Ist die Krönung der Conchita Wurst alternativlos?

Seite 3 von 6
Eurovision Song Contest : Das Cordoba des Schlagers: Conchita Wurst siegt für Österreich, deutsche Band Elaiza hinten
Vom Außenseiter zum Favoriten: Der österreichische Travestiekünstler Conchita Wurst.
Vom Außenseiter zum Favoriten: Der österreichische Travestiekünstler Conchita Wurst.Foto: AFP

22.41 Uhr: Aber erst einmal Malta. Die Combo sieht von weitem aus wie Arcade Fire. Das war es dann aber auch mit dem Positiven. Den Song vergisst man schon, während er noch läuft.

22.40 Uhr: Ein Topkandidat kommt noch: Gastgeber Dänemark mit der Startnummer 23. Und dann natürlich noch Ralph Siegel. Es wird sein erster Finalbeitrag seit annodazumal.

22.37 Uhr: Liebe Leser, was meinen Sie? Ist die Krönung der Conchita Wurst alternativlos? Oder macht am Ende doch Armenien das Rennen? Wir freuen uns über Ihre Tipps in den Kommentaren.

22.35 Uhr: Diese Leichtigkeit. Dieser Charme. Nicht mal ein starker Akzent. Hört sich so weg.

22.33 Uhr: Die Schweizer Banjo-Bande. Von den Kritikern vorab in Grund und Boden beleidigt. Aber wir lieben sie.

22.27 Uhr: Wie hieß es schon bei Monty Python: Finland, Finland, Finland, the country where I don't want to be. Nein falsch: ... quite want to be, muss es heißen. Was Softengine damit zu tun haben, überlassen wir Ihnen. Ohohoho! Nee, schon okay. Kommt schwungvoll über die Bühne.

22.24 Uhr: Rhythmische Sportgymnastik mit Querflöte bietet derweil Tinkara Kovac aus Slowenien. Der Tagesspiegel-Kollege und ESC-Enthusiast Tilmann Warnecke fragte sich eben, welche Sportart bei diesen Spielen als nächstes kommt und plädierte für Turmspringen. Der Mann selbst ist übrigens Schwimmer.

22.19 Uhr: Zumindest in Italien haben Rockröhren immer noch Konjunktur, macht uns Emma Marrone weis. Klingt wie die Hymne zur Fußball-WM 1990..

22.17 Uhr: +++ EILMELDUNG +++ Keine oder nur vereinzelte Pfiffe für russischen Beitrag beim diesjährigen Eurovision Song Contest.

22.15 Uhr: Die Tolmatschowa-Sisters aus Russland klingen a bisserl nach Bananarama, zumindest im Refrain. (Hesselmanns etwas eingeschränkter Retro-Bezugshorizont wird langsam deutlich. Zeit, dass Leber hier wieder übernimmt.)

22.13 Uhr: Le Rock'n'Roll oder ist das Le Ska, was uns Twin Twin aus Frankreich da präsentieren? Bei den gewollt wirkenden Clash-Anklängen dreht sich jedenfalls Joe Strummer im Grabe um.

22.08 Uhr: Sanna Nielsen, die schwedische Antwort auf Bayer Leverkusen: Immer wieder gescheitert, dann im Finale ... und ...

22.05 Uhr: History-Strecke jetzt icht mehr nur bei ntv. Danke für die Verschnaufpause!

22.02 Uhr: Polka-Time, Feuerwerk in Berlin. Leber mit Kennermiene: Fehlerfrei!

22.00 Uhr: Ups, jetzt hätten wir fast die Deutschen vergessen, Elaiza. Ach eigentlich gar nicht so schlecht, aber schwierig nach der/dem einzig Wahren auftreten zu müssen.

21.59 Uhr: Hesselmann kann sich allerdings auch noch (fast) persönlich an Udo Jürgens' Auftritte für Österreich erinnern.

21.56 Uhr: Das funktioniert. Wir haben unseren Sieger des Abends. Conchitas Trockeneis-Inferno (sagt Leber, Hesselmann findet: das passt).

21.55 Uhr: Jaaaaa, jetze aber! Conchita Wurst ist da. Mehr Licht!

21.57 Uhr: Und ist das eigentlich eine Turnveranstaltung hier?

21.53 Uhr: Die Griechen dagegen kommen uns internationalistisch mit Freaky Fortune feat. Risky Kidd. In English please.

21.50 Uhr: Ojemine, Donatan & Cleo, hysterisches Brauchtum aus Polen. Und vorne Porno. Das können die Nachbarn aber auch besser.

21.46 Uhr: Im Tagesspiegel-Newsroom läuft auf den Bildschirmen derzeit übrigens: ESC, Bundesliga-Endlosschleife bei Sky und NTV wie immer aktuell mit "Die Psyche der Nazis".

21.43 Uhr: Erste Schweißflecken zeichnen sich auf dem Wencke-Myhre-Fanshirt von Markus H. ab. Wir sind erfreut über diesen Song Contest.

21.42 Uhr: Jetzt mal ganz objektiv betrachtet: bester Song bisher. Allerbester. Hach.

21.40 Uhr: Wie toll würden wir Aram Sargsjan finden, wenn er seinen bekloppten Spruch nicht gebracht hätte. Ach Mensch. Manche Idioten möchte man gerne gern haben.

21.38 Uhr: Wahrscheinlich wird jedes Lied besser, wenn man ein bisschen Dubstep reinmischt, oder?

Mehr lesen? Jetzt E-Paper gratis testen!