Drei Ministerinnen haben eine Initiative gegen Essstörungen bei Jugendlichen gestartet
Nina Warken
Nirgendwo gibt es so viele Opfer wie in Brandenburg. Linke kritisieren die Sparmaßnahmen bei den Reihenuntersuchungen in den vergangenen Jahren.
Pflegeheimqualität: Gesundheitsministerin Ulla Schmidt über die geplante Veröffentlichungspflicht für Kontrollberichte – Kriterien liegen Ende 2008 vor
Kritik am Vorgehen der Gesundheitsministerin beim Präventionsgesetz
Kritik am Vorgehen der Gesundheitsministerin beim Präventionsgesetz
Berlin - Die Union hat noch immer nicht ihren Frieden mit der Pflegereform gemacht. Sechs Wochen nach dem Kabinettsbeschluss und zwei Wochen vor der ersten Lesung im Bundestag versucht die CDU, ein Kernstück des Konzepts von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) zu kippen: die flächendeckende Einrichtung von Anlaufstellen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen.
Martin Alioth über ein reiches Land, das an seiner Gesundheitsversorgung spart
Das Rauchverbot wird ab dem nächstem Jahr kommen. Doch Uneinigkeiten über die Kosten der Kontrolle und die gesamte Durchsetzung des Gesetzes lassen noch viele Streitpunkte offen.
Wenn es nach dem Forum Rauchfrei geht, wird die Qualmerei in Berlin ab Januar noch stärker beschränkt, als im Entwurf für das Nichtraucherschutzgesetz vorgesehen. Dann wären auch keine Raucherräume in Gaststätten erlaubt.
Brandenburg will Schutz der Kleinen verschärfen: Gesetzentwurf kommt heute ins Kabinett
Prenzlau - Der Landkreis Uckermark will sich gegen die geplante Schließung der Geburtenstation in der Kreisstadt Prenzlau wehren. Der Landkreis erwäge eine Volksinitiative gegen die Krankenhausplanung des Landes, sagte eine Sprecherin des Kreises am Freitag in Prenzlau.
Der Landkreis plant Volksinitiative gegen die geplante Schließung der Abteilung im Krankenhaus Prenzlau. Dabei bitter er Ministerpräsident Matthias Platzeck um Hilfe.
Vom Kabinett beschlossen: Zum 1. Juli 2008 tritt das neue Pflegegesetz in Kraft Was sich verbessert und was teurer wird
Die Pflegereform stößt nach der vorläufigen Einigung bei Opposition und Sozialverbänden auf herbe Kritik. Die Union hatte zu hohe Kosten bei der Umsetzung der Reform gefürchtet und den Pflegeurlaub ohne Bezahlung durchgesetzt.

Immer mehr Deutsche erkranken an Demenzen. Die Krankheit wird in der Gesellschaft noch immer nicht als wirkliches Problem wahrgenommen. Ein nationales Forschungszentrum soll helfen.

Angesichts Jungs und Schäubles jüngster Vorstöße zur Terror-Abwehr ruft die halbe Republik nach einem Machtwort der Kanzlerin. Merkels Biografen wissen aber aus langer Beobachtung: Sie bleibt in der Deckung. Und das sei auch klug so.
Die Union will nur drei Tage unbezahlte Auszeit für Angehörige gewähren, die Pflegefälle in ihren Familien organisieren müssen. Gesundheitsministerin Schmidt hatte zehn Tage bezahlten Urlaub gefordert.

Jungs sind dümmer, Jobs gehen an Frauen, Ehegatten fliegen raus, es lauert der frühe Tod: Mit dem starken Geschlecht geht es bergab. Doch seine Vertreter verharren, als sei nichts – und schaufeln so ihr eigenes Grab. Ein Aufschrei.
Caritas, Diakonie und AWO sehen Initiative von Ministerin Schmidt positiv – mit Einschränkungen

