ARD-Morgenmagazin : Streik beim WDR lässt Moma-Moderatoren im Dunkeln sitzen

Als Jan Hofer am Dienstag zu seinen Kollegen des Morgenmagazins schaltet, sitzen sie im Dunkeln. Danach muss die Sendung unterbrochen werden.

Joana Nietfeld
Moma im Dunkeln.
Moma im Dunkeln.Foto: Screenshot von Twitter @daniel_bouhs

Das "Morgenmagazin" kann am Dienstagmorgen teilweise nicht live senden. Grund dafür ist ein erneuter Warnstreik von MitarbeiterInnen des WDR.

Der WDR überträgt daraufhin eine Wiederholung der Sendung zwischen 6 und 7 Uhr zu. Bereits im Juli waren Angestellte des WDR in den Streik getreten, um den Druck auf die Tarifverhandlungen zu erhöhen. Am Freitag ist die vierte Runde der Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaften wollen unter anderem, dass sich die Tarifsteigerungen beim WDR weiter am öffentlichen Dienst orientierten, berichtet die dpa. Der Streik soll noch bis Mittwoch, 21.08., um 1 Uhr gehen. Während des Morgenmagazins war von Beleuchtern das Licht abgeschaltet worden, weitere Auswirkungen des Streiks könnten sich über den Tag durch Ausfälle in verschiedenen Sendungen des WDR bemerkbar machen, sagte ein Verdi-Sprecher.