
Zwei Passagiere, eine Kreuzfahrt. So begann eine deutsch-jüdische Freundschaft – und die Geschichte eines Stolpersteins, der am Freitag in Schöneberg verlegt wird.

Zwei Passagiere, eine Kreuzfahrt. So begann eine deutsch-jüdische Freundschaft – und die Geschichte eines Stolpersteins, der am Freitag in Schöneberg verlegt wird.

Eine wie keine: 150 Jahre alt wird die Schweizer Botschaft in Berlin. Ihr großes Privileg: Sie liegt gleich neben dem Kanzleramt. Berühmt wurde sie durch ihre wilde Zeiten.
Der Potsdamer Zeithistoriker Frank Bösch spricht im PNN-Interview über die Folgen von NS-Belastungen in den deutschen Innenministerien nach dem Krieg, belastete Experten im Potsdam der DDR-Zeit und die überraschende Rolle des dortigen Wetterdienstes.

Etwa 8.000 Menschen starben beim Massaker im bosnischen Srebrenica vom Juli 1995. Ein Berufungsgericht in Den Haag hält den niederländischen Staat für mitverantwortlich.

Nach der Schlappe für Grillo in der ersten Runde der Kommunalwahlen in Italien trifft es Renzis Sozialdemokraten in der Stichwahl. Sieger ist die zerstrittene Rechte. Vor allem einer freut sich.
"Klaus" ist im Zweiten Weltkrieg verschwunden

Der mysteriöse Nazi-Fund in Argentinien wirft die Frage auf, wer ihn dorthin gebracht hat. Bei dem Fund handelt es sich um Hitler- und Nazi-Devotionalien, aber auch um russische Dildos aus der Zarenzeit.

Wie Gräuelmärchen zu Gräueltaten führten: In seiner akribischen Studie „Am Anfang war Gewalt“ untersucht der irische Historiker Mark Jones die Allgegenwart von Gewalt am Beginn der Weimarer Republik.

Europas dunkle Zeit: Die SFVV legt ein abgestimmtes Konzept für ihre künftige Berliner Dauerausstellung vor. Sie will die Vertreibungsgeschichte mit NS-Zeit und Weltkrieg verbinden.

Obwohl sie schon gestorben sind, liest man sie noch heute: Vor 200 Jahren arbeiteten die Brüder Grimm an ihrer ersten Sagensammlung. Politisch wollten sie nicht sein, gerecht aber schon.

Statt sich von der AfD mit Bedrohungsszenarien treiben zu lassen, sollte die Bundesregierung zu einer offensiveren Flüchtlingspolitik zurückfinden. Ein Kommentar.

Warum fehlen die Bilder von der Versöhnung mit Polen, Ungarns Grenzöffnung, dem Besuch im Baltikum in den Rückblicken auf den Kanzler der Einheit? Ein Kommentar

Ein gerissener Geschichtenerzähler: Die Galerie Läkemäker entdeckt den Maler Josef Nowinka, der seine kritischen Arbeiten in der DDR kaum öffentlich zeigen konnte.
Nach dem Ansturm auf die Impressionistenschau mit insgesamt mehr als 320.000 Besuchern waren die Erwartungen vor der zweiten Ausstellung des Potsdamer Museums Barberini hoch. Doch die Schau zur nordamerikanischen Moderne startet weniger spektakulär.

Seit zwanzig Jahren gibt es den Verein, der durch den Bauch der Stadt führt. Heute Abend werden aufgegebene Berliner U-Bahnhöfe, Bunker und Kalkhöhlen gezeigt.

Kunsthistorikerin Angelika Kaltenbach widmet sich in ihrem neuen Buch der Bertinistraße

Die Geschichte der Fortsetzungsromane reicht ins 19. Jahrhundert zurück. Der Tagesspiegel knüpft mit Michael Jürgs "Und erlöse uns von allen Üblen" an diese Tradition an.

Nordamerikanische Künstler suchten Anfang des 20. Jahrhunderts den Weg in die Moderne. Bislang noch nie im Ausland gezeigte Werke sind nun im Museum Barberini in Potsdam zu erleben.

Kinder in Krisengebieten sind das Lebensthema des britischen Fotografen Mark Neville. In den Bildern spiegelt sich auch seine eigene Jugend.

Heute treffen sich die Euro-Finanzminister, um über die Freigabe weiterer Gelder zu beraten. Im Vorfeld kritisiert Wirtschaftsminister Papadimitriou Schäuble scharf.

