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Software-Panne bei der DFS : Flugsicherung streicht Lufthansa Flüge

Seit Mittwochabend sorgen Software-Probleme bei der Deutschen Flugsicherung für Einschränkungen im Luftverkehr. Auch am Montag gibt es wieder Ausfälle.

Ein Flugzeug der Lufthansa startet auf dem Flughafen in Frankfurt am Main. (Archivbild).
Ein Flugzeug der Lufthansa startet auf dem Flughafen in Frankfurt am Main. (Archivbild).Foto: Boris Roessler/dpa

Immer noch gibt es bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) Software-Probleme. Die Lufthansa muss auch am Dienstag deshalb Flüge absagen. Am Frankfurter Flughafen wurden wegen der Beschränkungen im Luftraum 54 von rund 1350 geplanten Verbindungen gestrichen, wie ein Sprecher des Betreibers Fraport mitteilte. Der Hauptkunde Lufthansa sagte nach eigenen Angaben 50 Flüge mit rund 4100 betroffenen Passagieren ab, was ungefähr der Größenordnung vom Montag entsprach.

Ein Software-Problem bei den Fluglotsen schränkt den Luftverkehr schon seit Tagen über weiten Teilen Deutschlands ein. Die Sicherheit des Luftverkehrs sei aber nicht gefährdet, hatte die DFS betont. Bereits seit Mittwochabend hat das bundeseigene Unternehmen die Verkehrsmenge für den Luftraum um ein Viertel reduziert, der von Langen bei Frankfurt aus kontrolliert wird. Die Flugsicherung hat angekündigt, die problematische Software erst in der Nacht zum Donnerstag (28. März) auszutauschen.

Die betroffene Software stellt nach früheren DFS-Angaben den Lotsen alle für den Flugverlauf wichtigen Daten jedes Fluges zur Verfügung. Das sind beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke und die erwartete Überflugzeit. Die übrigen Sicherungssystems stünden uneingeschränkt zur Verfügung, und auch die übrigen Zentren der Flugsicherung für andere Lufträume seien nicht betroffen. (dpa, AFP)

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