Das zweite schwere Erdbeben in Japan hat am Donnerstag die Schlusskurse am deutschen Aktienmarkt belastet. Eine erwartete Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) blieb dagegen ohne größere Auswirkungen.
Erdbeben
Knapp vier Wochen nach dem schweren Erdbeben in Japan ist das Katastrophengebiet am Donnerstag erneut von heftigen Erdstößen erschüttert worden. In der Folge ist im Atomkraftwerk Onagawa nach Angaben des Betreibers Wasser ausgelaufen.

Vor zwei Jahren bebte in den Abruzzen die Erde. In vielen Orten wie dem mittelitalienischen L'Aquila warten die Menschen bis heute auf den Wiederaufbau.

Die Erdbeben- und Atomkatastrophe bringt japanische Unternehmen und den Aktienmarkt in immer größere Schwierigkeiten. Toyota muss seine Produktion in den USA stoppen. Die Aktie des Fukushima-Betreibers verliert mehr als 18 Prozent.

Helmholtz-Schüler organisierten Gedenkgottesdienst für Japan in der Französischen Kirche
Fliegen ist wirklich eine saugefährliche Angelegenheit, das zeigt der Nachrichtenstrom dieser Tage: In Südamerika fiel bei einem Jet das Radar aus, bei einem anderen gleich ein ganzes Triebwerk. Ganz zu schweigen von dem riesigen Loch, das sich jüngst im Dach eines US-Flugzeugs auftat.

Satellitenfotos der Firma "Rapideye" aus Brandenburg an der Havel unterstützen den Wiederaufbau in Japan. Ihre große Stärke: Mit einer Breite von 77 Kilometer je Bild können mehrere Millionen Quadratkilometer pro Tag abgebildet werden.
Deutsche Importeure japanischer PKW prüfen Fahrzeuge und Teile auf mögliche Belastung. Ein westfälischer Autozulieferer prüft bereits die Voraussetzungen für Kurzarbeit, der Industrieversicherer HDI-Gerling befürchtet Schadenersatzforderungen.
Nach der Katastrophe in Japan: Satellitenfotos von Rapideye aus Brandenburg an der Havel unterstützen den Wiederaufbau

Gut drei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Japan tritt aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima weiter radioaktiv verseuchtes Wasser direkt in den Pazifik aus.

Die japanische Atomaufsichtsbehörde hat die Betreibergesellschaft des Atomkraftwerks Fukushima wegen eines mangelhaften Schutzes der Arbeiter vor radioaktiver Strahlung kritisiert. Das Chaos um die Strahlenwerte geht angeblich auf einen Computerfehler zurück.
Japans Regierung will drei Wochen nach der Erdbeben-Katastrophe wieder Normalität demonstrieren. Doch im Krisen-AKW Fukushima gibt es keinen Grund zur Entwarnung: Das Grundwasser ist verstrahlt, Tepco unterlaufen erneut Messfehler
Nach dem Kursschub zur Wochenmitte hat der Dax am Donnerstag etwas nachgegeben. Zum Schluss verbuchte der deutsche Leitindex ein Minus von 0,2 Prozent auf 7041 Punkte.
Atomkraft, nein danke? Gegen die neue Parteilinie spricht sich FDP-Umweltexperte Holger Krahmer im Gastkommentar für die Kernenergie aus. Seine These: Die Situation in Japan ist eine Tragödie, an der Situation in Deutschland ändert ein Tsunami nichts.
Im Grundwasser unter dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima ist nach Angaben der Betreibergesellschaft Tepco eine starke Radioaktivität gemessen worden. 15 Meter unter der Anlage wurde ein 10.000-fach erhöhter Wert von Jod-131 festgestellt.
Fukushima hat für deutsche Atomkraftwerke keine Bedeutung
Angetrieben von festen Autowerten hat der Dax am Mittwoch erstmals seit dem Erdbeben in Japan wieder die Marke von 7000 Punkten überschritten. Der deutsche Leitindex schloss bei anhaltend niedrigen Umsätzen 1,8 Prozent fester bei 7057 Punkten.
Herr Hanka, ist die Entwicklung eines solchen tsunami-Warnsystems auch für Forscher etwas Besonderes?Auf jeden Fall.

