Drei Länder waren 1968 geteilt: Deutschland, Vietnam und Korea. Die ersten beiden sind inzwischen staatlich geeint. Im Tagesspiegel vom 11. Februar 1968 berichtete unsere Korrespondentin Hilde Richert über die Grenze im dritten dieser Länder, dessen Grenze noch heute fast so undurchlässig ist wie eh.
Der Film „Alles Geld der Welt“ von Ridley Scott erzählt über den Ölmagnaten J. Paul Getty - ohne Kevin Spacey, der zuvor wegen Missbrauchsvorwürfen aus dem Film geschnitten worden war
Ab Montag muss sich Gauland-Nachrücker Jan-Ulrich Weiß wegen Steuerhinterziehung verantworten. Er soll den Transport von zwei Lastwagen voll unverzollter Zigaretten organisiert haben.
Unter dem Haus einer Potsdamer Familie liegt womöglich eine Weltkriegsbombe. Wenn sich das bestätigt, droht der Abriss für die Entschärfung. Die Familie fürchtet um ihre Existenz.
Und da sind sie auch schon wieder fast vorbei, die Winterferien – diese eine Woche Auszeit, auch im lokalpolitischen Potsdam. Wie schnell die Zeit vergeht, das wurde auch am Montag deutlich: Es war „Zirkeltag“ für die Berliner Mauer – die ist nun schon länger Geschichte, als sie gestanden hat, nämlich 10 316 Tage, gut 28 Jahre.
Die Mauer ist gefallen, doch zusammengewachsen sind Ost und West zumindest auf den Schienen noch nicht. An verschiedenen Orten sieht der Fahrgastverband Igeb Nachholbedarf.
Ein Gesetz, das falsche Begriffe wie "polnische Todeslager" unter Strafe stellt, belastet die Beziehungen zwischen Polen und Israel. Präsident Duda unterzeichnet es dennoch.
Die Bundeswehr hat in Potsdam über das Konzept der Inneren Führung diskutiert. Es soll die Soldaten befähigen, selbst Entscheidungen zu treffen, wenn die Äußere Führung ins Verderben führt.
Unter Ex-AfD-Chefin Frauke Petry war das noch ein No Go: Doch jetzt will die Sachsen-AfD mit Pegida zusammenarbeiten – und bei der Landtagswahl stärkste Kraft werden. Kann das Kalkül aufgehen?
Der S- und Regionalbahnhof Charlottenburg wird zur Vorzeige-Station umgebaut – mit mehr Fahrradparkplätzen, begrünten Wartehäuschen und Schließfächern für Versandwaren.
Waren Polen am Holocaust beteiligt? Wer das behauptet, könnte künftig in Polen bestraft werden. Das Gesetz ist absurd - wie so vieles anderes. Ein Kommentar.
Nur noch Polens Präsident muss das Gesetz unterschreiben, das den falschen Begriff "polnische Todeslager" unter Strafe stellt. Protest kommt aus Israel, den USA und von polnischen Juden.
Die Bedeutung von Krankenhaushygiene wird heute allgemein anerkannt. Dafür haben Charité und Vivantes eigene Mitarbeiter. Eine aktuelle Tagesspiegel-Vergleichstabelle klärt auf, wie es um Sauberkeit und Sterilität in Berliner Krankenhäusern steht.
Kritik der Linke-Bundestagsfraktion, wonach Zweiter Weltkrieg und Holocaust am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) ignortiert würden, weisen der Kommandeur Jörg Hillmann und der wissenschaftliche Leiter Michael Epkenhans zurück. Ein Gespräch.
Mit dem Holocaust-Gesetz will Polens Regierung den Ruf des Landes schützen. Israel befürchtet, dass es eine offene Debatte über historisch belegte Verbrechen verhindern könnte.
Die Ausstellung "Different Wars" in Berlin-Karlshorst zeigt, wie unterschiedlich Länder den Zweiten Weltkrieg in Werken für die Schule darstellen. Nicht selten wird die eigene Geschichte beschönigt.
Karl-Heinz Bannasch wirft den Initiatoren der Umbenennung mangelndes Geschichtsbewusstsein vor. "Zitadelle Berlin" wurde einst der Verteidigungsabschnitt um den Führerbunker genannt.
Bei Anne Will schildert die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano Gästen und Zuschauern die Grauen der Konzentrationslager. Ein Pflicht für Besuche in Gedenkstätten lehnt aber auch sie ab.
Bei Anne Will schildert die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano Gästen und Zuschauern die Grauen der Konzentrationslager. Ein Pflicht für Besuche in Gedenkstätten lehnt aber auch sie ab.
Eine horizontale Metropole: Die Architektur formt das Zusammenleben in Berlin, bedeutet Zugänglichkeit, aber auch Aushandlung von Differenzen. Ein Städtevergleich.
Triumph an der Neuköllner Oper: Ulrike Schwab inszeniert Humperdincks "Hänsel und Gretel" unter dem Titel „Wolfskinder“. Es ist die beste Produktion des Hauses seit Jahren. Unbedingt hingehen!
Polen will den falschen Begriff "polnische Todeslager" per Gesetz bestrafen. In Israel sieht man das kritisch, weil damit auch polnische Verbrechen zu Nazi-Besatzungszeiten vernebelt werden könnten.
Viele junge Menschen wissen nicht, was in Auschwitz geschah. Schulen sollten deshalb verpflichtet werden, KZ-Besuche anzubieten. Für die Schüler allerdings muss das Angebot freiwillig bleiben.
Seine Entdeckung in der Schönholzer Heide hielt er seit 1999 vor der Öffentlichkeit geheim. Nun fürchtet er, dass Souvenirjäger das historische Bauwerk zerstören.
16 630 Kilometer auf dem Rad: Thomas Meixner ist im Frühjahr 2017 von Sachsen-Anhalt nach Wladiwostok gefahren. Seine Erlebnisse und Eindrücke stellt der selbsternannte Weltenradler am Donnerstag um 18 Uhr in der Potsdamer Urania in einem Dia-Vortrag mit auf der Reise aufgenommenen Geräuschen vor.