Gemeinsame Sache in Reinickendorf : Ein mobiler Jugendclub in Tegel

Ein alter Bauwagen wird zur Anlaufstelle für Jugendliche umfunktioniert. Unter anderem sollen dort Sportturniere und Anti-Gewalt-Rollenspiele stattfinden.

Foto: Felix Schönebeck

Die Vereine „I love Tegel“ und „Füxxe, Spazzen & Co.“ haben am Freiwilligentag das Projekt „Mobiler Jugendclub für Reinickendorf“ vorangebracht. Dieser Jugendclub der besonderen Art entsteht derzeit in Konradshöhe aus einem alten Bauwagen, der grunderneuert und komplett neu ausgestattet wird.

Der Vorsitzende von „I love Tegel“, Felix Schönebeck, erklärt: „Der mobile Jugendclub soll künftig an verschiedenen Orten zum Anlaufpunkt für Kinder und Jugendliche werden. Dort sollen dann unter anderem Sportturniere und Anti-Gewalt-Rollenspiele mit prominenten Teilnehmern stattfinden. Bei der Gestaltung wurden Kinder und Jugendliche beteiligt. Ein echt cooles Projekt!“ (tsp)

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Stolpersteinputzen in Waidmannslust

Die FDP Reinickendorf geht im Rahmen der „Gemeinsamen Sache“ gleich zweimal auf die Straße, um Stolpersteine zu putzen. Am Sonnabend werden Stolpersteine vor dem Haus Dianastraße 40 in Waidmannslust gesäubert.

Am Sonntag trifft man sich am Eichborndamm 238, wo man zudem vor der Gedenktafel der ehemaligen Nervenklinik Wiesengrund einen Kranz im Andenken an die Opfer der NS-„Kindereuthanasie“, die sogenannten „Reichsausschusskinder“, niederlegen wird. „Sie wirken klein und unscheinbar, aber sie halten die Erinnerung wach“, sagt die FDP-Bezirkschefin Juliane Hüttl. (tsp)

Die Reinickendorfer FDP beim Stolpersteinputzen.
Die Reinickendorfer FDP beim Stolpersteinputzen.Foto: privat

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