Wonder Woman ist eine Ikone. Aber warum? Und für wen? Antworten gibt dieser Blick in die Comicgeschichte, den wir aus aktuellem Anlass neu veröffentlichen.

Einen Roman wollte er schreiben. Am Ende aber erschien ein Sachbuch über Hitler-Deutschland, die Nazis und die Drogen. Es wurde zum internationalen Bestseller – und der Berliner Schriftsteller Norman Ohler betrat eine neue Welt.

Sie ist die mutigste Violinistin der Gegenwart: Patricia Kopatchinskaja. Über Mumien im Konzertsaal, den Ausbruch aus dem Ghetto lackierter Musik und ihre moldawische Oma.

Der Liebesbrief ist nicht mehr das, was er war. Schlimm? Beileibe nicht. Was Urgroßvater schrieb, würde uns kaum das Herz erwärmen.

"Frieden gibt es nicht gegen Russland", sagt Linken-Spitzenfrau Sahra Wagenknecht einem russischen Staatsmedium. Zu den Beschlüssen ihres Parteitages verliert sie kein kritisches Wort.
Name: Kirchengemeinde Hoffbauer-Stiftung HermannswerderGröße: Rund 1000 Gemeindemitglieder, davon 230 in Potsdam.Einzugsgebiet: Es handelt sich um eine sogenannte Anstaltskirchengemeinde, die für Mitarbeiter und Betreute der Einrichtungen der Hoffbauer-Stiftung in der Region zuständig ist.

Die Kreuz-Debatte ums Humboldt-Forum geht weiter: Unionsfraktionschef Volker Kauder sieht das Kreuz als Zeichen der Toleranz und hält eine Kuppel ohne Kreuz für "völlig absurd".
Es fängt mit der Genfer Konvention an: Die sei von 1951, sagt Katja Böhler, die Vorsitzende des Vereins „Partnerschaft mit Afrika“, sechs Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges verabschiedet. In der heißt es, dass Geflüchteten Schutzrechte zuerkannt werden, die unverhandelbar sind.

Zwölf der fünfzehn Nachfolgestaaten der UdSSR werden heute autoritär regiert. Ein historischer Sammelband untersucht dieses Scheitern anhand der Regime der Zwischenkriegszeit.

Johanna Quaas ist die älteste Wettkampfturnerin der Welt. Auf dem Turnfest bringt sie das Publikum mal wieder zum Staunen.

Den S-Bahn-Ring verlassen? Zu gefährlich. Diese Bücher tragen einen bequem durch fremde Länder. Teil Eins der Serie unserer liebsten Reiseliteratur: Europa.

Investoren dürfen das traditionsreiche Ex-Kino Gloria Palast am Kurfürstendamm für ein neues Geschäftshaus abreißen. Das hat die Oberste Denkmalschutzbehörde entschieden.

Heute vor 80 Jahren wurde im Grimnitzseepark die „Keramische Verkehrssäule Spandau“ feierlich ihrer Bestimmung übergeben. Jetzt gibt es eine Initiative für den Wiederaufbau.
Mehr als eine arbeitswütige Eremitin: Der Hamburger Bahnhof zeigt erstmals Hanne Darbovens Korrespondenz mit ihren künstlerischen Seelenverwandten.

Immer neue Anschläge in immer schnellerer Folge - hat das eine Gewöhnung an den Schrecken zur Folge? Und wenn dem so ist, ist das ein Zeichen von Abstumpfung oder genau die richtige Anti-Terror-Strategie?

Der Autor von „Trauer im Paradies“ galt lange als Favorit für den Literaturnobelpreis. Juan Goytisolo ist mit 86 Jahren in seinem Haus in Marrakesch gestorben.

Studenten protestierten in Berlin gegen den Schah-Besuch, dann eskaliert die Lage. Am Ende liegt einer blutend am Boden, mit einer Polizeikugel im Kopf. Vier Zeitzeugen rekonstruieren den Todesschuss.

Berlin steckt voller Geschichte, ist Leben und Denkmal zugleich. Vielleicht ist es deswegen so schwierig, sich auf Symbole in der Hauptstadt zu einigen. Ein Kommentar.

Dünn besiedelt und touristisch attraktiv: In der Uckermark deutet eigentlich nichts auf Terror hin. Nun wurde hier ein junger Terrorverdächtiger festgenommen, der einen Anschlag geplant haben soll.

Hommage an Tell Halaf in der daad-Galerie: Die Frottagen des libanesischen Künstlers Rayyane Tabet erzählen von der bitteren Seite der Geschichte.
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