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Thema

Zoo

Die Narbe juckt, der Kopf ist noch geschwollen, die Mimik lahmt. Aber manchmal lacht er, und dann wandelt sich das Gesicht in Zuversicht – was fast ein Wunder ist. Marcel R. wurde von vier Jugendlichen in einem Berliner U-Bahnhof halb totgeschlagen.

Von Armin Lehmann
Solitär. Mit seiner einzigartigen Architektur verschafft sich der Hauptbahnhof Geltung, auch weil es in seiner Umgebung noch viel Freiraum gibt.

Der Erfolg des vor fünf Jahren eröffneten Hauptbahnhofs zeigt, dass Berlin eine moderne Infrastruktur braucht, schreibt der Regierende Bürgermeister in einem Gastbeitrag. Der Bahnhof steht für die Veränderungen einer noch immer zusammenwachsenden Stadt.

Von Klaus Wowereit

IN BERLINArbeit, Alltag, Anarchie.Einem grobschlächtigen Azubi im Zoo, einem Langzeitarbeitslosen und prügelnden Anzugträgern kann man am Sonnabend begegnen – beim Kurzfilmprogramm „Shorts Attack“ ab 21 Uhr auf dem Badeschiff der Arena in Treptow, Eichenstraße 4 – das Motto ist „Helden der Arbeit“ und es geht um „Alltag und Anarchie“.

Die Partei hat die Wahl.

Wenn er Kanzlerkandidat der SPD würde, wäre Peer Steinbrück eine große Herausforderung für die politischen Gegner. Noch ist er vor allem eine für seine eigene Partei.

Von Stephan-Andreas Casdorff

Schon als der ehemalige Hertha-Profi Hans Weiner im Dezember den Vertrag für seine Fußballkneipe „Hanne am Zoo“ in der Joachimstaler Straße nicht verlängert bekam und ausziehen musste, kursierte das Gerücht, der Vermieter wolle eine Donut-Kette einquartieren. Und wirklich: Ende Mai bis Anfang Juni eröffnet in den Räumen eine Filiale der US-Kette „Dunkin’ Donuts“, wie der Berliner Betreiber S&C International GmbH am Mittwoch bestätigte.

Wir Berliner neigen dazu, unsere Stadt für den Nabel der Welt zu halten. Die coolsten Clubs, die schönsten Museen, die beste Currywurst, die gelbsten Busse sind – na wo natürlich – in Berlin.

Von Heike Jahberg

Oben wirkt erst mal alles leicht. Kein Stäubchen im Anselm-Reyle-Himmel. Unten, das heißt: im Erdgeschoss zeigt Contemporary Fine Arts die Gegenthese: Raymond Pettibons Zeichnungen wirken im Kontrast noch aggressiver als sonst. Ein starkes Doppel.

Die "Linie 1" wird 25.

Ein Vierteljahrhundert wird das Musical an diesem Sonnabend alt. Das Grips feiert das 25-jährige Jubiläum mit einer Gala. Nach geheimen Plänen der Theaterleitung soll es zu einem „Linie 1“-Karaoke kommen.

Von Rüdiger Schaper
Wer schon mehr als 1000 Euro für das Brautkleid ausgegeben hat, wird auch beim Abendessen, der Ausstattung und bei der Live-Musik nicht sparen.

Wenn sich zwei Menschen das Ja-Wort geben, freuen sich nicht nur die Angehörigen, sondern auch die Unternehmer. Für Friseure, Juweliere oder Schlossbesitzer ist die Liebe ein gutes Geschäft.

Der historische Joseph Süß Oppenheimer ist ein Opfer von Denunziation, Missgunst und aufgestacheltem Volkszorn. Veit Harlan zeichnete ihn im Nazi-Propagandafilm „Jud Süß“ als diabolischen StrippenzieherKarl Alexander, Herzog von Württemberg (Heinrich George), braucht Geld für seine aufwändige Hofhaltung und edlen Schmuck für seine Mätressen.

Gute Gene.

Lange hieß es, Geparden würden aussterben. Ein Irrtum. In der Natur pflanzen sie sich allerdings weit besser fort. Dort sind weibliche Geparde rasch trächtig, sobald sie fortpflanzungsfähig sind.

Von Roland Knauer

Da gibt es schon mal Bildung umsonst – und keiner will sie haben. Vor der Situation stehen die Bildungspaket-Erfinder und fragen: Warum?

Von Ursula Weidenfeld

Touristen bringen Geld, machen Lärm und hinterlassen Schmutz. Sie beanspruchen ein Recht auf Party für sich - und die Bürger ihr Recht auf Ruhe. Brauchbare Lösungen für diesen Konflikt gibt es leider nicht. Aber man darf doch wohl ein bisschen rumspinnen!

Seit 1912 wird in Babelsberg Kino gemacht. Die PNN haben zum Potsdamer „Jahr des Films“ zwölf wichtige Babelsberg-Filme ausgewählt und erzählen ihre Geschichten: Meilensteine auf dem Weg von der Wiege des deutschen Films zum Hollywood der Republik. Heute Teil 2: Metropolis

Von Jana Haase
Zurück in die Zukunft. Der durch Metropolis brausende Verkehr wurde per Hand animiert. 300 Modellautos wurden für 2100 Einzelbilder millimeterweise bewegt, aus acht Tagen Arbeit wurden zehn Sekunden Film. Im Hintergrund ist der Neue Turm Babel zu sehen. Reales Vorbild für die Zukunftsstadt waren die Häuserschluchten von New York.

Seit 1912 wird in Babelsberg Kino gemacht. Die PNN haben zum Potsdamer „Jahr des Films“ zwölf wichtige Babelsberg-Filme ausgewählt und erzählen ihre Geschichten: Meilensteine auf dem Weg von der Wiege des deutschen Films zum Hollywood der Republik. Heute Teil 2: Metropolis

Von Jana Haase

Ein Berg auf dem Tempelhofer Feld, wie ihn der Gewinnerentwurf für die künftige Parklandschaft vorschlägt – wie soll das denn gehen? Technisch möglich ist es. Und die Vision zur Aufschüttung gibt es schon länger - wie ein Blick in die Historie beweist.

Von
  • Klaus Kurpjuweit
  • Sebastian Leber
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