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Thema

Irland

Tagesspiegel-Redakteur Harald Schumann zeigt im Verlagshaus seine Dokumentation „Staatsgeheimnis Bankenrettung“. Und erklärt dabei, wer am meisten von der Rettung der Geldhäuser profitiert

Von Dorothee Nolte

LIVE IN THE LIVINGDer Ursprung der Wohnzimmerkonzerte in Deutschland ist längst nicht aus der Mode: Schon 2006 brachte Elena Brückner die Idee der Konzerte zu Hause aus Amsterdam mit. Das nächste Konzert in Berlin ist am 14.

Der wohl erste deutsche Single-Malt, die "Blaue Maus" feiert in diesem Jahr seinen gerade mal 30. Geburtstag. Die Preußische Whisky Destillerie in der Uckermark, die in einem frühere Pferdestall beheimatet ist, bringt in diesem Jahr ihre zweite Abfüllung auf den Markt.

Im Grunde ist Whisky nichts anderes als destilliertes Bier. Deshalb muss sich das schottische Nationalgetränk doch auch hierzulande herstellen lassen, denken sich immer mehr Brauer und Brenner - auch in Berlin. Unser Autor hat probiert.

Von Moritz Honert
Aufstrebend. Das Geschäfts- und Bankenviertel der litauischen Hauptstadt Vilnius.

Kaum eine Volkswirtschaft in der Europäischen Union wächst so stark wie Litauen. Doch die Jugend verlässt das Land.

Von Simon Frost
Der Finanzsektor in Zypern ist in Schieflage geraten - und gilt als völlig überdimensioniert.

Während die Verhandlungen über Hilfszahlungen der internationalen Geldgeber an Zypern nun abgeschlossen sind, stellt sich der Bundestag auf die bevorstehende Abstimmung ein. Womöglich schon kommende Woche.

Von Albrecht Meier
Die Bewältigung der Eurokrise heißt mehr Eigenverantwortung statt Vergemeinschaftung, meint Ognian Hishow.

Die Devise bei der Bewältigung der Eurokrise heißt mehr Eigenverantwortung statt Vergemeinschaftung, meint Ognian Hishow. Die Mitgliedstaaten müssen durch die konsequente Umsetzung von Stabilitätsmechanismen auf Haushaltsdisziplin verpflichtet werden.

MINIDUKE Die Schadsoftware wurde in dieser Woche bekannt. Sie sei auf Rechnern von Regierungsorganisationen in Belgien, Irland, Portugal, der Ukraine, Rumänien sowie in der Tschechischen Republik gefunden worden.

Weil der israelische Klub Beitar Jerusalem zwei muslimische Spieler aus Tschetschenien verpflichtet hat, rebellieren seine antiarabischen Fans - und zünden die eigenen Vereinsräume an.

Von Theresa Breuer
Monster, Schädel, Hahnenkampf: Bunte Graffiti-Kunstwerke zierenden den Bauzaun vor dem Neubau der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main.

Rettet Deutschland wirklich Spanien, Irland und die anderen Krisenländer? Eine Recherchereise durch Europa offenbart: Die vielen Milliarden an Steuergeldern schützen vor allem wohlhabende Anleger vor Verlusten – meist sind es Deutsche. Die Regierungen und Zentralbanker wollen das am liebsten verschleiern.

Von Harald Schumann
Vom Amt gezeichnet: Papst Benedikt XVI. - hier ein Bild von diesem Samstag in Rom - tritt zurück, weil er sich dem Pontifikat nicht mehr gewachsen fühlt.

Papst Benedikt XVI. hat in Rom erklärt, dass er sein Pontifikat am 28. Februar abgeben wird. Weltweit äußerten Politiker, Funktionäre und Würdenträger Respekt und Kritik. Hintergründe, Reaktionen und Leserdebatte in unserem Blog zum Nachlesen.

Von
  • Marc Röhlig
  • Judith Fiebelkorn
  • Markus Hesselmann
  • Katharina Langbehn
Irland hat fünf Jahre Krise hinter sich. Nun keimt wieder Hoffnung auf wirtschaftliche Erholung. Die grüne Insel könnte als erstes Land den Euro-Rettungsschirm wieder verlassen. Im Gegenzug hofft Dublin nun allerdings auf Entgegenkommen der EU.

