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Thema

Irland

Spanien braucht nun offenbar doch Geld aus dem EU-Rettungsschirm. Was genau bedeutet das? Und kann der Rettungsschirm das überhaupt verkraften?

Von
  • Simon Frost
  • Christopher Ziedler

Es ist ein Ergebnis, das nicht unbedingt im Trend liegt: Während in Frankreich der neue Staatschef François Hollande gegen die europaweite Austeritätspolitik à la Merkel Stimmung macht und in Griechenland die radikale Linksallianz der Syriza den Kürzungskurs am liebsten ganz beenden würde, haben die Iren überraschend deutlich Ja zum Sparen gesagt. Auf der Grünen Insel, wo die Arbeitslosenquote deutlich gestiegen ist und die Immobilienpreise rapide gefallen sind, fiel den Menschen die Zustimmung zum Fiskalpakt bestimmt nicht leicht.

In Irland muss das Volk entscheiden, ob es dem Fiskalpakt zum Sparen zustimmt.

Die Iren haben für eine Beteiligung ihres Landes an dem europäischen Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin gestimmt. In Berlin halten sich SPD und Grüne ihre Zustimmung weiterhin offen.

Tage der Entscheidung. Auch auf der kleinsten Insel wird gewählt. Polizist und Wahlhelfer trugen die Urne schon am Montag zum einzigen Bewohner von Inishfree.

Die Iren mögen den europäischen Fiskalpakt nicht – aber sie könnten dem europäischen Vertrag beim Referendum dennoch zustimmen.

Die USA stehen nach Informationen des Forschungsinstituts Sipri mit einem Militärbudget von 544 Milliarden Euro weiter an der Spitze der Länder mit den höchsten Verteidigungsausgaben. Zum ersten Mal seit 1998 gaben sie allerdings weniger aus als im Vorjahr.

Wegen der Finanzkrise sinken die Militärausgaben der westlichen Industriestaaten – aber Russland und China legen deutlich zu. Die USA drängen auf eine gerechtere Lastenverteilung in der Nato: Europa soll mehr Verantwortung übernehmen. Es knirscht in der Allianz.

Von Michael Schmidt
Trotz Schirm. Die Arbeitslosigkeit steigt, die Wirtschaftsleistung sinkt – die Zahlen sprechen derzeit nicht für eine Besserung der Lage in Spanien. Foto: dapd

Das Land muss höhere Risikoprämien zahlen. Die bisherigen Sparbemühungen zeigen kaum Wirkung.

Von Ralph Schulze

Sollten Spieler wie im Falle von Marius Ebbers nach einer strittigen Szene auf dem Platz befragt werden? Christoph Dach meint, dass Schiedsrichter auf dieses Mittel der Entscheidungsfindung besser verzichten sollten.

Von Christoph Dach
Der Euro soll durch die Rettungsschirme ESM und EFSF stabil gehalten werden.

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, drängte schon lange auf eine Erhöhung der Brandmauer zum Schutz des Euro. Nun ist die Bundesregierung doch bereit, den Schutzwall zeitweise aufzustocken.

Von Albrecht Meier
Angst ums Kerrygold. In Irland fürchtete man, Deutsche könnten wegen der Notkredite keine irischen Produkte wie die berühmte Butter mehr nachfragen. Dabei kaufen sie mehr denn je. Nun wollen die Iren ihren Agrarsektor fit machen für den Weltmarkt. Foto: p-a/gms

Irische Manager beraten in Berlin über Wege aus der Krise – und sorgen sich um ihr Image.

Von Kevin P. Hoffmann
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble glaubt nicht, dass noch andere Länder eine Umschuldung brauchen werden. Foto: dpa

Die Euro-Rettung wird immer waghalsiger. Die Risiken Deutschlands sind bereits dreimal so hoch wie der Bundeshaushalt.

Von Carsten Brönstrup
Hat ein Hacker namens "Sabu" seine Anonymous-Freunde an das FBI ausgeliefert?

Das FBI hat am Dienstag zwei Hacker, die zum Anonymous-Netzwerk gehören sollen, festgenommen. Zeitgleich wurden drei weitere Personen aus den USA, England und Irland angeklagt. Ihnen werden Cyberattacken auf große Unternehmen und Behörden zugerechnet.

Von Christian Tretbar
Hat ein Hacker namens "Sabu" seine Anonymous-Freunde an das FBI ausgeliefert?

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Von Christian Tretbar
Ehrenwerte Gentlemen.

Seit 126 Jahren bestimmt eine winzige Männer-Runde die Geschicke des Fußballs. Sechs Stimmen im International Football Association Board genügen, um die Regeln des Spiels auf der ganzen Welt zu verändern.

Von Lars Spannagel

MARYS HOCHZEIT © Queen Marys Diadem, ein Geschenk „der Mädchen von Großbritannien & Irland“, 1893, E. Wolff & Co.

„Lebt wohl, Genossen!": Eine Arte-Reihe widmet sich dem Ende der Sowjetunion und zeigt, wo Selbstironie möglich war.

Von Thomas Gehringer

Weihnachten 1991 löste sich die Sowjetunion in ihre Bestandteile auf. Aber was waren die Gründe für das Ende des kommunistischen Experiments?

Von Thomas Gehringer

Ein Buch über die Frauen in Nordirlandkonflikt.

Von Stefan Berkholz

Christine Lagarde glaubt nicht mehr an die Wende zum Guten. „Ziemlich düster“ seien die Aussichten für die Weltwirtschaft, warnte die Chefin des Internationalen Währungsfonds IWF kürzlich.

Der Euro wird zehn Jahre alt: anlässlich des Jubiläums wird um seine Existenz gerungen.

Nach zehn Jahren Euro zeigen sich die Gründungsfehler der Gemeinschaftswährung. Aber die Eskalation im Krisenjahr 2011 hat auch gezeigt, dass der Euro ohne gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik nicht funktioniert. Mehr Zusammenarbeit in Europa ist die Konsequenz.

Von Alfons Frese
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