Gemeldete TeilnehmerMänner: Maksim Mazuryk (Ukraine), Michael Balner, Jan Kudlicka (beide Tschechien), Oscar Janson, Gustav Hultgren (beide Schweden), Adam Kolasa, Pawel Wojciechowski, Lukasz Michalski, Mateusz Didenkow (alle Polen), Viktor Christiakow (Russland), Konstadios Filippidius (Griechenland), Björn Otto, Richard Spiegelburg, Lars Börgeling, Michel Frauen, Carlo Paech (alle Deutschland).Frauen: Julia Golubchnikova, Yekaterina Kolesova, Tatjana Pavlova (alle Russland), Pavla Rybova (Tschechien), Nicole Büchler (Schweiz), Paulina Debska (Polen), Cathrine Larsasen (Norwegen), Michaela Meijer, Malin Dahlström (beide Schweden), Katharina Bauer, Caroline Hasse, Kristina Gadschiew, Natasha Benner, Julia Hütter (alle Deutschland).
Schweiz
Tito Tettamanti ist als Finanzier in der Schweiz so erfolgreich wie umstritten. Das zeigen die Reaktionen am Dienstag, nachdem bekannt wurde, dass die „Basler Zeitung Medien“ von der Verlegerfamilie Hagemann und der „Publigroupe“ an die privaten Investoren Tito Tettamanti und Martin Wagner verkauft wird.
Studie zur Germanophobie in der Schweiz: Mit 250.000 Einwanderern stellen die Deutschen in der Schweiz die zweitgrößte Migrantengruppe. Auf der Unbeliebtheitsskala belegten sie den vierten Platz nach den Migranten aus Ex-Jugoslawien sowie arabischen und türkischen Einwanderern. Sie seien unbeliebter als alle anderen Westeuropäer.

Tito Tettamanti ist als Finanzier in der Schweiz so erfolgreich wie umstritten. Das zeigen die Reaktionen am Dienstag, nachdem bekannt wurde, dass die „Basler Zeitung Medien“ von der Verlegerfamilie Hagemann und der „Publigroupe“ an die privaten Investoren Tito Tettamanti und Martin Wagner verkauft wird.

Roman Polanskis neuer Film „The Ghost Writer“ läuft am Freitagabend groß im Wettbewerb im Berlinale- Palast. Allein, der in der Schweiz unter Hausarrest stehende Regisseur wird nicht anwesend sein.
Im letzten Quartal 2009 hat die Schweizer Großbank wieder verdient, doch zu wenig, um den Verlust des Gesamtjahres auszugleichen. Kunden ziehen weiterhin Vermögen ab.
Steuer-Daten-Deal: Zahl der Selbstanzeigen stieg sprunghaft. Millionensegen für Landeskassen erwartet. Tipps für Selbstanzeiger
Die meisten Steuerhinterzieher, die ihr Geld vor dem deutschen Fiskus bei Schweizer oder Luxemburger Banken versteckt haben, sind nach wie vor unentdeckt. Doch die Gefahr, erkannt zu werden, steigt.
Kanzlerin Merkel und Bundespräsidentin Leuthard suchen nach dem Steuerstreit gemeinsame Linie. Trotz der Differenzen über den Ankauf von Steuerdaten-CDs will die Schweiz mit Deutschland weiter über ein Doppelbesteuerungsabkommen verhandeln.
UPDATE Nachdem bekannt wurde, dass die Bundesregierung die CD mit Daten von Steuersündern kaufen will, steigt die Zahl der Selbstanzeigen in Berlin sprunghaft an. Die Landeskasse rechnet mit einem Millionensegen.
Die Debatte um die Schweizer Steuerdaten-CD zieht immer weitere Kreise - auch in Berlin: Die Zahl der Steuergeständigen hat sich seit Freitag bereits verzehnfacht.