Auf dem Filmfestival in Hongkong zeigt sich: Den typischen Hongkong-Film gibt es nicht mehr. Man orientiert sich am chinesischen Festland – und verliert seine Identität.
In Fukushima bleibt die Lage bedrohlich, die japanische Regierung denkt derweil über eine mögliche Energiewende nach. Weiterhin problematisch gestaltet sich die Versorgung der Erdbebenopfer mit Hilfsgütern.
Baden-Württemberg ist für die CDU im Ergebnis bitter, aber keinesfalls vernichtend. Trotzdem gibt es in der Partei Diskussionen. Vor allem um die Atompolitik. Viele fragen sich deshalb, welche Konsequenzen die Bundeskanzlerin zieht.

Im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat es eine Kernschmelze gegeben. In der Gegend gibt es weiterhin hohe Strahlung.
Im Boden um das Kraftwerk in Fukushima hat der Betreiber Spuren des hochgiftigen Plutoniums gefunden. Dennoch kehren viele Anwohner der Region trotz der Warnungen zurück.

Die Wahrheit über die Atom-Katastrophe in Japan kommt nur scheibchenweise ans Licht: Jetzt berichtet die Regierung, dass es in Fukushima eine teilweise Kernschmelze gab. Fachleute hatten das längst vermutet. Ein neues Erdbeben sorgt für Angst.

Krisen managen: Der Soziologe Gerhard Schulze plädiert in seinem Buch "Krisen. Das Alarmdilemma" für gesunde Skepsis statt Alarmismus. Ein Interview zum Krisen-Diskurs.

Die Japaner sind zunehmend unzufrieden mit mit Krisenmanagement der Regierung. Neue Hiobsbotschaften schüren die Angst vor einem Super-GAU.
Die Öko-Partei stellt sich in Rheinland-Pfalz auf eine Koalition mit der SPD ein – und will sich nicht mit den Ministerien Umwelt und Justiz abspeisen lassen.
Der Physiker und Klimaberater der Regierung, Hans Joachim Schellnhuber, spricht im Interview über die Katastrophe in Fukushima und die Folgen für Deutschland.
Aus vier Meilern der Atomruine Fukushima ist radioaktiv belastetes Wasser ausgelaufen

Die radioaktive Verseuchung rund um das AKW Fukushima nimmt weiter zu. Aus vier Meilern der Atomruine ist radioaktiv belastetes Wasser ausgelaufen.

Ist eine große Anti-Atomkraft-Demo das richtige Signal nach der Katastrophe in Japan? Veranstalter und Politiker debattieren, rund 100.000 Demonstranten werden am Sonnabend erwartet.
An den europäischen Aktienmärkten haben Anleger die Krisenherde der Welt am Freitag ausgeblendet und erneut gekauft. Nach dem kräftigen Kursplus von fast zwei Prozent am Donnerstag legte der Dax am Vormittag auf 6985 Punkte zu und hatte damit weiter die Marke von 7000 Punkten im Blick, die er seit dem Erdbeben in Japan vor zwei Wochen nicht mehr erreicht hatte.

Am Tag nach dem schweren Erdbeben im Nordosten Birmas war die Lage im Katastrophengebiet am Freitag weiterhin unübersichtlich. Das Gebiet zwischen Birma, Thailand und Laos ist schwer zugänglich und wird von Banden beherrscht.
"Wird schon nichts passieren", sagen Türken, wenn sie Sicherheitsvorschriften ignorieren. Das gilt sogar bei der Planung von Atomkraftwerken. Wie jetzt gerade.

Die Bilder aus Japan zeigen, wer alles betroffen ist. Nicht zuletzt die Kinder. Die Versorgung im Katastrophengebiet ist elf Tage nach dem Erdbeben noch immer sehr schlecht.

Rund um die Uhr kämpfen in Japan Techniker gegen die Kernschmelze. Unter Kontrolle ist trotzdem nichts: Radioaktives Wasser bringt die Arbeiten in Fukushima zum Stillstand. Für Experten ist der Super-GAU schon da.
Knapp zwei Wochen nach dem verheerenden Beben in Japan fordert ein schweres Erdbeben der Stärke 6,8 in Birma mindestens 75 Menschenleben. Die Region ist schwer zugänglich.

Nach der Atomkatastrophe in Fukushima fordern viele Regierungen eine Überprüfung aller Kernkraftwerke und ihrer Sicherheitsstandards. Aber Experten streiten über die Regeln.
Die Lage in den havarierten Atomkraftwerken Fukushima Daiichi ist weiterhin instabil. Die Radioaktivität verteilt sich dabei regional unterschiedlich. Nicht nur in Tokio sind radioaktive Zerfallselemente wie Jod-131 und Jod-133 im Trinkwasser entdeckt worden.
Eiskunstlauf-WM: Gastgeber steht heute fest