Zwei Tage nach dem Erdbeben in der südspanischen Stadt Lorca hat Regierungschef Jose Luis Zapatero den schnellen Wiederaufbau des Ortes versprochen. Es war das schlimmste seit einem halben Jahrhundert in Spanien.
Erdbeben

Japan Premierminister Naoto Kan wirbt für erneuerbare Energien und Effizienz. Derweil musste die Fukushima-Betreiberfirma Tepco zugeben, dass der Reaktorkern des Blocks 1 des Anlagenkomplexes in Daiichi als "geschmolzen" gelten muss.
Schutt und Gesteinsbrocken liegen im südspanischen Lorca auf allen Straßen. Dazwischen sind weinende Menschen zu sehen, die sich in Decken hüllen. Es war das schlimmste Erdbeben seit über 50 Jahren in Spanien.
Das Erdbeben hat den Tourismus in der Region nur wenig getroffen.
Vom Umgang mit dem Unberechenbaren: Auf einem Symposium in Freiburg beschäftigten sich Referenten mit Katastrophe, ihrer Vorhersage und den Bewältigungsstrategien.
Beim schlimmsten Erdbeben in Spanien seit 55 Jahren sind in der Region Murcia mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Viele Menschen verbrachten die Nacht aus Angst vor Nachbeben im Freien.

Günther Oettinger fordert harte Stresstests für die Meiler, die Branche hält dagegen. Nun droht der Politiker sogar mit Rücktritt.
Mindestens zehn Tote bei Erdbeben in SpanienMurcia - Bei einem schweren Erdbeben im Südosten Spaniens sind am Mittwoch mehrere Menschen ums Leben gekommen. Das Beben hatte die Stärke 5,3.
Dem Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima geht zwei Monate nach der Erdbebenkatastrophe in Japan offenbar langsam das Geld aus. Nun soll die Regierung einspringen.

Japan, Australien, Neuseeland: Die Munich Re hat im ersten Vierteljahr fast eine Milliarde Euro verloren. Eine Gewinnprognose für das restliche Jahr will die Munich Re nicht mehr abgeben.

Die deutschen Freunde sagen: Versprich, dass du nicht nach Japan fährst. Von dort heißt es: Hier herrscht keine Panik, das Trinkwasser ist sauber, die Züge fahren pünktlich. Unser Autor ist gefahren. Ein Familienbesuch in Japan.

Nicht nur im havarierten Atomkraftwerk Fukushima gibt es Probleme mit hohen Strahlenwerten. Auch im Werk Tsuruga ist erneut Radioaktivität ausgetreten. Ein drittes AKW wird abgeschaltet.

Beim Kirschblütenfest in Teltow wurden Spenden für Erdbebenopfer gesammelt
In Fukushima werden jetzt Arbeiter in den Reaktor 1 geschickt – trotz hoher Strahlenbelastung. Ein Greenpeace-Experte bezeichnet den Arbeitseinsatz als "Experiment, das es so bisher nicht gegeben hat".
Die Risikoanalysen über die gegenwärtig 144 Atomkraftwerke in der Europäischen Union werden aller Voraussicht nach lediglich aus einem Bericht bestehen, den die Betreiberunternehmen selbst verfassen sollen.
Quartalsgewinn trotzdem bei 1,7 Milliarden Euro
So viele Bilder, man kommt kaum nach. Ikonische Bilder, Bilder, die Geschichte schreiben, die an Instinkte rühren. Nur ein Bild fehlt noch, obwohl die Logik des Krieges eigentlich nach ihm verlangt: das Bild vom toten Osama bin Laden.

Nach der Havarie des Kernkraftwerks Fukushima Eins an der Ostküste gibt es auch in einem weit entfernten Atommeiler an der Westküste Unregelmäßigkeiten. Umittelbare Gefahr besteht aber nicht. Der Reaktor soll heruntergefahren, die Messungen verstärkt werden.

Industrieproduktion fällt um mehr als 15 Prozent – Honda, Nippon Steel und Panasonic verlieren

Durch die Unruhen in Syrien hat sich das Blatt nicht nur für Baschar al-Assad gewendet. Die Nachbarn in Israel warnen: Extremisten könnten die Macht in Damaskus übernehmen.

Ein Reisebericht eines Beobachters der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) aus Fukushima und dem Reaktorgebiet. An der Strahlung werde niemand sterben, sagt er.
Japans Regierung ist besorgt: Löschwasser greift Reaktorwände von Fukushima an
Erdbebenopfer Marie Julie erhält eine Armprothese – nun ist es an ihr, den Weg zurück ins Leben zu finden.

Japan stemmt einen milliardenschweren Nachtragshaushalt, um den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete im Nordosten des Landes zu finanzieren. Doch damit wird es voraussichtlich nicht getan sein.

Wir müssen in der Energiefrage umsteuern

Munich Re korrigiert Gewinnprognose nach unten

Die Katastrophe in Japan zeigt, dass wir umsteuern müssen. Das wird nur gehen, wenn wir unsere Lebensgewohnheiten radikal ändern und helfen, das Kreuz zu schultern.
Atomaufsichtsbehörde kritisiert Betreiberfirma / Chaos um Strahlenwerte wohl durch Computerfehler
Weitere Kernkraftwerke betroffen / Auch China besorgt über radioaktives Meerwasser

Panik ist kein guter Ratgeber. Das gilt auch nach Fukushima. Ein Plädoyer für mehr Besonnenheit.

Das Orchester erzählt Bedeutsameres als die Protagonisten: Daniel Barenboim dirigiert eine packende "Walküre" bei den Festtagen der Berliner Staatsoper.
Entsetzen auf dem Vereinsgelände in Charlottenburg: Ein Mitspieler soll für einen Pädophilen-Ring haitianische Kinder nach Deutschland geschleust haben. Die Polizei fahndet nach weiteren Tätern.
Entsetzen auf dem Vereinsgelände in Charlottenburg / Polizeifahnder suchen weitere Täter
Entsetzen auf dem Vereinsgelände in Charlottenburg / Polizeifahnder suchen weitere Täter
Berlin - Der japanische Premierminister Naoto Kan kämpft seit einem Monat mit der Bewältigung dreier Katastrophen: Erdbeben, Tsunami, Kernschmelze in Fukushima. Inzwischen kämpft er aber auch mit Vorwürfen der Opposition und seiner eigenen Partei.
Japan ist am Samstag erneut von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. In der Hauptstadt Tokio zitterten die Gebäude.

Holger Finken leitet seit 2009 die Außenstelle des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Tokio. Mit dem Tagesspiegel spricht er über Wissenschaft im Zeichen der Katastrophe.
Mit einer Benefizveranstaltung, die der Tagesspiegel unterstützt, sollen am kommenden Sonntag Spendengelder für die Erdbeben- und Tsunamiopfer in Japan gesammelt werden.
Kurz nach dem Gedenken an die Opfer des Bebens und des Tsunamis vor einem Monat hat ein schweres Nachbeben den Nordosten Japans erschüttert. Die Stromversorgung im Unglücks-Kraftwerk Fukushima fiel kurzzeitig aus.
Neben Fukushima ist nach dem Beben vom Donnerstag jetzt auch das Kraftwerk von Onagawa betroffen. Außerdem sorgt das radioaktiv verseuchte Wasser, das vom Kernkraftwerk Fukushima aus in den Pazifik geleitet wird, für Beunruhigung in China.