Firma der Woche: Smunch : Berlin hat Deutschlands erste Online-Kantine

"Smunch" ist quasi der Zimmerservice für's Büro, erklärt Gründer Oliver Hüfner. Neben Berlin ist er damit auch in München Hamburg und Düsseldorf erfolgreich.

Magdalena Thiele
Smunch-Gründer Shivram Ayyagari und Oliver Hüfner (r.).
Smunch-Gründer Shivram Ayyagari und Oliver Hüfner (r.).Foto: promo

Aus einem Wortspiel hat Oliver Hüfner ein Geschäft gemacht: Aus den Begriffen „Smart“ und „Lunch“ wurde das Kastenwort „Smunch“. Und was steckt dahinter? Deutschlands erste Online-Kantine. „Wir sind eine Kantine, in der für jeden etwas dabei ist und die sogar ins Büro liefert“, erklärt Hüfner, „also das, was der Zimmerservice im Hotel ist“. Das spare viel Zeit von der Mittagspause, wenn man sich nicht erst in eine Kantinenschlange stellen oder zum nächsten Dönerladen laufen müsse. Außerdem stärke ein gemeinsamer Lunch das Teamgefühl und biete Zeit zum Austausch.

Frisch auf den Tisch

Gekocht wird abwechselnd in den über 60 Partnerrestaurants. Und Partner kann wiederum nur werden, wer Qualität garantieren und Gruppenbestellungen von bis zu 200 Portionen erfüllen kann. Die Mitarbeiter können über die Online-Plattform auf einen Blick sehen, was es in den nächsten Tagen zu essen gibt und flexibel bestellen. Jeder Mitarbeiter verwaltet seinen eigenen Account und kann bis 9:30 Uhr am Liefertag auswählen oder stornieren. Vorausgesetzt das Unternehmen arbeitet mit Smunch zusammen, individuell anmelden kann man sich nämlich nicht.

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„Zusätzlich besteht aber für den Arbeitgeber die Möglichkeit, das Essen durch Zuschüsse und Sachbezüge zu subventionieren und so Lohnsteuern und Sozialversicherungsabgaben einzusparen – genau wie bei einer klassischen Kantine“, sagt Hüfner. Das Konzept ist so erfolgreich, dass Smunch inzwischen auch in München, Hamburg und Düsseldorf vertreten ist – weitere Standorte sollen im Laufe des Jahres folgen.

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