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Nach Brand im Heizkraftwerk : In 10.000 Spandauer Haushalten bleibt es kühler

Am Montagnachmittag war ein Feuer im Heizkraftwerk Reuter West ausgebrochen. Bei mehren Tausend Haushalten kommt deshalb nicht die volle Heizleistung an.

Feuerwehrwagen und Feuerwehrmann.
Feuerwehr im Einsatz. (Symbolbild)Foto: dpa

Nach dem Brand eines Trafos im Berliner Heizkraftwerk Reuter West im Stadtteil Siemensstadt, kommt es seit Montagnachmittag zu Einschränkungen bei der Wärmeversorgung. Das teilte ein Sprecher von Vattenfall dem Tagesspiegel mit.

Gegen 15 Uhr sei es nach einem lauten Knall zu dem Brand auf dem Kraftwerksgelände gekommen. Die Feuerwehr war mit 30 Einsatzkräften vor Ort und habe den Brand schnell unter Kontrolle gehabt. Verletzte gab es laut Angaben der Feuerwehr nicht.

Vorsorglich wurden sämtliche Erzeugungsanlagen für die Strom- und Wärmeerzeugung an diesem Standort vom Netz genommen und das vor Ort arbeitende Personal evakuiert, teilte Vattenfall mit. Als Ersatz seien Erzeugungsanlagen anderer Standorte in Betrieb genommen worden.

Aufgrund der Abschaltung der Fernwärmeversorgungsanlage an diesem Standort, kommt es derzeit im Berliner Nordwesten zu Einschränkungen bei der Fernwärmeversorgung.

Betroffen waren weite Teile Charlottenburgs und Spandaus, in Charlottenburg seien die Probleme mittlerweile schon wieder behoben, so der Sprecher.

Bei etwa 10.000 Haushalten in Spandau komme derzeit nicht die volle Heizleistung an, das bedeutet, es könnte etwas kühler in den Wohnungen werden. In ein paar Stunden sollte aber auch dieses Problem gelöst sein: „Die Spezialisten arbeiten mit Hochdruck daran.“

Die Stromversorgung in Berlin sei derzeit nicht betroffen. (Tsp)