Das Erdbeben und der Tsunami in Japan kosten einen dreistelligen Milliardenbetrag. Angesichts der immensen Schäden könnte das Wachstum in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt um 0,5 Prozent zurückgehen.
Erdbeben

Erneut hingen Rauchschwaden über dem beschädigten Reaktor 3 des Atomkraftwerks Fukushima. Die Betreibergesellschaft zog vorübergehend ihre Arbeiter ab. In der Nähe gab es wieder ein Erdbeben.
Die Katastrophe wirkt sich auf die Wirtschaft der Stadt kaum aus, aber die Hilfsbereitschaft ist groß
Nach der japanischen Atomkatastrophe legt Italien seine Pläne für einen Wiedereinstieg in die Atomenergie ein Jahr auf Eis. Die Entscheidung über das Moratorium solle am Mittwoch offiziell bekannt gegeben werden, teilte Industrieminister Paolo Roamni mit.

Wir bauen Knut ein Denkmal und schlachten fröhlich weiter. Warum die Vegetarierdebatte ohne Folgen blieb. Ein Nachruf.
Die Betreiberfirma im havarierten Atomkraftwerk Fukushima, Tepco, soll schon vor dem Erdbeben bei Inspektionen geschlampt haben.
Beflügelt von kräftigen Kursgewinnen bei den Aktien der Telekom ist der deutsche Aktienmarkt am Montag stark in die neue Woche gestartet. Zudem griffen Anleger in der Hoffnung auf eine Entspannung der Lage im japanischen Unglücksreaktor Fukushima bei europäischen Aktien zu.
Es gibt in den havarierten Atomkraftwerken in Fukushima Daiichi acht Wenns: die drei Reaktorkerne in den Blöcken 1 bis 3, die Brennelementebecken 1 bis 4 und das Naßzwischenlager für Brennelemente.
Das Schlimmste, was im Nordosten Japans derzeit passieren könnte, wäre ein weiteres Erdbeben und womöglich auch noch ein weiterer Tsunami.
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Die Weltbank schätzt die Schäden durch Erdbeben und Tsunami auf 235 Milliarden Dollar

Eine Woche nach der Flut: Angesichts der verheerenden Katastrophe bleiben die Japaner erstaunlich gelassen. Für viele Europäer ist das unverständlich. Die Japanologin Gesine Foljanty-Jost aber kann das erklären.

Kälte und Regen erschweren die Situation in den Notunterkünften der Erdbeben- und Tsunami-Opfer in Japan. Die Gefahr im havarierten Atomkraftwerk Fukushima ist nicht gebannt. In der Umgebung sind Milch und Blattgemüse verstrahlt.

Unsere Reaktion auf die japanische Katastrophe zeigt: Wir sind selbstbezogen und unfähig zur Anteilnahme.

Neun Tage nach dem verheerenden Erdbeben haben Einsatzkräfte am Sonntag eine 80-Jährige und ihren Enkel aus den Trümmern eines Hauses in Ishinomaki befreit. Die Zahl der Toten und Vermissten aber steigt immer weiter
In Japan steigt die Hoffnung auf einen relativ glimpflichen Ausgang der Atomkatastrophe von Fukushima. Den 300 Ingenieuren in der Gefahrenzone des havarierten Atomkraftwerks gelang es am Sonntag, den Reaktorblock 2 wieder ans Stromnetz anzuschließen.
Autokonzerne beenden Zwangspause

Kunst und Katastrophe: Eine Begegnung mit der Malerin Leiko Ikemura in ihrem Berliner Atelier.

Viele Ausländer haben überstürzt das Land verlassen oder Zuflucht in Osaka gesucht. Explodierende Atomkraftwerke nahe Tokio, das erschien ihnen zu gefährlich. Vielleicht war das ein Fehler, denken sie jetzt, denn die Japaner fühlen sich verraten.
Ishinomaki steht seit Sonntag für eine gute Nachricht aus Japan. Nach mehr als einer Woche wurden eine Großmutter und ihr Enkel im Katastrophengebiet gerettet. Insgesamt aber steigt die Zahl der Toten und Vermissten immer weiter.
Die Zahl der Toten und Vermissten nach der Naturkatastrophe in Japan ist auf mehr als 20.000 gestiegen. Mit aller Macht stemmen sich die Japaner gegen einen Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima.

Deutsche Hersteller sind auf Teile und Vorprodukte aus Japan angewiesen – viele Lieferketten sind gestört oder abgerissen.

Berliner Judoka flüchteten hektisch aus Japan und lassen ein Stück sportlicher Heimat zurück
In Oberpfaffenhofen werden Satellitenbilder ausgewertet, damit sich Retter vor Ort orientieren können.
"'Niemand kann einfach so weitermachen' vom 13. März 11 Sehr geehrte Redaktion!

Panisch, gelassen, selbstsicher: Die Berichterstattung über Fukushima ist weltweit gespalten. Während sich die US-Medien vertrauensvoll an die Atomlobby wenden, hat Russland aus Tschernobyl gelernt. Tagesspiegel-Korrespondenten berichten.
Der US-Internetkonzern Google will die Suche der Erdbeben- und Tsunamiopfer in Japan nach ihren verschollenen Angehörigen mit Youtube-Videos erleichtern.

Superintendent Zehner hielt Andacht in der Nikolaikirche für die Opfer der Katastrophe in Japan

Potsdamer Forscher registrierten mehr als 420 Beben allein in dieser Woche in der Region Honshu
Shiori Kubo arbeitet am Max-Planck-Institut in Golm

Drei Monate lang sollen nun 17 deutsche Atomkraftwerke geprüft werden – nur worauf, ist noch völlig offen.

Die G-7-Staaten bremsen den rasanten Höhenflug des Yen
Deutsche Forscher liefern Japan wissenschaftliche Unterstützung: Satellitenbilder, Bebendaten, Know-how
Tokio verbreitet Zuversicht – aber die Lage der Unglücksatommeiler bleibt unklar. Nun wird erwogen, die Atomruine von Fukushima mit einem Betonsarkophag wie in Tschernobyl zu verschließen.
Im havarierten Reaktor 4 des japanischen Katastrophen-AKW Fukushima sammelt sich seit Freitag erneut explosiver Wasserstoff. Kleine Explosionen seien möglich.

Immer mehr Kunden kündigen ihren Versorgern, weil sie nur noch ökologisch produzierten Strom wollen.
Merkel wettert im Bundestag – gegen die Opposition, nicht die Atomkraft
Das japanische Beben hat den Amerikanern ihre eigene Verletzlichkeit vor Augen geführt. Was in Japan passiert ist, trifft bald uns, sagen amerikanische Experten. Ihre Sorge gilt den Atommeilern nahe San Francisco.
Das schwer beschädigte Atomkraftwerk Fukushima wird zur immer größeren Gefahr. Der Einsatz der Lösch-Hubschrauber hat die Intensität der Strahlung nicht verändert. Die Zahl der Todesopfer nach der Naturkatastrophe steigt weiter.

Kaiser Akihito ruft in einer seiner ganz seltenen Ansprachen die Japaner auf, sich nicht aufzugeben. Erst fünf Tage nach der Katastrophe wandte er sich an sein Volk.