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Queer

Erinnern und mahnen. Seit 2008 gibt es westlich der Ebertstraße, am Rande des Tiergartens, das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen. Es wurde von dem dänisch-norwegischen Künstlerduo Elmgreen und Dragset entworfen. Hinter einem Sichtfenster läuft ein Video mit sich küssenden gleichgeschlechtlichen Paaren.

Am 24. April 1945 wurden in Spandau vier der Homosexualität beschuldigte Polizisten erschossen. Eine Tafel erinnert an die hingerichteten Männer, derer dort heute gedacht wird.

Von Andreas Conrad
Walter Spies mit der Bildhauerin Gela Forster auf Bali, 1930.

Stummfilmpionier, Musiker, Maler - und als Schwuler verfolgt: Michael Schindhelm erzählt in einer lange überfälligen Biografie über das Leben des großen Künstlers Walter Spies.

Von Christian Schröder
Shico Menegat (links) spielt in „Tinta Bruta“ von Marcio Reolon (Mitte) und Filipe Matzembacher mit.

Marcio Reolon und Filipe Matzembacher gewinnen mit "Tinta Bruta" den Teddy Award für den besten queeren Berlinale-Film. Bei der Gala im Haus der Berliner Festspiele dominierte das lateinamerikanische Queer-Kino.

Von Nadine Lange
Fritz Schmehling (1941-2017)

Er war jung, wollte Abenteuer. Dass Sex unter Männern verboten war, ahnte er nicht. Er suchte ihn auf Toiletten, in Büschen. Und fand dort den Mann seines Lebens. Der Nachruf auf einen, der nie auf den Mond wollte.

Von Karl Grünberg
Shico Menegat und Bruno Fernandes in "Tinta Bruta".

Eine Seniorin schult um, eine Trans-Frau greift an und junge Schwule wehren sich: Ein Überblick über die queeren Berlinale-Filme.

Von Nadine Lange
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