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Beim Drogenhandel beobachtet : Zwei „Koks-Taxis“ in Friedrichshain und Mitte gestoppt

Bereits am Freitagabend nahm die Polizei einen Händler in Friedrichshain fest. Am Samstag erwischten sie einen weiteren Fahrer in Mitte.

Foto: Archiv

In Mitte und Friedrichshain stoppte die Polizei am Wochenende zwei Kokainverkäufer. In der Nacht zu Sonntag wurde ein 20-Jähriger in Mitte festgenommen. Er war den Beamten gegen 23.45 Uhr in der Mollstraße aufgefallen. Als sie den Fahrer und einen 30-jährigen Kunden stoppten, kontrollierten die Ermittler den Smart des Händlers und fanden verstecktes Kokain. Der 20-Jährige stand einem Test zufolge selbst unter Drogen und wurde festgenommen, der Kunde wurde freigelassen.

In Friedrichshain wurde bereits am Freitagabend ein mutmaßlicher Drogenhändler festgenommen. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 25-jährigen Fahrer eines sogenannten „Koks-Taxis“, teilt die Polizei mit. Die zivilen Ermittler waren dem Fahrer zunächst auf der Spur und beobachteten, wie der Fahrer in der Petersburger Straße einen Mann in sein Fahrzeug einsteigen ließ und mit diesem zu einem Geldautomaten gefahren sei.

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Daraufhin begab sich der mutmaßliche Käufer zurück zum Pkw und verließ kurz danach das Auto. Die Polizei überprüfte den 30 Jahre alten Mann. Er hatte die kurz zuvor gekauften Drogen noch in seiner Hand. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen Drogenbesitzes erhoben.

Weitere polizeiliche Einsatzkräfte haben zur selben Zeit den mutmaßlichen Händler verfolgt und stoppten den Fahrer des VWs schließlich in der Frankfurter Allee. Zwischenzeitlich hatten die Beamten einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss eingeholt und fanden 34 Verkaufseinheiten Kokain, sowie 1500 Euro Bargeld und zwei Handys. Der 25-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen und der Kriminalpolizei überstellt. (Tsp/ dpa)