Türkeiurlauber und türkische Arbeitnehmer in Deutschland kann die Krise kalt lassen. Das Urlaubsland Türkei steht bei den reisefreudigen Deutschen hoch im Kurs.
Erdbeben
Neue Erdbeben haben am Wochenende das in diesem Jahr schon von zwei katastrophalen Beben heimgesuchte El Salvador erschüttert und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. Am Sonnabend wurde ein stärkeres Beben in der Hauptstadt registriert.
Am Anfang stand ein Erdbeben. Eine kleine Naturkatastrophe nur, nichts Gewaltiges.
Nach dem zweiten schweren Erdbeben in El Salvador innerhalb eines Monats hat Präsident Francisco Flores seine Landsleute aufgerufen, trotz ihrer verzweifelten Lage den Mut nicht zu verlieren. Die größte Herausforderung für seine Regierung sei es nun, "die Stimmung des Landes zu heben", erklärte Flores in San Salvador.
Bei dem zweiten schweren Erdbeben in El Salvador innerhalb eines Monats sind nach Regierungsangaben weit mehr Menschen ums Leben gekommen als zunächst angenommen. Nach Angaben eines Präsidentensprechers wurden bis Mittwochmorgen (Ortszeit) 260 Tote aus den Trümmern geborgen.
Als Daniel Barenboim Ende Januar die Fernsehbilder aus dem indischen Erdbebengebiet sah, hielt es ihn nicht ruhig im Sessel. "Da muss man etwas tun", beschloss der Dirigent und Pianist.
Daniel Barenboim, künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor der Deutschen Staatsoper Berlin, will mit einem Benefizkonzert Geld für die Überlebenden des Erdbebens in Indien sammeln. Lars von Törne befragte ihn zu dem Vorhaben.
Das Benefizkonzert für die Opfer der Erdbeben-Katastrophe von Gujarat in Indien findet am 22. März um 18 Uhr in der Philharmonie Berlin statt.
Die indische Regierung will mit einem Nahrungsmittelprogramm, elf Tage nach dem Erdbeben eine Massenflucht aus dem Katastrophengebiet Gujarat verhindern. Ein Sprecher der Regierung von Gujarat, P.
Bharat Mehta war einmal ein wohlhabender Mann. Aber nun hängt er am Rockzipfel des Rot-Kreuz-Mannes, schmerzverzerrt das Gesicht, so wie die Bettler, die an den Straßenkreuzungen um eine Rupie flehen.
Eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in Indien mit bis zu 100 000 Toten haben Bulldozer mit der Räumung der am schlimmsten zerstörten Ortschaften begonnen. Mehr als 70 Dörfer sind zu 95 Prozent zerstört und werden nun dem Erdboden gleich gemacht.
Nach sechstägigem Einsatz in der vom Erdbeben zerstörten Stadt Bhuj in Indien sind die 30 deutschen Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) am Freitag auf dem Frankfurter Flughafen eingetroffen. "Wir haben Indien mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen", sagte Einsatzleiter Hans-Joachim Gerhold.
Der alte Mann ist entschlossen, sich nicht abschütteln zu lassen. Mit eisernem Griff klammert er sich an den blauen Overall des französischen Erdbebenspezialisten.
Die folgenschweren Erdbeben in Indien und in El Salvador kamen ohne jede Vorwarnung. Weder dort noch in den USA oder in Japan ist es Forschern je gelungen, eine nahende Katastrophe vorherzusehen.
Hoffnung für Vermisste gibt es kaum noch in der vom Erdbeben zerstörten Stadt Bhuj, jetzt gelten alle Anstrengungen den Überlebenden. "Diese Katastrophe ist noch lange, lange nicht vorbei", sagt Nicole Speckenheuer vom Deutschen Roten Kreuz.
Nach dem Erdbeben in Indien besteht vor allem die Gefahr von Durchfallerkrankungen wie Cholera aber auch von Nierenversagen. Ein großes Problem sei die zusammengebrochene Trinkwasserversorgung, sagte die Sprecherin des Verbandes "Ärzte ohne Grenzen" Deutschland, Kattrin Lempp.
Drei Tage nach dem Erdbeben im Westen Indiens ist die Hoffnung für die rund 100 000 Vermissten dramatisch gesunken. Die Retter konnten am Montag nur noch wenige Überlebende aus den Trümmern befreien.
Das Erdbeben in Indien hat katastrophale Folgen: Schätzungen zufolge muss mit bis zu 30 000 Toten gerechnet werden. Die Zahl der Toten könne 20 000 übersteigen, sagte der Regierungschef des teilweise verwüsteten Bundesstaats Gujarat, Patel, am Sonntag.
Hans Spada (56) ist Psychologie-Professor an der Universität Freiburg. Er erforscht, warum Wunsch und Handeln oft nicht zusammenpassen.
Das verheerende Erdbeben war nicht die erste Katastrophe, die die Region Gujarat im Westen Indiens heimgesucht hat. 1998 wurden bei einem Zyklon 10 000 Menschen von einer Flutwelle getötet.
