Berlin Spandau und Lichtenberg : Hitlergruß gezeigt und „Sieg Heil“ gerufen

In der Nacht zum Sonnabend kam es in Lichtenberg und Spandau zu verfassungswidrigen Vorfällen. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Polizeieinsatz in Berlin.
Polizeieinsatz in Berlin.Foto: Tsp

In Rummelsburg wurde ein 25 Jahre alter Mann vorübergehend festgenommen, nachdem er den Hitlergruß gezeigt und "Sieg Heil" gerufen haben soll. Er beschimpfte mehrere Passanten in der Weitlingstraße, Passanten machten den Polizisten gegen 2.20 Uhr auf den Mann aufmerksam.

Der Festgenommene war offenbar alkoholisiert war, er wurde zur Blutentnahme in Polizeigewahrsam genommen und anschließend entlassen.

In Spandau kam es in den frühen Morgenstunden zu einer Auseinandersetzung: Gegen drei Uhr sollen ein 16-jähriger, ein 20-jähriger und ein 22-jähriger in einen Park an der Straße Ziegelhof Ecke Straßburger Straße gegangen sein, und sollen dort von einem alkoholisierten Mann beschimpft worden sein. Dabei soll der Mann auch laut "Sieg Heil" gerufen haben.

Daraufhin schlug ihm der ebenfalls alkoholisierte 22-Jährige ins Gesicht. Der Mann hatte erlitt eine Platzwunde am Kopf und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 22-Jährige wurde nach Personalienfeststellung am Ort entlassen.

In beiden Fällen hat der Staatschutz des Landeskriminalamts die Ermittlungen übernommen.

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