Mit 2,23 Promille auf E-Scooter unterwegs : Betrunkener Tourist baut Unfall auf der Friedrichstraße

Ein Berlin-Besucher war betrunken mit einem E-Tretroller unterwegs und verletzte sich dabei schwer. Er kam stationär ins Krankenhaus.

Ein E-Scooter-Benutzer ist auf einem Radweg unterwegs (Symbolbild).
Ein E-Scooter-Benutzer ist auf einem Radweg unterwegs (Symbolbild).Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Alkohol im Straßenverkehr ist keine gute Idee – im Auto ebenso wenig wie auf dem E-Scooter. Das bewies in der Nacht zu Freitag auch ein 26-jähriger Berlin-Besucher. Der Mann aus Schweden hatte laut Polizei ganze 2,23 Promille intus, als er in der Friedrichstraße einen Unfall auf einem Tretroller baute. Der Wert wurde per Atemalkoholtest festgestellt.

Beim Versuch eine Bordsteinkante hochzufahren stürzte der Mann und zog sich eine Platzwunde am Kopf zu, die stark blutete. Er lehnte laut Polizei die Behandlung durch Rettungskräfte zunächst ab und randalierte im Rettungswagen, indem er gegen einen Kühlschrank trat und ihn beschädigte. Der 26-Jährige wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen.

Wenige Wochen nach der Freigabe der umstrittenen E-Tretroller im Straßenverkehr ist es wiederholt zu Unfällen gekommen. Beim Benutzen der Scooter gelten die gleichen Promille-Grenzwerte wie beim Autofahren: Wer mit 0,5 bis 1,09 Promille fährt – ohne alkoholbedingte Auffälligkeiten zu zeigen – begeht eine Ordnungswidrigkeit und erhält einen Bußgeldbescheid. Ab 1,1 Promille liegt eine Straftat vor. (Tsp)

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