Der designierte EU-Kommissar Günter Oettinger will bald nach Brüssel – vorher droht aber noch Kabinettskrach wegen der Steuerdaten-CD.
Gruppe ADeutschland, Türkei, Österreich,Belgien, Kasachstan, AserbaidschanGruppe BRussland, Slowakei, Irland,Mazedonien, Armenien, AndorraGruppe CItalien, Serbien, Nordirland,Slowenien, Estland, FäröerGruppe DFrankreich, Rumänien, Bosnien,Weißrussland, Albanien, LuxemburgGruppe ENiederlande, Schweden, Finnland,Ungarn, Moldawien, San MarinoGruppe FKroatien, Griechenland, Israel,Lettland, Georgien, MaltaGruppe GEngland, Schweiz, Bulgarien,Wales, MontenegroGruppe HPortugal, Dänemark, Norwegen,Zypern, IslandGruppe ISpanien, Tschechien, Schottland,Litauen, Liechtenstein Die Qualifikation:Die Gruppenersten und der beste Gruppenzweite sowie die Gastgeber Polen und Ukraine sind für die EM 2012 qualifiziert. Die anderen Gruppenzweiten müssen in die Relegation.

Der Streit mit Deutschland um die Steuerdaten freut besonders die Nationalisten in der Schweiz. Das Verhältnis der Nachbarn verkommt: Den Preis für das Debakel könnten jetzt die Deutschen in der Schweiz zahlen.
Für Steuerhinterzieher hat Frank Hannig keine Sympathie, sagt er. Trotzdem hat der Dresdener Strafverteidiger am Donnerstag bei einer Berliner Staatsanwaltschaft Anzeige gegen die Kanzlerin erstattet, weil er es nicht richtig findet, illegal beschaffte Bankdaten zu kaufen, um Steuerbetrügern auf die Schliche zu kommen.
Die Schweiz-Steueraffäre hat bislang nicht zu einer Welle von Selbstanzeigen geführt. Wie eine Umfrage der dpa in mehreren Bundesländern ergab, sind beivielen Finanzämtern bislang nur vereinzelte Meldungen eingegangen.
Nach der Diskussion um die Schweizer Steuersünder-CD gibt es jetzt in Berlin erste Geständnisse: Insgesamt drei Berliner Steuersünder haben sich in den vergangenen Tagen selbst angezeigt.
Deutsche Behörden machen sich nicht strafbar, wenn sie die umstrittene Steuer-CD kaufen, meint die NRW-CDU. Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef Kubicki widerspricht vehement. Nach ersten Stichproben könnte der Fiskus bei den Steuersündern wesentlich mehr Geld einsammeln als bislang gedacht.
Die Steuersünder sollen in der Schweiz deutlich mehr Geld hinterzogen haben als bislang angenommen. Gegen Kanzlerin Merkel gibt es unterdessen eine Anzeige - wegen Anstiftung zur Hehlerei.

Kaum war Ruhe, geht er von vorne los: der Streit ums Geld, das Deutsche vor ihrem Fiskus in der Schweiz verstecken. Dabei wird gedroht, beleidigt, geschmäht. Das freut vor allem die Rechtspopulisten, die nach den Minaretten nun am liebsten die Deutschen verbieten wollen.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat hat nach dem Auftauchen einer Daten-CD über Steuerflüchtlinge den deutschen Besitzern von Schweizer Geheimkonten geraten, sich selbst bei den Finanzämter zu melden. Wie geht das?