Das schwere Erdbeben im Westen Indiens ist nach Expertenmeinung nicht vorhersehbar. "Am gleichen Ort trat schon 1819 ein vergleichbar starkes Beben auf.
Behutsam reichen sie das kleine Kind von Hand zu Hand. Eine menschliche Kette haben sie gebildet auf dem Trümmerberg, der einmal ein siebenstöckiges Haus gewesen ist.
Ein gewaltiges Erdbeben in Indien und Pakistan hat am Freitagmorgen mindestens 1000 Tote gefordert und schwere Verwüstungen angerichtet. Es war mit einer Stärke von bis zu 7,9 auf der Richterskala das heftigste Beben auf dem Subkontinent seit mehr als 50 Jahren.
Die Gemeinde Berlin ist wahrhaft gestraft. Erst macht Hurrikan "Mitch" Ende 1998 alles nieder - dann zerstört das Erdbeben vor wenigen Tagen die mühsam wieder aufgebauten Häuser und macht das Alltagsleben zunichte.
Seit Wochen gibt es in den Medien, ob auf Papier oder elektronisch, nur ein Thema: Becker versus Becker. Manchmal rutscht zwar eine BSE-Kuh in das Ehedrama.
Rettungskräfte in San Salvador haben fünf Tage nach dem Erdbeben in San Salvador mit Hubschraubern in einem Vulkankrater nach Überlebenden gesucht. Arbeiter eines nahe gelegenen Fernsehturms hatten Schreie aus der Tiefe gehört.
Vier Tage nach dem verheerenden Erdbeben in El Salvador steigt die Zahl der Opfer weiter an. Bis zum Mittwoch wurden offiziell 675 Tote und 2562 Verletzte gezählt, doch warnte die Regierung, dass die tatsächliche Zahl viel höher liegen könnte.
Schutt, Lehmhaufen, zerborstene Holzbalken. Das Beben hat Berlin arg mitgespielt.
Nach dem Erdbeben haben deutsche Hilfsorganisationen zu Spenden für die betroffenen Regionen aufgerufenmedico international, Sparkasse Frankfurt, Kontonr: 1800, BLZ: 500 50 201, Stichwort: El Salvadorhumedica, Sparkasse Kaufbeuren, Kontonr: 47 47, BLZ: 734 500 00Adveniat, Bank im Bistum Essen, Kontonr: 345, BLZ: 360 602 95, Stichwort: MittelamerikaHELP, Dresdner Bank Bonn, Kontonr.: 44 44, BLZ: 370 800 40, Stichwort: Erdbeben MittelamerikaCaritas, Postbank Karlsruhe, Kontonr.
Beifall brandete auf und Freudenrufe hallten nachts durch die Gemeinde Las Colinas in El Salvador: In der vom Erdbeben in einen riesigen Friedhof verwandelten Siedlung aus Einfamilienhäusern zogen Helfer einen jungen Mann lebend aus den Erdmassen. Mehr als 30 Stunden hatte der Musiker ausgehalten.
Es war 13.15 Uhr, als am Sonntagmittag bei Wolfgang Lutterbey in Ibbenbüren bei Münster das Telefon klingelte.
Jürgen Heppe bringt es auf den Punkt. "Das Problem ist die Entwaldung.
Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in Mittelamerika befürchteten die Behörden am Montag, dass unter Trümmern und Erdmassen noch Tausende Tote liegen. Das sagte der Präsident des am schwersten betroffenen Landes El Salvador, Francisco Flores.
Der Bebenherd lag 100 Kilometer vor der Küste im Pazifik. Trotzdem erschütterte das Beben vom Sonnabend El Salvador, Guatemala und Honduras so heftig, dass Brücken einstürzten, Erdhänge abrutschten und Menschen unter sich begruben.
Was ist ein Klassiker? In der Literatur gibt es eine einfache Antwort: Ein Klassiker ist ein Text, der die Zeiten überdauert.
Die am Sonnabend von einem verheerenden Erdbeben erschütterten zentralamerikanischen Länder gehören zu einer für Naturkatastrophen besonders anfälligen Region. Das Gebiet, das mit 536 000 Quadratkilometern etwa so groß wie Frankreich ist, hat rund 34 Millionen Einwohner.
Maria Antonia ist unter einer schweren Betonplatte eingeklemmt. Das Kindermädchen ist eine der Überlebenden der Erdbebenkatastrophe, die bis zum Sonntagmorgen in der Siedlung Las Colinas in den Trümmern entdeckt werden konnten.
Man soll ja mit Prognosen vorsichtig sein am Anfang eines neuen Jahres. Aber wenn wir trotzdem mal eine wagen dürfen: Die neue Benzinwutwelle, unter der CDU, CSU und FDP die rot-grüne Ökosteuer zu begraben suchen - sie wird rasch in sich zusammenfallen.
Advent ist Hochsaison. Erfahrungsgemäß spenden die meisten Menschen eher und mehr zur besinnlichen Jahreszeit.
Bei einem schweren Erdbeben in Aserbaidschan sind 23 Menschen ums Leben gekommen. Drei Personen, darunter ein siebenjähriger Junge, starben, als Decken und Wände einstürzten.