zum Hauptinhalt
Thema

Spritpreise

Das tut weh: 1,78 Euro für einen Liter Superplus mussten Berliner am Montag zahlen, rund 90 Euro für eine Tankfüllung. Autofahren ist ein teurer Spaß geworden.

Das tut weh: 1,78 Euro für einen Liter Superplus mussten Berliner am Montag zahlen, rund 90 Euro für eine Tankfüllung. Autofahren ist ein teurer Spaß geworden.

Teurer Treibstoff. Die Mineralölindustrie begründet den Preissprung mit hohen Rohstoffkosten. Kritiker vermuten Absprachen. Foto: dapd

Benzin war noch nie so teuer wie heute: In Berlin kostete der Liter Superplus zuletzt 1,78 Euro. Die Politik will nun schnell mehr Transparenz an den Tankstellen.

Von Henrik Mortsiefer

An diesem Wochenende bekommt auch Berlin einen Eindruck davon, wie es sich seit bald drei Monaten in vielen Staaten der USA oder am Mittelmeer anfühlt. Unter der Hitze sind dort die Ernten verdorrt – und die Preise für Biosprit und Futtermittel gestiegen.

Von Dagmar Dehmer
Die Dürre in den USA lässt die Ernte vertrocknen - und Lebensmittel und Sprit-Preise steigen.

An diesem Wochenende bekommt auch Berlin einen Eindruck davon, wie es sich seit bald drei Monaten in vielen Staaten der USA oder am Mittelmeer anfühlt. Unter der Hitze sind dort die Ernten verdorrt – und die Preise für Biosprit und Futtermittel gestiegen.

Von Dagmar Dehmer
Stau, wohin man blickt, vor allem in den Sommermonaten: Warum lieben die Deutschen ihr Auto nur so sehr?

Autofahren ist langsam, relativ teuer, tötet oder verkrüppelt Menschen. Ganz klar: Deutsche Straßen müssen leerer werden. Dafür muss der öffentliche Personennahverkehr ausgebaut und das überflüssige Fahren vor allem in der Innenstadt deutlich verteuert werden.

Von Lutz Haverkamp
Geschlossen. Der fantastische Skulpturenpark mit Werken von Eduardo Chillida bei San Sebastián ist seit 2011 nicht mehr zugänglich. Der Grund: Finanznot. Foto: Gunnar Knechtel/Laif

Die Eurokrise hat längst auch die Kultur erfasst. Sie leidet unter Kürzungen, Schließungen und einer Steuererhöhungen. Von Madrid bis Dublin formiert sich Widerstand. Lageberichte aus Europa

Von Ralph Schulze
In der EU sollen ab 2020 strengere Umweltvorschriften für Pkw gelten.

In der EU sollen ab 2020 strengere Umweltvorschriften für Pkw gelten. Die EU-Kommission schlug vor, den Grenzwert für den Kohlendioxid-Ausstoß für Pkw auf durchschnittlich 95 Gramm je Kilometer bei Neuwagen zu senken.

Bei Groß Dölln in der Uckermark testet Siemens elektrisch angetriebene Lkw. Wie bei Straßenbahnen bekommen sie den notwenigen Strom aus einer Oberleitung. Auch auf deutschen Autobahnen könnten sie bald fahren

Von Matthias Matern
Viel zu tun: China wächst – zumindest beim Export. Insgesamt aber hat sich das Wirtschaftswachstum des Landes abgeschwächt. Die Regierung steuert dagegen. Foto: AFP

Chinas Handelsbilanz sieht gut aus. Das hat aber vor allem statistische Gründe.

Von Benedikt Voigt
Und die Erde bebt weiter: Blick in einen Straßenzug in Concordia sulla Secchia in der Provinz Modena. Foto: Lorenzo Moscia/dapd

Nach den Erdbeben im Norden sind 20 000 ohne Job und fürchten um die Existenz ihrer Firmen. Der modernste Teil des Landes ist auch sein verletzlichster.

Von
  • Andrea Dernbach
  • Paul Kreiner

Der Reflex ist in der Politik stark ausgeprägt. Wenn Geld fehlt, fällt den Regierenden nur zu oft ein, die Einnahmen zu verbessern – also Abgaben und Steuern zu erhöhen.

Der Reflex ist in der Politik stark ausgeprägt. Wenn Geld fehlt, fällt den Regierenden nur zu oft ein, die Einnahmen zu verbessern – also Abgaben und Steuern zu erhöhen.

Smarte Lösung. Die Carsharing-Firma Car2Go bietet in Berlin 1000 Kleinwagen an – ab 2013 kommen 300 elektrische hinzu.

Wie kommt das Elektroauto zum Kunden? Diese Frage wurde beim eMobility Summit des Tagesspiegels von Experten diskutiert. Die hohe Hürde Anschaffungspreis könnten Carsharing-Angebote überwinden helfen.

Von Anika Kreller
Wie lässt sich der Wert eines Auerhuhns kalkulieren? Und welche Werte vernichten Unternehmen mit ihrer Produktion in der Natur? Solche Berechnungen sollten in die Wertberechnung von Firmen und Volkswirtschaften eingehen, findet die Weltbank.

Die Weltbank legt einen Bericht zum „Grünen Wachstum“ vor. Sie navigiert zwischen dem Nachholbedarf von Entwicklungsländern und dem offenkundig nicht nachhaltigen Lebensstil in den Industrieländern.

Von Dagmar Dehmer
Himmelpiekser. Mit 828 Metern ist der Burj Khalifa das höchste Gebäude der Welt.

Wenn das Öl knapp wird, soll der Reichtum bleiben. Eine neue Quelle sprudelt schon: der Tourismus. Mit Größe, Gründlichkeit und Grandezza bauen die Scheichs ihr Reich zur Lifestyle-Metropole aus.

Von Elisabeth Binder
Deutschland hinkt bei der Umsetzung der G8-Leitsätze hinterher, kritisiert eine Studie.

Deutschlands Wirtschaft brummt, und das weckt Begehrlichkeiten. Auch im Kreise der G8 wäre mancher dankbar, wenn Berlin Geld in die Hand nähme, um die globale Konjunktur anzukurbeln. Zumal die europäische Schuldenkrise weiter Angst und Schrecken verbreitet.

Wie weit kommt man mit einem Elektroauto wirklich? Nach München? Nach Leipzig? Oder doch eher nur nach Köpenick? Unser Tagesspiegel-Kolumnist hat sich auf den Weg ins elektrische Zeitalter gemacht. Und ist schnell auf dem Boden der Realität angekommen.

Von Helmut Schümann

Potsdam-Mittelmark – Gestiegene Spritpreise, mehr Materialkosten – aber kaum mehr Einnahmen: Der Havelbusgesellschaft sind in den vergangenen Jahren die Kosten davongefahren. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark soll das Unternehmen, das zur Hälfte ihm und zur anderen dem Kreis Havelland gehört, jetzt mit vier Millionen Euro zusätzlich ausstatten.

Man mag es noch so lange ein Wahlkampfmanöver schimpfen, der Schritt ist doch bemerkenswert: Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik richtet der Staat eine zentrale Datenerfassungsbehörde allein für die Energiemärkte ein. Und das unter Federführung eines liberalen Wirtschaftsministers!

Man mag es noch so lange ein Wahlkampfmanöver schimpfen, der Schritt ist doch bemerkenswert: Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik richtet der Staat eine zentrale Datenerfassungsbehörde allein für die Energiemärkte ein. Und das unter Federführung eines liberalen Wirtschaftsministers!

console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })