Berlin-Reinickendorf : Mann flüchtet mit geliehenem Auto - und fährt gegen einen Baum

Bei dem Unfall mit dem geliehenen Wagen brach sich der Beifahrer des Mannes ein Bein. Der Fahrer selbst stand vermutlich unter Drogeneinfluss.

Eine Funkstreife der Polizei.
Eine Funkstreife der Polizei.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Am frühen Sonntagmorgen fuhr ein Mann in Waidmannslust mit einem geliehenen PKW gegen einen Baum. Sein Mitfahrer brach sich bei dem Unfall einen Arm und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer selbst konnte vorerst flüchten und wurde in der Gegend mit Polizeihubschrauber gesucht.

Wie die Polizei mitteilte, fiel einer Zivilstreife gegen 1.15 Uhr ein Wagen in der Horberger Straße durch eine sehr rasante und rücksichtslose Fahrweise auf. Nachdem sich die Polizisten durch Kelle erkenntlich gaben, beschleunigte der Wagen und raste auf der B96 in Richtung Norden davon. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit verloren die Polizisten ihn kurzfristig aus den Augen. Wenig später bemerkten sie den Wagen, der im Ludwig-Lesser-Park in der Markgrafenstraße gegen einen Baum gefahren war und hierbei auch eine Gaslaterne touchiert hatte.

Der Fahrer selbst war nicht mehr im Auto als die Polizei eintraf. Gegen 2.15 Uhr wurde er in der Schönfließer Straße von einer Streife erkannt. Da der 35-Jährige den Eindruck machte, unter dem Einfluss berauschender Mittel zu stehen, wurde ihm Blut abgenommen. Zudem beschlagnahmten die Polizisten seinen Führerschein und stellten das Auto als Beweismittel sicher. Der 35-Jährige hatte sich dieses von einem flüchtigen Bekannten ausgeliehen hatte. (Tsp)