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Thema

Erdbeben

Das Erdbeben und der Tsunami in Japan kosten einen dreistelligen Milliardenbetrag. Angesichts der immensen Schäden könnte das Wachstum in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt um 0,5 Prozent zurückgehen.

Nach der japanischen Atomkatastrophe legt Italien seine Pläne für einen Wiedereinstieg in die Atomenergie ein Jahr auf Eis. Die Entscheidung über das Moratorium solle am Mittwoch offiziell bekannt gegeben werden, teilte Industrieminister Paolo Roamni mit.

Und zum Trost 'ne Currywurst. Trauer um Knut.

Wir bauen Knut ein Denkmal und schlachten fröhlich weiter. Warum die Vegetarierdebatte ohne Folgen blieb. Ein Nachruf.

Von Anna Sauerbrey

Beflügelt von kräftigen Kursgewinnen bei den Aktien der Telekom ist der deutsche Aktienmarkt am Montag stark in die neue Woche gestartet. Zudem griffen Anleger in der Hoffnung auf eine Entspannung der Lage im japanischen Unglücksreaktor Fukushima bei europäischen Aktien zu.

Es gibt in den havarierten Atomkraftwerken in Fukushima Daiichi acht Wenns: die drei Reaktorkerne in den Blöcken 1 bis 3, die Brennelementebecken 1 bis 4 und das Naßzwischenlager für Brennelemente.

Von Dagmar Dehmer
Der Holzschnitt "Die große Welle bei Kanawaga" des japanischen Künstlers Hokusai ist fast 200 Jahre alt. Das Bild zeigt, wie verwurzelt der Umgang mit den Naturgewalten in der japanischen Kultur ist.

Eine Woche nach der Flut: Angesichts der verheerenden Katastrophe bleiben die Japaner erstaunlich gelassen. Für viele Europäer ist das unverständlich. Die Japanologin Gesine Foljanty-Jost aber kann das erklären.

Die Situation der Erdbeben- und Tsunami-Opfer in Japan bleibt schwierig.

Kälte und Regen erschweren die Situation in den Notunterkünften der Erdbeben- und Tsunami-Opfer in Japan. Die Gefahr im havarierten Atomkraftwerk Fukushima ist nicht gebannt. In der Umgebung sind Milch und Blattgemüse verstrahlt.

In Sicherheit. Helfer schlingen einen Gurt um den 16-jährigen Jin Abe, der anschließend mit einem Hubschrauber abtransportiert wird. Der Junge war gemeinsam mit seiner Großmutter von Einsatzkräften aus den Trümmern eines Hauses in Ishinomaki befreit worden. Foto: dpa/Asahi Shimbun

Neun Tage nach dem verheerenden Erdbeben haben Einsatzkräfte am Sonntag eine 80-Jährige und ihren Enkel aus den Trümmern eines Hauses in Ishinomaki befreit. Die Zahl der Toten und Vermissten aber steigt immer weiter

In Japan steigt die Hoffnung auf einen relativ glimpflichen Ausgang der Atomkatastrophe von Fukushima. Den 300 Ingenieuren in der Gefahrenzone des havarierten Atomkraftwerks gelang es am Sonntag, den Reaktorblock 2 wieder ans Stromnetz anzuschließen.

Dunkle Aussichten. Immer wieder wird in Teilen von Tokio der Strom abgestellt. Im Norden benötige man ihn dringender, sagen die Menschen.

Viele Ausländer haben überstürzt das Land verlassen oder Zuflucht in Osaka gesucht. Explodierende Atomkraftwerke nahe Tokio, das erschien ihnen zu gefährlich. Vielleicht war das ein Fehler, denken sie jetzt, denn die Japaner fühlen sich verraten.

Von Kai Müller
In Sicherheit. Franziska Konitz und Iljana Marzok (l.) sind wieder in Berlin. Foto: Engler

Berliner Judoka flüchteten hektisch aus Japan und lassen ein Stück sportlicher Heimat zurück

Von Frank Bachner
In den Schlagzeilen ist die Katastrophe in Japan weltweit. An einem Kiosk im brasilianischen Sao Paulo informiert sich ein Leser über die Entwicklungen. Foto: Imago

Panisch, gelassen, selbstsicher: Die Berichterstattung über Fukushima ist weltweit gespalten. Während sich die US-Medien vertrauensvoll an die Atomlobby wenden, hat Russland aus Tschernobyl gelernt. Tagesspiegel-Korrespondenten berichten.

Von
  • Christoph von Marschall
  • Elke Windisch
  • Peer Junker
  • Hans-Hagen Bremer

Tokio verbreitet Zuversicht – aber die Lage der Unglücksatommeiler bleibt unklar. Nun wird erwogen, die Atomruine von Fukushima mit einem Betonsarkophag wie in Tschernobyl zu verschließen.

Von Dagmar Dehmer

Das japanische Beben hat den Amerikanern ihre eigene Verletzlichkeit vor Augen geführt. Was in Japan passiert ist, trifft bald uns, sagen amerikanische Experten. Ihre Sorge gilt den Atommeilern nahe San Francisco.

Von Christoph von Marschall

Das schwer beschädigte Atomkraftwerk Fukushima wird zur immer größeren Gefahr. Der Einsatz der Lösch-Hubschrauber hat die Intensität der Strahlung nicht verändert. Die Zahl der Todesopfer nach der Naturkatastrophe steigt weiter.

Von Dagmar Dehmer
Seltenes Bild. Kaiser Akihito am Mittwoch bei seiner kurzen Ansprache. Japans Fernsehsender unterbrachen dafür ihre Programme.

Kaiser Akihito ruft in einer seiner ganz seltenen Ansprachen die Japaner auf, sich nicht aufzugeben. Erst fünf Tage nach der Katastrophe wandte er sich an sein Volk.

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