Der lange Atem 2019 : Journalistenpreise an „taz“ und ZDF-„Frontal21“

Dinah Riese ist für ihre hartnäckige Berichterstattung zum Thema „Schwangerschaftsabbruch und der Paragraf 219a“ mit dem Journalistenpreis „Der lange Atem“ ausgezeichnet worden.

Umstrittenes Thema: Teilnehmer einer Demonstration zum Internationalen Frauentag gehen durch Mitte und halten dabei ein Schild mit der Aufschrift ´Weg mit Paragraf 219a.
Umstrittenes Thema: Teilnehmer einer Demonstration zum Internationalen Frauentag gehen durch Mitte und halten dabei ein Schild mit...Foto: picture alliance/dpa

Mit dem Berliner Journalistenpreis „Der lange Atem 2019“ sind am Donnerstagabend in der Berliner Akademie der Künste Dinah Riese von der „tageszeitung“ (taz) sowie Hans Koberstein (Frontal21/ZDF) und ein Team der "taz" ausgezeichnet worden.

Dinah Riese erhielt den mit 3.000 Euro dotierten ersten Preis für ihre „hartnäckige Berichterstattung“ zum Thema „Schwangerschaftsabbruch und der Paragraf 219a“, wie der DJV Berlin - Journalistenverband Berlin-Brandenburg mitteilte.

Ausgezeichnet: Dinah Riese
Ausgezeichnet: Dinah RieseFoto: Barbara Dietl

Gewürdigt wurde sie von der Laudatorin llka Brecht: "ln Zeiten, in denen die Rechte von Frauen in vielen Ländern wieder in Frage gestellt werden, in denen immer weniger Ärzt*innen überhaupt wissen, wie man Schwangerschaftsabbrüche vornimmt, ist Dinah Rieses hartnäckige, aufklärende, engagierte Arbeit unverzichtbar".

Außerdem vergab die Jury in diesem Jahr zwei mit jeweils 2000 Euro dotierte zweite Preise: Sie gingen an Hans Koberstein, Redakteur und Autor bei ZDF-„Frontal21“, für seine Recherchen zum Dieselskandal und an das "taz"-Team Sebastian Erb, Martin Kaul, Alexander Nabert, Christina Schmidt und Daniel Schulz für die Recherchen zum Thema „Rechtsextremismus in Bundeswehr und Sicherheitsbehörden: Nordkreuz-Gruppe“. epd/Tsp

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