Seit 1998 gibt es das Modellprojekt mit Ärzten in Pflegeeinrichtungen in Berlin. Eine aktuelle Umfrage des Senats belegt: Die Zufriedenheit mit der medizinischen Versorgung ist dort hoch.
Immer mehr Kinder haben motorische Defizite. Das haben Kinderärzte und Politiker erkannt. Damit sich der Trend umkehrt, müssten vor allem Kitas mehr auf ausreichende Bewegung achten.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will bei der Pflegereform "Heimärzte im Gesetz verankern".
Einmal hüllte sich Rita Süssmuth in ein Ganzkörperkondom, das war Mitte der achtziger Jahre und für ein „Spiegel“-Titelbild. Süssmuth war damals Gesundheitsministerin und wollte ein Zeichen setzen – dafür, dass HIV-infizierte Menschen nicht gekennzeichnet und interniert werden, wie es einige Politiker damals überlegten.
Einen Anreiz für die häusliche Pflege zu schaffen kostet Geld, spart aber auch Geld.
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will Familien entlasten, wenn ein Angehöriger bettlägrig wird – die Krankenkassen lehnen die Finanzierung ab.
Angehörigen von akut pflegebedürftigen Menschen, sollen bis zu zehn Tagen bezahlten Urlaubes zustehen, so Gesundheitsministerin Schmidt. Die Union geht jedoch davon aus, dass dieses Vorhaben nicht finanzierbar sei.
Potsdam - In Brandenburgs Krankenhäusern müssen 1000 von 15000 Betten bis 2013 gestrichen werden. Das hat Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) am Mittwoch in Potsdam angekündigt und mit den Bevölkerungsrückgängen begründet.
Sie war das erste weibliche Kabinettsmitglied in Kuwait. Jetzt ist die liberale Schiitin Maasuma al Mubarak zurückgetreten.

Jörg Magenau erzählt die fast 30-jährige Geschichte der linken Tageszeitung "taz". Lektüren einer Veteranin und eines Journalisten.
Die kenianische Politikerin Charity Ngilu vermutet eine Intrige hinter ihrer Verhaftung wenige Monate vor der Präsidentenwahl

In Brandenburg soll ein strengeres Rauchverbot gelten als in Berlin. Anders als in der Hauptstadt wird in Brandenburg auch das Rauchen in Einkaufszentren und Hotelfoyers verboten.
Potsdam - Brandenburgs Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) hat sich durchgesetzt: In Brandenburg soll am nächstem Jahr eines der bundesweit strengsten Nichtraucherschutzgesetze gelten – mit einem strengeren Rauchverbot als etwa in Berlin. Das Kabinett verabschiedete gestern einstimmig den von Ziegler (SPD) vorgelegten Entwurf des Nichtraucherschutzgesetzes, gegen den sich besonders Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) heftig gewehrt hatte.

Ein neues Gesetz zum umfassenden Schutz von Nichtrauchern soll ab Anfang nächsten Jahres in Brandenburg gelten. Der Gesetzentwurf der Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler wurde vom Kabinett einstimmig angenommen.
Potsdam - Der Städte- und Gemeindebund Brandenburg hat den von Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) vorgelegten Gesetzentwurf für einen Nichtraucherschutz im Grundsatz begrüßt. Allerdings sehe der Städtebund Probleme bei der Umsetzung, sagte die stellvertretende Geschäftsführerin Monika Gordes gestern in Potsdam.
Potsdam - Der Städte- und Gemeindebund Brandenburg hat den von Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) vorgelegten Gesetzentwurf für einen Nichtraucherschutz im Grundsatz begrüßt. Allerdings sehe der Städtebund Probleme bei der Umsetzung, sagte die stellvertretende Geschäftsführerin Monika Gordes am Mittwoch.

Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler strebt in Brandenburg einen umfassenden Schutz von Nichtrauchern an. Ziegler sieht dabei strengere Regelungen vor als ihre Länderkollegen.
In Brandenburg soll ein strengeres Rauchverbot gelten als in Berlin. Das sieht das Nichtraucherschutzgesetz vor, das Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler noch im Sommer durch das Kabinett bringen will.

Die Koalition wird sich in Sachen Pflegeversicherung wohl nicht auf eine Reform einigen können. Statt dessen wird es wohl nur eine Beitragserhöhung geben.
Vorbild Rente: Private Zusatzversicherung auch bei der Pflege stößt auf Wohlwollen der Union
Berlin - Von der Rückkehrmöglichkeit in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) machen bislang nur wenige Menschen Gebrauch. Nach einer Umfrage des Tagesspiegels unter den größten deutschen Krankenkassen sind in den vergangenen zwei Monaten nur wenige Tausend Menschen, die vorher nicht krankenversichert waren, in die GKV zurückgekehrt.