2010 bekam Irland 64 Milliarden Euro Kredit, um die Staatspleite abzuwenden. Der größte Teil davon kam aus Deutschland. Der Ökonom Constantin Gurdgiev erklärt, warum die Deutschen dennoch keine Retter waren – ein Interview zum Film „Staatsgeheimnis Bankenrettung“ von Arpad Bondy und Harald Schumann.

Von Atila Altun
Das Geschäft der Internet-Betrüger funktioniert nur, wenn sich unbedarfte Internetnutzer als „Money Mules“ und „Paket-Agenten“ zu Handlangern machen. Foto: ddp

Die Versuchung des schnellen Geldes ist groß, aber auch Journalisten sind vor Versuchungen nicht gefeit: Ein Arte-Themenabend warnt vor der dunklen Seite des World Wide Web.

Von Kurt Sagatz
Spaniens teuerstes Geldhaus ist der Bankia-Konzern, der aus dem Zusammenschluss von fünf Sparkassen entstand, im Bild die Zentrale in Madrid. Um sicher zu stellen, dass die Bank alle ausstehenden Schulden bezahlt, musste die Regierung sie verstaatlichen und mit bisher 30 Milliarden Euro stützen. Fachleute erwarten, dass die benötigte Summe sich verdreifachen wird.

Die Euro-Staaten pumpen mehr als 150 Milliarden Euro in marode Banken. Wohin fließt all das Geld? Tagesspiegel-Autor Harald Schumann und der Filmemacher Árpád Bondy sind der Frage nachgegangen. Ihr Film zeigt, was die Regierungen ihren Wählern verschweigen.

Von Atila Altun
Bleiben oder nicht? Der schottische Schriftsteller Andrew O’Hagan nannte Großbritanniens Premier David Cameron wegen seiner Pläne, das Volk über einen Verbleib in der EU abstimmen zu lassen, den Anführer einer nationalen Idiotie".

Politik, nein danke: Das British Council präsentiert sechs prominente Schriftsteller in Berlin. Die halten sich zunächst mit Aussagen zu David Camerons Referendumplänen zurück - bis ein Schotte den weißen Elefanten schließlich aus dem Raum schafft

Von Gregor Dotzauer
Für die Schieflage ist auch Präsident Dimitris Christofias verantwortlich.

Das EU-Land steht vor der Pleite. Bis März braucht der Inselstaat Hilfskredite von 17,5 Milliarden Euro. Doch Deutschland sträubt sich.

Von Gerd Höhler

„Verrechnet“ vom 12. Januar Wenn dem IWF erst nach Jahren des Kaputtsparens der Euro-Krisenländer auffällt, was „linke“ Parteien und Medien schon seit Jahren sagen – dass Sparen in der Krise diese verschärft, dann sind beim IWF Unfähige am Werk, die weg müssen.

Einschränken, verzichten, kürzer treten. Seit 2008 hören die Iren nichts anderes. Nun wollten ihnen Politiker in einem „Bürgerdialog“ erklären, dass Europa nicht die Ursache der Probleme ist, sondern die Lösung. Aber die Wut ist viel zu groß.

Von Elisa Simantke
Ohne Job in Athen. Die Auszahlung von Hilfen dauert, immer mehr reihen sich ein. Im Süden Europas ist die Arbeitslosenquote im Schnitt um 7,5 Prozentpunkte höher als im Norden.Foto: dpa

Nach drei Jahren Euro-Krise wird das Nord-Süd-Gefälle und die Kluft zwischen Armen und Reichen immer größer.

Von Christopher Ziedler
Ein Obdachloser in Athen.

Kein Anlass für Optimismus: Die Krise hat vielen Menschen in Europa Arbeit und Perspektiven geraubt, mahnt EU-Sozialkommissar Andor. Es droht die Spaltung zwischen Nord und Süd.

Von Christopher Ziedler
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