Antje Sirleschtov zur Sache mit der Steuerhinterzieherdatei
Lieber Steuernachzahlung als Steuernachzahlung plus Strafe: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat deutschen Besitzern von Schweizer Geheimkonten zur Selbstanzeige bei den Finanzämtern geraten. In der Union dauert der Streit um den Kauf der Daten an.
Mit dem Kauf der Steuersünderdatei belastet Deutschland das Verhältnis zur Schweiz
Mit dem Kauf der Steuersünderdatei belastet Deutschland das Verhältnis zur Schweiz

Im Steuerstreit mit dem großen Nachbarn Deutschland schwindet der Handlungsspielraum der Schweiz immer mehr. Die Eidgenossen müssen hilflos zusehen, wie Deutschland Fakten schafft und die umstrittenen Daten über Steuersünder kauft.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat den Ankauf der umstrittenen gestohlenen Steuerdaten aus der Schweiz freigegeben. Schweizer Vermögensverwalter sind in heller Aufregung - so wie ihre Kunden aus Deutschland.
Erregung in Politik und Medien: Die Ankündigung der Bundesregierung, illegal beschaffte Bankdaten aus der Schweiz anzukaufen, beschäftigt die Eidgenossen.
Der Staat wird wieder geklaute Daten erwerben. Zu verlockend ist die Aussicht darauf, Steuerflüchtlinge pflücken zu können. Dass dabei andere Prinzipien verkauft werden, nimmt die Regierung als Kollateralschaden hin. Sie kann auch nicht mehr anders.

Die Bundesregierung zieht den Ankauf der angebotenen Steuersünder-Daten aus der Schweiz in Erwägung. Was spricht dafür - und was dagegen?
Nach der Liechtenstein-Affäre um Datensätze von Steuersündern vor zwei Jahren wuchs auch der Druck auf die Schweiz, ihr Bankgeheimnis zu lockern. Was hat sich seitdem in der Alpenrepublik geändert?
Angela Merkel hat entschieden: Die Regierung wird die Daten von 1500 Steuerhinterziehern ankaufen. Führende Unionspolitiker hatten dies zuvor abgelehnt.
Das werden ein paar unruhige Tage für die vermögende Society-Lady, den betuchten Manager eines Dax-Konzerns, den Millionen-Erben. Für viele Reiche, die beträchtliche Summen an der Steuer vorbei in die Schweiz geschleust haben, beginnt nun das große Zittern: Wird der Staat die CD des Datenhändlers kaufen, auf der pikante Konten-Informationen über 1500 Kapitalanleger zu finden sind?
Für viele Reiche, die beträchtliche Summen an der Steuer vorbei in die Schweiz geschleust haben, beginnt nun das große Zittern: Wird der Staat die CD des Datenhändlers kaufen, auf der pikante Konten-Informationen über 1500 Kapitalanleger zu finden sind? Die Politik ist geteilter Meinung.

Informationen über deutsche Kapitalflüchtlinge in der Schweiz sorgen für Streit in der Politik. Eidgenossen warnen Deutsche: Die Bundesregierung solle den Informanten dazu bewegen, die Daten anonym zur Verfügung zu stellen.
Eine Liste mit 1500 mutmaßlichen deutschen Steuersündern mit Konto in der Schweiz sorgt für heftige Diskussionen über den Umgang des Staates mit gestohlenen Daten. Ein Informant bot den deutschen Behörden Zeitungsberichten zufolge eine CD mit den Daten von 1500 Anlegern mit Schweizer Konto an.
Roman Polanski kann nicht mit einem baldigen Ende seines Hausarrests im Schweizer Prominentenort Gstaad rechnen. Dem in Polen geborenen Filmemacher („Der Pianist“) wird vorgeworfen, 1977 eine 13-Jährige mit Drogen gefügig gemacht und dann Sex mit ihr gehabt zu haben.
Soll Deutschland einem unbekannten Informanten illegale Daten über Steuersünder abkaufen? Die Parteien streiten. Schweizer Politiker sehen das Vertrauensverhältnis zwischen den Staaten belastet und erfinden einen neuen Beruf - den "Datenklauer".
Anna Sauerbrey über den Ruf nach Verschleierungsverboten

Auf den 4. März 2010 freut sich das Opel-Management schon lange. Wenn beim Autosalon in Genf – einer der führenden Fachmessen – der Vorhang fällt, soll die Öffentlichkeit nicht mehr über gefährdete Jobs und Standorte sprechen, sondern über ein neues Auto.