordert, sich langfristig zu einer Bundes-AOK zusammenzuschließen. Dies wäre ein Schritt, um die regionale Risikoverteilung zu verbessern und Verwaltungskosten zu sparen, sagte die SPD-Politikerin der „Passauer Neuen Presse“.

Von Rainer Woratschka

Ulla Schmidt wünscht sich eine starke Bundes-AOK. Eine bessere Risikoverteilung und geringere Verwaltungskosten wären die Vorteile einer solchen Fusion, glaubt sie. Schmidt wies außerdem Forderungen der Krankenkassen nach Zusatzbeiträgen zurück.

Die Bundesregierung hat dem Vorschlag des Koalitionsausschusses zugestimmt und den Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung auf 15,5 Prozent festgelegt. Ministerin Schmidt erwartet sich nun einen sparsameren Umgang der Kassen mit den Beiträgen.

Krankenkassenkarte

Fortschritte bei Gesundheitsreform: Die Bundesregierung hat sich offenbar auf einen Einheitssatz von 15,5 Prozent für alle gesetzlich Krankenversicherten verständigt. Zwischen Politik und Experten herrscht Uneinigkeit über die Folgen der Anhebung für Kassen und Patienten.

Zu einer Fachtagung zum Thema „Mut zur Religion – sich mit Kindern auf die Suche begeben“ wird am 20. November unter anderen auch die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer referieren.

Berlin - Nach der Einigung zwischen Bund und Ländern zur künftigen Krankenhausfinanzierung erwartet Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), dass der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht über 16 Prozent steigen wird. Zwar bedeutet der Kompromiss, dass die Beitragszahler mit etwa 0,3 Prozentpunkten zusätzlich belastet werden.

Von Albert Funk
229621_0_a788847c

700 Millionen Euro will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt für die Pflege bereit stellen: Mehr Pflegekräfte, besserer Organisation und Ausbildung lauten die Ziele. Dafür sollen die Länder bei der Finanzierung stärker in die Pflicht genommen werden - die Verantwortlichen haben bereits Widerstand angekündigt.

Rauchverbot

Kneipen müssten beim Nichtraucherschutz alle die gleichen Bedingungen haben, stellte das Verfassungsgericht im Juli fest. Nun müssen Bund und Länder einen neuen Kompromiss finden - doch vielen scheint das Thema nicht wichtig genug zu sein. Ein Ergebnis wird beim Treffen mit Gesundheitsministerin Schmidt nicht erwartet.

Eine Einigung im Ärztestreit ist gefunden - aber so richtig zufrieden scheint fast niemand damit zu sein. Bei Krankenkassen und Patienten war das abzusehen. Aber auch viele Ärzte sind alles andere als begeistert. Nur die Gesundheitsministerin lobt den Kompromiss.

227450_0_fd349b24

Die deutschen Olympiateilnehmer kommen gerade zurück aus Peking, für andere Hochleistungssportler geht es jetzt erst los: Die Paralympioniken aus Berlin und Brandenburg wurden gestern verabschiedet.

Von Rita Nikolow

Berlin - Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat die Krankenhäuser aufgefordert, bei der Behandlung von Kindern stärker mit den Eltern zusammenzuarbeiten. „Ich halte Beratungsstellen in jeder Klinik, wie es sie beispielsweise in den USA gibt, auch in Deutschland für unterstützenswert“, sagte Schmidt dem „Handelsblatt“.

Fashion Week Berlin

Magermodels auf Laufstegen sind Tabu - so die neu vereinbarten Regeln. Doch von einer "Nationalen Charta der deutschen Textil- und Modebranche" wussten die Casting-Verantwortlichen der Fashion Week in Berlin angeblich nichts. Viele ihrer Mädchen sind dürr wie immer. Das Ministerium appelliert an die Designer, keine Magermodels einzusetzen.

Magermodels gehören nicht auf den Catwalk - so die neu vereinbarten Regeln. Doch von einer "Nationalen Charta der deutschen Textil- und Modebranche" wussten die Casting-Verantwortlichen der Fashion Week in Berlin angeblich nichts. Viele ihrer Mädchen sind dünn wie immer.

Model

Die deutsche Textil- und Modebranche will künftig einem extremen Schlankheitsideal entgegenwirken. In Zukunft sollen auf dem Laufsteg keine dürren Models mehr zu sehen sein. Auch ein Mindestalter soll eingeführt werden.

Die Bundesländer haben im Jahr 2007 so wenig wie noch nie in ihre Kliniken investiert. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will das ändern.

Von Rainer Woratschka
Ernährung

Die Bundesregierung will dem Übergewicht der Bundesbürger stärker zu Leibe rücken. Ein Aktionsplan soll mit diversen Kampagnen über gesunde Ernährung aufklären und für besseres Essen in Betrieben, Schulen und Kindergärten werben. Die Grünen sprechen von "Alibi-Maßnahmen".

console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })