Berlin-Zehlendorf : Polizei sucht nach Zeugen des tödlichen E-Fahrrad-Unfalls

Am 20. Juni war der 62-jährige Anwalt Rolf Rattunde aus bisher ungeklärter Ursache mit seinem Rad in Zehlendorf gestürzt. Die Polizei sucht nach Zeugen des Unfalls.

Rolf Rattunde bei einer Gläubigerversammlung des Suhrkamp-Verlages im Jahr 2013.
Rolf Rattunde bei einer Gläubigerversammlung des Suhrkamp-Verlages im Jahr 2013.Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Im Zusammenhang mit dem Auffinden des schwerverletzten und in der Folge verstorbenen 62-jährigen Radfahrers, Rolf Rattunde, bittet die Berliner Polizei um Mithilfe. Die Ermittler fragen:

Wer kann mögliche Angaben über den gestürzten Radfahrer machen, der am 20. Juni 2019 gegen 23.30 Uhr auf dem Radweg der Argentinischen Allee, zwischen Clayallee und Marshallstraße, schwerverletzt aufgefunden wurde?

Gibt es Zeugen, die eventuell vor dem Sturz Beobachtungen zu einem Radfahrer machten, der sich in der Nähe des Unfallortes befunden haben soll, insbesondere aus dem Bereich Dahlem kommend?

Der Berliner Jurist war an den Folgen des Unfalls mit einem Elektrofahrrad gestorben. Rolf Rattunde hatte als Notar und Anwalt vor allem im Insolvenzrecht über Berlin hinaus einen Namen gemacht. Er verhandelte große Fälle wie etwa die Insolvenzen der Bäckereikette Lila Bäcker, des Bahn-Konkurrenten Locomore und des Suhrkamp-Verlags. (Tsp)