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Thema

Erdbeben

Brandenburg, das war Platzeck-Land, stets SPD-regiert. Sein Rückzug verändert alles. Das politische Gefüge wird neu austariert. Aber wie? Was wird mit Dietmar Woidke anders? Welche Konsequenzen hat das für die Landtagswahl in Brandenburg 2014? Eine Analyse.

Von Thorsten Metzner

Seit dem Super-GAU leben die Menschen im japanischen Fukushima im permanenten Ausnahmezustand. Die Strahlung ist allgegenwärtig, was sie anrichtet, weiß niemand genau. Viele Bewohner sind aber geblieben, hier sind ihre Familie und ihre Arbeit. Aber nicht alle wollen sich damit abfinden.

Von Inga Höltmann
Viele Japaner sind gegen Atomkraft. Aber über die Endlagerfrage hat sich im Land bislang noch niemand Gedanken gemacht.

50 Atomreaktoren wurden nach Fukushima vorübergehend vom Netz genommenen. Einige von ihnen sollen wieder in Betrieb genommen werden - obwohl der frühere japanische Premierminister seinem Land einen schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie versprochen hatte. Dennoch werden einige höchstwahrscheinlich verschrottet. Das bringt ganz neue Probleme.

Von Felix Lill

Überall Jahrhundertfluten, auch in New York: Nathaniel Richs Roman „Schlechte Aussichten“.

Von Oliver Pfohlmann
drei Männer in Schutzkleidung, in der Mitte Yoshida

Zum wiederholten Mal fließt durch ein noch nicht gefundenes Leck radioaktiv verseuchtes Wasser aus den havarierten Atomkraftwerken. Am Mittwoch gab Tepco bekannt, dass die Cäsiumwerte im Vergleich zum Vortag noch einmal um das 1,2-Fache gestiegen sind.

Von Dagmar Dehmer
Noch ist das Meer ruhig. Doch einen Tsunami wie in Japan oder an der Küste Thailands könnte es auch im Mittelmeer geben. Deshalb will die Unesco ein Tsunami-Frühwarnsystem auch in Europa installieren.

Auch im Mittelmeer gibt es Tsunamis. Der letzte verheerende traf 1956 die Ägäis, 56 Menschen starben. Ein Frühwarnsystem der Unesco soll mediterrane Küstenbewohner in Zukunft vor aufkommenden Wassermassen warnen. Aber funktioniert das wirklich?

Von Ralf Nestler
Japanische Botschaftsmitarbeiter beim Fluthilfeeinsatz in Halle.

Mitarbeiter der japanischen Botschaft wollen sich mit einem Arbeitseinsatz in Halle für die Solidarität nach dem verheerenden Tsunami 2011 bedanken. Beim Preißnitz-Haus finden sie das toll.

Von Ulrike Scheffer

Das Kraftwerksgelände ist am stärksten radioaktiv belastet. Es wird Jahrzehnte dauern, die Reaktoren abzubauen. Auch im Umland gibt es noch viel zu tun.

Von Ralf Nestler
Es ehrt Angela Merkel, dass sie bei ihrem Besuch einiger Überschwemmungsgebiete auf Gummistiefel verzichtete. Demonstrativ unscheinbar zeigte sie sich. Denn sie ahnte wohl, dass jede Geste eine zu viel sein kann.

Politik während des Hochwassers: Schon bald also wird Merkel wieder den Euro retten und Steinbrück sein Kompetenzteam loben. Wer Kanzler bleiben oder werden will, muss eben mehr sein als ein Krisenmanager.

Von Malte Lehming
Wie viel Zufall wird es im Leben noch geben, wenn wir (fast) alles berechnen können?

Supercomputer beleben den Traum vom absoluten Weltverständnis neu. Doch das Ungewisse wird uns noch lange erhalten bleiben. Weil die Physik es so will. Und weil wir es heimlich lieben.

Von Anna Sauerbrey
Der Stuttgarter Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) wirbt in der Provinz Fukushima für erneuerbare Energien. Das findet der Gouverneur auch gut. Nur seine Regierung in Tokio findet Atomkraft immer noch besser.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann besucht die Krisenregion. Er wirbt für die Energiewende, doch Japan hält an der Atomenergie fest.

Von Roland Muschel

Selten ist ein Thema in Frankreich so kontrovers diskutiert worden wie das Gesetz zur Homoehe. Mit dessen Verabschiedung tobt ein Kulturkampf, über den selbst Franzosen erschrecken.

Von Martina Meister
Nichts ist unmöglich: Toyota kehr auf den Automarkt zurück und zeigt VW die Rücklichter

Toyota zeigt VW die Rücklichter: Während der deutsche Hersteller stagniert, vermelden die Bauer aus Japan Verkaufserfolge. Der schwache Yen hat dabei geholfen.

Von Henrik Mortsiefer

Diese Aufnahme eines Pandas, der sich in einer Baumkrone ausruht, entstand am Freitag im chinesischen Schutzreservat Bifengxia. Das Gebiet war am vergangenen Wochenende wie die nahe gelegene Stadt Ya’an von einem Erdbeben erschüttert worden.

Menschen strömen auf die Straße. Auch die südpakistanische Stadt Karatschi wurde erschüttert.

Die Erdstöße waren noch im indischen Neu-Delhi, in Dubai und Bahrein zu spüren. Im südpakistanischen Karatschi liefen die Menschen in Panik auf die Straßen. Es ist das zweite starke Beben innerhalb von einer Woche.

Von
  • Ralf Nestler
  • Astrid Frefel

Jean Nouvel baut in Paris einen futuristischen Konzertsaal für 2400 Besucher. Die Kosten explodieren, die Eröffnung ist für Herbst 2014 geplant

Fracking hat viele Gegner. Gerade in den USA machen Intellektuelle und Künstler Opposition, zum Beispiel Yoko Ono.

Fracking, die Erschließung von tief liegendem Schiefergas, sollte verbessert und nicht verteufelt werden, meint unser Autor. Denn Erdgas und Erdöl sind nach wie vor entscheidende Energieträger. Sie befeuern Kraftwerke, die sauberer sein sollen als die viel gescholtenen Kohlemonster.

Von Ralf Nestler
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